Koalitionsvertrag
Die Passage zur CO-Pipeline im Wortlaut:
07.07.2010 | 18:23 Uhr 2010-07-07T18:23:00+0200„Bei der CO-Pipeline dürfen Sorgen und Ängste der Menschen nicht weiter ignoriert werden. Auch die Arbeitsplatzsicherung an den Standorten hat für uns eine große Bedeutung. Die Beschlüsse der Verwaltungsgerichte haben Sicherheitsmängel deutlich gemacht. Sie haben darüber hinaus Abwägungsdefizite des Gesetzes bei der Gemeinwohlorientierung festgestellt. Damit ist die Verfassungsmäßigkeit des Rohrleitungsgesetzes in Frage gestellt (Gemeinwohlorientierung der Enteignung). Es wurde mit einer Vielzahl von Planungs- und Ausführungsfehlern sowie mit einer defizi- tären Kommunikationsstrategie dazu beigetragen, dass Zweifel an einem sicheren Betrieb der CO-Pipeline stetig verstärkt worden sind. Die Landesregierung muss bis Ende 2010 das Rohrleitungsgesetz evaluieren. In diesem Zusammenhang wollen wir den bislang versäumten Versuch unternehmen, in Vermittlung zwischen Unternehmen und Betroffenen einen Dialogprozess und eine umfassende Problemlösung auszuloten. Dabei soll auch ein Ausbau der Produktion von Kohlenmonoxid am Standort Uerdingen geprüft werden.“
0mitdiskutieren