Fachübergreifende Kompetenz
23.07.2009 | 10:31 Uhr 2009-07-23T10:31:00+0200Erster Spatenstich für das Gesundheitszentrum am Sittardsberg. Für 13 Mio Euro entstehen mehrere Fachpraxen
Auf den letzten Drücker, aber noch rechtzeitig: Pünktlich zum ersten Spatenstich für das Gesundheitszentrum am Sittarsberg, an dem ja auch Oberbürgermeister Adolf Sauerland beteiligt war, erteilte die Stadtverwaltung die erste Teilbaugenehmigung für das ehrgeizige Konzept im Duisburger Süden am Altenbrucher Damm/Ecke Swakopmunder Straße. Wie berichtet, soll hier das Konzept des Duisburger Onkologen Dr. Ingulf Becker- Boost umgesetzt werden, der in dem künftigen Gesundheitszentrum mit Kollegen fachübergreifend praktizieren und vor allem auf Synergieeffekte eines Ärztezentrum setzen will.
Investor des Projekts ist die Berliner Verwaltungsgesellschaft RENTAmed, deren Geschäftsführer Gerald Stechbarth bereits mit einer Fertig stellung des Gesundheitszentrums im Juli 2010 rechnet. Der Investor: „Die beteiligten Partner werden in der zweiten Jahreshälfte 2010 in das Gesundheitszentrum am Sittardsberg einziehen.” Zur Zeit sei bereits ein Vermietungsstand von 70 Prozent erreicht.
Neben dem Internisten und Onkologen Dr. Becker-Boost soll es in dem neuen Zentrum Facharztpraxen für die Bereiche Hals-Nase-Ohr, Augenheilkunde, Neurologie, Kardiologie und Kinderheilkunde geben. Für die praktizierenden Ärzte sieht der Investor jede Menge Vorteile: „Durch den komplexen Auftritt der Facharztzentrums sowie den hohen Serviceanspruch der Betriebsgesellschaft wird eine überregionale Bedeutung jeder Praxis erreicht”, hofft der Investor weiter. Die einzelnen Fachärzte können sich durch eine gemeinsame Verwaltung auf ihre medizinische Kerntätigkeit konzentrieren, preist RENTAmed das Konzept weiter an. Auch für den Patienten verspricht der Investor jede Menge Vorteile: durch die fachübergreifende Zusammenarbeit von Ärzten und Therapeuten gibt es eine umfassende Abklärung von Erkrankungen, die Behandlungsabläufe können so optimiert und Wege- und Wartezeiten verkürzt werden
Der Berliner Investor rechnet mit einer Gesamtinvestition von rund 13,3 Mio Euro, die Finanzierung des Vorhabens übernimmt die Deutsche Apotheker- und Ärztebank. Die Planung für das Gebäude mit drei Geschossen und einem Staffelgeschoss hat das Duisburger Architektenbüro Probst + Wilke übernommen. „Das Energiewirtschaftliche Konzept des Gesundheitszentrums am Sittardsberg wurde durch ein ortsansässiges Ingenieurbüro entwickelt und wird regenerative Energiequellen beinhalten. Wir gehen davon aus, dass hierdurch Ersparnisse von bis zu 40 Prozent der üblichen Energiekosten erreicht werden können”, so die Berliner Firma bei der Vorstellung des Projekts.
Insgesamt sollen den Medizinern und Therapeuten 6000 Quadratmeter Nettonutzfläche zur Verfügung stehen, das gesamte Gebäude wurden von den Duisburger Architekten barrierefrei geplant.
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