Eine Idee ist gereift
11.08.2010 | 17:53 Uhr 2010-08-11T17:53:00+0200
Huckingen.Literarisches Neuland betrat in diesen Tagen die Buchautorin Jenny Klippel, die mit dem Roman „Folge den Ratten“ ihren ersten Thriller vorgelegt hat. Bisher hat die 36-jährige Hotelfachfrau, die zusammen mit Nora Klaus in Huckingen den erfolgreichen Verlag „KKF Buchecke“ betreibt, drei Kinderbücher geschrieben.
Vor gut zwei Jahren kam Jenny Klippel die Idee, sich mal auf ein anderes schriftstellerisches Terrain zu begeben. „Auf dieser Anfangsidee baute sich dann alles auf. „Eineinhalb Jahre habe ich an dem Thriller gearbeitet“, beschreibt Jenny Klippel die Entstehung des Romans. In dem Buch, so viel sei verraten, geht es um eine Mordserie, die sich in einer fiktiven Stadt ereignet. Hinter der Mordserie, die in der Gegenwart spielt, geht es auch um Ratten. „Leute, die Spannung lieben und die es ruhig etwas blutig mögen, sind bei diesem Krimi bestens aufgehoben“, kommentiert Jenny Klippel ihren ersten Thriller.
An einem Folgewerk arbeitet die Hotelfachfrau, die auch weiterhin neben ihrem Verlag ihrem Beruf nachgehen möchte, bereits. Gut zwei Jahre will sie sich Zeit lassen, um dann die nächste gruselige Geschichte auf den Buchmarkt zu bringen.
„Man wächst mit dem Schreiben. Stets kommen neue Ideen, die dann in die Geschichte eingewoben werden“, schildert Jenny Klippel ihre Arbeitsweise. Nachdem das Manuskript fertig war, hat sie es erst einmal vier „Testlesern“ im Bekanntenkreis gegeben. „Alle fanden es gut. Da habe ich mich dazu entschlossen, es auf den Markt zu bringen“, so die Autorin.
Dass der Thriller im eigenen Verlag „Buchecke“ veröffentlicht wird, war für die 36-Jährige klar. Der kleine Verlag, in dem Nora Klaus, die ebenfalls selbst schreibt, hauptberuflich arbeitet, kann sich mit seinen Veröffentlichungen seit dem Start im Januar 2009 sehen lassen. Auch die Bandbreite der veröffentlichten Bücher wird immer größer. Neben den Kinderbüchern der beiden Autorinnen hat, wie berichtet, die Duisburgerin Maria Tillmann ihre Erinnerungen rund um den Kriegsausbruch verarbeitet und unter dem Titel „Vor sechzig Jahren“ veröffentlicht. Nächstes Projekt der „Buchecke“ ist eine Biografie einer 95-jährigen Autorin, angereichert durch etliche Kurzgeschichten.
„Die Autorentätigkeit ist uns beiden neben der verlegerischen Arbeit immens wichtig. Wir können auf Wünsche und Bedürfnisse der Autoren, die für uns schreiben, eben aus eigener Erfahrung viel besser eingehen“, schildert Nora Klaus ihre Tätigkeit als Verlegerin und Autorin. „Zwar müssen wir noch immer Klinken putzen, aber wir haben auch stetig mehr Erfolge“, freut sich Nora Klaus.
Vermehrt wollen beide Autorinnen nun in Bibliotheken und Schulen ihre Kinderbücher präsentieren.
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