Für den Bürger

Zu: „Wir Bürger in Ehingen müssen schweigen“
Völlig unabhängig von der angesprochenen Problematik: Soviel repräsentative Demokratie wie nötig, soviel direkte Demokratie oder auch Bürgerbeteiligung wie möglich. Diese Devise sollte unserer Demokratie zugrunde liegen. Leider hat die Politik sie ein wenig verändert: soviel repräsentative Demokratie wie möglich, soviel direkte Demokratie oder auch Bürgerbeteiligung wie nötig. Und was die Bezirksvertreter angeht: Durch ihr Verhalten verstärken sie nur ihre inzwischen in ganz Duisburg offenkundige Bedeutungslosigkeit.


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Vom Bundestag bis hinunter zur Bezirksvertretung gilt nun mal: In Parlamentarischen Demokratien gibt es keine Rederechte Außenstehender. Hier vertreten gewählte Politiker die Interessen der Bürger - im Idealfall. Die „Bürger von Ehingen“ werden sich also an ihren Bezirksverteter wenden müssen, der ihre Einwände/Anregungen in der Sitzung der Bezirksvertretung vorträgt. Bully51


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Wie sollen politische Beratungen denn aussehen, wenn jeder Bürger ein Rederecht hätte? Wofür sind Politiker da? Die sollen die Sorgen und Nöte der Bürger aufnehmen und vertreten. Gut, das passiert oft genug nicht, aber das kann nicht durch ein allgemeines Rederecht gelöst werden. Lieber Herr Kleinwächter, nicht immer alles aus einer Warte heraus beschreiben. mtf12