Fahrverbote auch an den Rändern
26.09.2008 | 11:13 Uhr 2008-09-26T11:13:00+0200Ab 1. Oktober gelten die Fahrverbote für Autos ohne Umweltplakette
Mehr Schutz für die Bevölkerung bei erheblichen Einschränkungen für Autobesitzer ohne Umweltplakette bedeutet die Festsetzung der Umweltzonen in ihrer endgültigen Fassung. Die entsprechende Mitteilung durchlief jetzt die Bezirksvertretung ohne Diskussion. Und danach hat die Bezirksregierung in Düsseldorf die Anregung des Duisburger Stadtrates aufgenommen und auch jene Hauptstraßen darin einbezogen, die die Umweltzone begrenzen. Nach dem Entwurf vom Mai waren die Sittardsberger Allee südwestlich der A 59 in Buchholz, die Mündelheimer Straße in Huckingen und Hüttenheim, die Ehinger Straße in Hüttenheim sowie in Wanheim und auch die Obere Kaiserswerther Straße mit der nördlich sich anschließenden Wanheimer Straße als jeweilige Randstraßen der Umweltzone von Fahrverboten ausgenommen. Denn die Umweltzone erstreckt sich nicht auf die Industriegebiete von Wanheim und Hüttenheim entlang des Rheins und ebenso nicht auf Buchholz südöstlich der Sittardsberger Allee sowie Huckingen und Hüttenheim südlich der Mündelheimer Straße. Vor allem hatte der Rat der Stadt kritisiert, dass zwar die Feinstaub-Messstation Ehinger Straße in Wanheim imJahre 2005 55 Überschreitungs- Tage (zulässig wären maximal 35 Tage) aufwies. Das war der höchste Wert im Bezirk Süd. Jedoch wurde verwundert registriert, dass ausgerechnet die Ehinger Straße nicht in die Umweltzone einbezogen werden sollte. Das hat sich jetzt geändert. Die Kritik gilt aber auch nach der Änderung für die Mannesmannstraße in Hüttenheim, wo mit Überschreitungen an 48 Tagen im Jahr 2005 der zweithöchste Wert ermittelt wurde. Sie liegt weiter ganz außerhalb der Umweltzone. Jährlich gehen über Duisburg rund 7 000 Tonnen Feinstaub nieder. Hauptverursacher ist die Schwerindustrie. 250 Tonnen trägt der Verkehr dazu bei. Die Fahrverbote betreffen aber von den in Duisburg zugelassenen Pkw nur 22 000 von insgesamt 237 000, das sind 9,3 % aller Pkw. Betroffen sind ferner 26 % aller hier zugelassenen Lkw: das sind 3 500 von ingesamt 13 500 Lkw. Für Anwohner, Gewerbetreibende oder Lieferanten wichtiger Güter oder Dienstleistungen gelten 2009 zudem noch Ausnahmegenehmigungen. Bewohner von Umweltzonen, denen eine Nachrüstung ihrer Fahrzeuge mit Partikelfilter aus sozialen Gründen nicht zugemutet werden kann, sind noch bis 2010 befreit. 2011 sollen die Fahrverbote dann auch auf die ersten Fahrzeuge mit Umweltplaketten ausgedehnt werden. Allerdings teilt die Verwaltung mit, dass sich durch die faktische Ausweitung der Umweltzone die Aufstellung der Fahrverbotsschilder deutlich verzögernwird.Offiziell treten die Fahrverbote zum 1. Oktober in Kraft. Kontrolliert werden soll erst ab 1. Januar 2009.
13:09
Laut Stadt Duisburg wird ab dem 15.11.08 kontrolliert ! Also Achtung !
Würd auch keine Plakette kaufen, aber versuch mal aus Wanheim-Angerhausen raus zu kommen ohne die Umweltzone zu durchqueren!!
Frechheit !!
17:33
Naja - das Ordnungsamt kann dem Feinstaub ja verbieten in die Umweltzonen einzufliegen. Der Staub wird sich als ordentlicher deutscher Staub daran halte. Und schon sind alle Probleme aus der Welt. So einfach geht das.
00:02
Genau reine Abzocke!
Mein Auto würde zwar ohne Probleme eine grüne Plakette bekommen, aber ich sehe es nicht ein 5€ für einen lächerlichen Aufkleber zu bezahlen.
Wir zahlen schon genug KFZ-Steuern.
Hätten die Aufkleber ja kostenlos verschicken könenn.
Aber egal ins Centro komm ich auch ohne Plakette und das UCI wird mich auch nicht mehr sehen!
Hoffentlich denken viele so und die Innenstadt wird die größten Umsatzeinbußen einfahren.
Viele Studien in den Städten mit Umweltzonen haben gezeigt das der Feinstaub nicht zurückgegangen ist.
09:16
Offiziell treten die Fahrverbote zum 1. Oktober in Kraft. Kontrolliert werden soll erst ab 1. Januar 2009.
Kann ich mich darauf berufen????
An anderen Stellen ist nur von einer 6-wöchigen Übergangsfrist zu lesen
17:10
abzocker