Für viele Helfer ein harter Arbeitstag
14.02.2010 | 17:42 Uhr 2010-02-14T17:42:00+0100Duisburg. Polizei, Ordnungsamt und viele Sanitäter waren im Einsatz beim Sermer Karnevalsumzug und ermöglichten so den 20.000 Jecken ein harmonisches Fest in Duisburgs Partydorf.
Was für die einen das Fest des Jahres wurde, war für die anderen nichts weiter als ein harter Arbeitstag. Neben den 35 närrischen Gruppen nahmen nämlich weitere Organisationen am Sermer Karnevalsumzug teil und ermöglichten so den 20.000 Jecken ein harmonisches Fest in Duisburgs Partydorf.
Um medizinische Notfälle kümmerte sich ein 30-köpfiges Team der Johanniter Unfallhilfe. Von 13 bis 18 Uhr waren Sanitäter und ein Notarzt mit Zelt, zwei Krankenwagen und einem Rettungswagen vor Ort. „Wir stecken zurück, damit die anderen ungestört Spaß haben können”, so Marco Kube, ehrenamtlicher Rettungsassistent. Die Polizei war mit 60 Beamten im Einsatz und verhinderte vor allem auf dem Kirchvorplatz alkoholbedingte Zwischenfälle.
Nicht zu vergessen ist das orange Team der Reinigungsbetriebe, das direkt im Anschluss an den Zug die Straßen wieder befahrbar machte. Auch im Ehrenamt tätig sind die meisten Wagenfahrer. „Mein Trecker ist von 1953 und ich habe ihn selbst restauriert. Seit sechs Jahren hole ich ihn für die Sermer Prinzengarde aus der Garage", erklärt „Trecker-Friedel” aus Huckingen. Für den leidenschaftlichen Mechaniker ist die Fahrt über die überfüllte Dorfstraße eine Herausforderung.
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