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Friedensgipfel ohne Frieden

26.01.2013 | 00:27 Uhr

Eis und Schnee haben sich im Süden breit gemacht. Und schon gibt’s reihenweise Beschwerden über nicht geräumte Wege. Die Wohnungsgesellschaft Immeo sieht dabei nicht gut aus. Auf unseren Bericht hin meldeten sich zahlreiche andere Mieter, die Methode hinter dem Schneeärger vermuten. Der Vermieter bemühte sich die Vorwürfe zu entkräften. Es habe sehr viel Schnee gegeben, was nicht einfach zu räumen sei. Dennoch sei man mit dem Subunternehmer, der den Schnee beseitigen sollte, nicht zufrieden gewesen. Vielleicht erledigt sich das Problem ja automatisch mit dem Tauwetter. Aber der nächste Schnee kommt bestimmt. Und dann gibt’s ja auch noch Herbstlaub.

Schwer überrascht hat uns die heftige Diskussion in der Gemeinde St. Judas-Thaddäus. Dabei hatten wir nach dem Vorlauf im Kirchenstreit schon mit viel gerechnet. Beim Friedensgipfel im Wedauer Pfarrheim flossen erst Tränen. Dann warfen sich die Beteiligten gegenseitig Lügen vor. Auch wir als Redaktion bekamen übrigens einen Rüffel aus dem Publikum. Über Gemeindeinterna dürfe nicht in der Öffentlichkeit geredet werden, fanden einzelne Gemeindemitglieder. Auch darüber gab es keine Einigkeit. Eine Bissingheimerin entgegnete: „Wir sind doch kein Geheimbund.“

Auch Pfarrer Roland Winkelmann nahm bei dem bestens besuchten Treffen zum ersten Mal Stellung, warum er im Kommunionsstreit so lange nichts gesagt (und lange Zeit Redaktionsanfragen nicht beantwortet) hatte. Diese öffentliche Art von Kommunikation sei nicht sein Stil. Irgendwann habe er sich dann gedrängt gefühlt. Eine Lösung für den Streit ist noch nicht da. Wie die Redaktion erfuhr, soll es hinter den Kulissen mehr krachen als vor dem Friedensgipfel.

Schönes Wochenende!



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