Duisburgs OB Link schlägt Kompromiss am Wambachsee vor
24.10.2012 | 20:36 Uhr 2012-10-24T20:36:00+0200
Wedau. Die Stadtverwaltung hat jetzt einen Kompromissvorschlag zum Grundstücksverkauf am Wambachsee vorgelegt. Das Grundstück am See soll frei zugänglich bleiben. Der hintere und größere Teil soll trotzdem verkauft werden. Die Bürgerinitiative regiert in einer ersten Stellungnahme zurückhaltend.
Der Seezugang soll frei bleiben. Der hintere Teil des Grundstücks am Wambachsee soll an einen Privatmann verkauft werden. Das ist der Kompromissvorschlag, den Oberbürgermeister Sören Link am Mittwochnachmittag den Vertretern der Bürgerinitiative gegen den Grundstücksverkauf am Wambachsee unterbreitete.
„Der Seezugang wird nicht bebaut“, sagt Stadtsprecherin Anja Huntgeburth nach dem Treffen. Es sei aber ein „berechtigtes Interesse“ der Stadt, das restliche Grundstück zu verkaufen.
Bürgerinitiative wenig begeistert
Das sieht die Bürgerinitiative auch nach dem Gespräch anders. „Im Grunde genommen ist es kein Kompromissvorschlag“, sagt Sprecher Hans-Jürgen Lehmann. Der Oberbürgermeister habe kaum mehr als eine Absichtserklärung abgegeben. Es gehe um viele Details, die noch völlig ungeklärt seien. „Es ist offen, wie die Bürger das Grundstück betreten können“, sagt Lehmann. Er geht von einem etwa 3200 Quadratmeter großen Baugrundstück aus. Dann blieben noch etwa 1800 Quadratmeter im Seebereich frei. Die Stadtverwaltung will sich zu genauen Größen nicht äußern.
Ob das Grundstück ohne den Seezugang überhaupt noch verkäuflich ist, ist offen. Auch dazu wolle sich die Stadt zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht äußern, sagt Huntgeburth. Auch der mögliche Verkaufpreis ist offen. Fürdas komplette Grundstück hatte die Stadt mit etwa einer Million Euro Einnahmen gerechnet. Die Bürgerinitiative witterte Mauschelei, weil der Quadratmeterpreis von 200 Euro nur halb so hoch sein sollte wie der Quadratmeter-Verkaufspreis anderer Grundstücke in direkter Nachbarschaft.
Lehmann und seine Mitstreiter wollten den Kompromissvorschlag am Mittwochabend den anderen Mitgliedern der Bürgerinitiative unterbreiten und besprechen, wie jetzt weiter vorgegangen wird. Bei Redaktionsschluss war noch offen, wie die anderen Mitglieder den Plan bewerten.
Es sei weiter offen, ob die Bürgerinitiative gegen den ablehnenden Ratsbeschluss klagen wird. Am 5. November endet die Einspruchsfrist. Die Bürgerinitiative hat die Kanzlei Bohl & Collegen mit der Vorbereitung beauftragt. Hans-Jürgen Lehmann sagt, dass er sich ärgere, weil der Kompromissvorschlag nicht dem Auftrag des Stadtrates entspreche. Es sei doch darum gegangen, dem Interesse der 15 956 Bürger gerecht zu werden, die ihre Unterschrift gegen den Verkauf abgegeben hatten. Dennoch: „Ich bin nach wie vor positiv gestimmt, dass wir noch gemeinsam weiterkommen.“
20:02
Kompromiss?????????????????Das ich nicht lache.
Der gute Mann weiß wohl nicht, was ein Kompromiss ist.
Belehrung: Ein Kompromiss ist nie einseitig. Jede, ich betone jede Seite, macht einen Vorschlag und dann versucht man auf einen Nenner zu kommen. Man darf den Gegenvorschlag nicht brüsk ablehnen,. wie es von OB Link geschehen ist.
Er enttäuscht die Duisburger, schade, man hat sich nach seinen heute betrachteten irrealen Wahlkampfreden mehr von ihm versprochen.
Er sollte wohl doch nur das Loch, dass Sauerland hinterließ, zugunsten der SPD stopfen.
OB Link sollte zudem auch bedenken, dass er ohne die engagierten Bürger, die für die Abwahl Sauerlands gesorgt haben, heute nicht auf diesem heißen!!!!! Stuhl sitzen würde.
Volkseigentum wird hier verschleudert und das noch ohne öffentliche Ausschreibung.
16:52
Vertraut den Verantwortlichen von Stadt Duisburg nicht einen Millimeter, die streuen euch Sand in die Augen und wenn die Frist fürs Klagen abgelaufen ist strecken sie euch, uns den Bürgern, grinsend die Zunge heraus.
00:30
vielleicht sollte man der Politik und auch der Verwaltung klar machen, dass es sich hier um Volkseigentum handelt... solche Flächen dürften höchstens verpachtet werden... schönen Tag noch...
15:08
Die als Verkaufspreis angesetzten 200 Euro pro m² sind fast lächerlich.
Dann nehme ich auch 1000m².
Was ist den aus dem Zugang hinter den anderen Häusern passiert. Ursprünglich war der Seezugang auch dort frei. Plötzlich stehen da Zäune und niemand kommt mehr durch.
21:22
Falls ein Teil des Grundstücks bebaut werden darf, muss die erste Forderung lauten:
Ausschreibung des Grundstücks.
Der Käufer darf nicht im Hinterzimmer ausgekungelt werden.
Schauen Sie auf das Bild des Beitrages -auch auf das Bild zum Beitrag "BI Wambachsee bereitet Klage gegen Stadt vor- und Sie können ein wenig die Impressionen dieses (Nordufer!) sonnenbeschienen Ortes der "Waldlichtung am See" nachempfinden...
Informationen zum Grundstück (über 14.000 qm groß, Park, Kinderspielplatz..+ eben auch Bauland (Wald!) seit 1969/70 mit rd. 3.000 (!) qm) erhalten Sie hier:
Wedau online
http://www.wedau-online.de/downloads/grundstuecke.pdf
Neun erklärende Bilder - und doch fehlt die im Detail so wichtige Erklärung zur Lebens- Aufenthalts- Wohnqualität dieser Idylle - von der Generationen (!) schwärmen!
Das ehemals zur Villen-Wohnlage geschaffene Bauland ist (durch Eigentumswechsel etc.) relativ dicht bebaut - und auf dem JETZT zum Verkauf geplanten Bauland könnten mehrere Häuser entstehen... Rd. 70 m breit - rd. 45 m tief ...
Wenn überhaupt... dann (mit Durchgang zum See) überdenken und den Verkaufserlös veröffentlichen!
Aber lieber eben "Idylle lassen!"
...aber bitte europaweit. Und dann muss natürlich der Bieter mit dem höchsten Gebot genommen werden.
Wo das hinführt sehen wir doch bei den Auschreibungen öffentl. Aufträge z.B. beim Bau...
Was verfolgen bzw. beabsichtigen Sie mit Ihrem doch eher "ketzerisch gemeinten Vorschlag"?
Was verfolgen bzw. beabsichtigen Sie mit Ihrem doch eher "ketzerisch gemeinten Vorschlag"?
Wieso sprechen Sie in der Zukunft, die Sache ist längst erledigt. Da braucht die Verwaltung auch in Zukunft keinen Herrn Link.