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Drängelgitter soll Kinder schützen

02.04.2012 | 18:26 Uhr
Drängelgitter soll Kinder schützen
Stina (l.) und Alicia demonstrieren es: Sie müssen dank Drängelgitter im Zickzack laufen, ehe sie auf die Fahrbahn kommen. Daneben Silke Düren (Bürgerverein Serm) und Wolfgang Schwertner (CDU-Ortsverband). Foto: Tanja Pickartz/WAZ-FotoPool

Serm. Mit einem so genannten Drängelgitter ist neuerdings der Ausgang vom Schulhof der Grundschule Am Lindentor versehen.

Der Bürgerverein hatte sich im letzten Jahr um die Sicherheit der Schulkinder gesorgt. Zwar gilt vor der Schule Tempo 30, doch wäre selbst ein Zusammenstoß eines so fahrenden Autos mit einem unbedacht über die Straße laufenden Kind gefährlich. Daraufhin setzte sich der CDU-Ortsverband Mündelheim/­ Ehingen/Serm dafür ein, das Drängelgitter anzubringen. Es verhindert den Geradeauslauf auf die Straße, zwingt die Kinder zum Zickzack-Kurs und schafft damit womöglich jene Sekunde Zeit, die der Autofahrer benötigt, um sie zu bemerken und notfalls zu bremsen.

Bei einem Ortstermin hatte man sich auf die Errichtung des Gitters mit der Stadtverwaltung verständigt. Es kann umgeklappt werden, damit größere Lkw den Schulhof befahren können.

Damit es nicht beidseitig umgangen und der Zweck so beeinträchtigt wird, pflanzte die ortsansässige Firma Hardy Höffkes auf ihre Kosten eine „Kirschlorbeer-Umgehungssperre“. Das lobte Wolfgang Schwertner von der CDU.

Martin Kleinwächter

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