Geschäfte schließen reihenweise

Innenstadt..  Die Duisburger Geschäftsleute sind nicht zufrieden mit der Entwicklung der Innenstadt. Mehrere alteingesessene, inhabergeführte Geschäfte haben in den vergangenen Monaten geschlossen. So zum Beispiel „Kindermoden Daniel“ nach 33 Jahren. Marlies Pips wird weiterhin ihre Ware im Online-Shop verkaufen, doch der Kontakt mit Kunden hat ihr immer Spaß gemacht. „Früher haben wir Fachgeschäfte uns ge­genseitig Kunden geschickt. Aber es gibt kaum noch welche“, bedauert sie.

Auch Clemens John von „De Hahn“, einem Fachgeschäft für Wild und Geflügel, macht nach 106 Jahren dicht. Seine Spezialitäten wurden vor allem im Winter gekauft, doch diese Monate retteten den Rest des Jahres schon lange nicht mehr. Viele Kunden kamen bisher von außerhalb nach Duisburg, doch das Umfeld habe sich zu stark verändert – als Einkaufsstadt sei Duisburg kaum noch attraktiv. Auch Ladeninhaber an Wallstraße und Sonnenwall klagen.

Damit sich das ändert, haben Ge­schäftsleute aus der Altstadt die Leitung des Bürgervereins Mitte übernommen. Sie fordern von Oberbürgermeister Sören Link, dass die Stadt endlich ihre Versprechen einlösen solle. Demnach soll 2015 ein Altstadt-Quartiersmanager seine Arbeit aufnehmen.