Für Radarkontrollen auf der B 288

Mündelheim..  Die Süd-CDU will eine Blitzeranlage auf der B 288. Aber ihre von der Bezirksvertretung Süd noch vor der Kommunalwahl im vorigen Jahr unterstützte Forderung wurde bislang vom zuständigen Landesbetrieb Straßen NRW nicht umgesetzt.

Stehen soll die dauerhafte Installation in beiden Fahrtrichtungen vor der Kreuzung mit der Uerdinger Straße. Die Christdemokraten halten zu hohes Tempo bei der Ortsdurchfahrt für besonders gefährlich, da dort häufig Unfälle passieren.

„Ich wohne selbst ganz in der Nähe und weiß, dass an der Kreuzung viel passiert“, sagt Wolfgang Schwert­ner, Vize-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h werde zu oft ignoriert. „Die gelegentlichen Polizeikontrollen reichen nicht aus, um die Raser zu stoppen.“

Die Idee dazu hatten die Christdemokraten schon vor zwei Jahren. Ei­nen entsprechender Antrag hatten sie 2013 gestellt. Er wurde einstimmig angenommen. Geschehen ist seither aber nichts.

Ein weiterer Dorn im Auge ist den CDU-Politikern die Ampelschaltung an anderen Stellen auf der Bundesstraße. „Wer aus Serm kommt und auf die B 288 zusteuert, kennt das Dilemma. Meist schaffen es nur zwei, maximal drei Autos bei einer Grünphase über die Kreuzung“, so Schwertner. „Linksabbieger stehen außerdem oft mitten auf der Kreuzung und sorgen für Gefahr.“

Der Landesbetrieb Straßen NRW, der für das Fernstraßennetzes zuständig ist, war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.