Die Alte Synagoge in Essen besuchen

Süd..  Zu einem Besuch der Alten Synagoge Essen mit ihrer Ausstellung lädt die evangelische Kirchengemeinde Trinitatis Interessierte ein.

Bei ihrer Einweihung im Jahr 1913 galt die Alte Synagoge Essen als schönste und modernste Synagoge ihrer Zeit. Der Hauptraum bot Platz für 1500 Menschen. Mitten in der Essener Innenstadt sollte sie ein Symbol sein für die Ankunft des Judentums in der Mitte der Gesellschaft. Sie war nur 25 Jahre in Betrieb, als sie in der Pogromnacht am 9. November 1938 dem Brandanschlag der Nazis zum Opfer fiel. Aber die Außenhülle blieb auch über die Kriegsjahre unzerstört. In der Nachkriegszeit diente sie verschiedenen Zwecken, bis sie 1988 als Dokumentationsort von Verfolgung und Widerstand in Essen genutzt wurde.

Im Jahr 2010 fand nach zweijähriger Umbauphase die Neueröffnung statt. Die dazugehörige Ausstellung bietet eine Begegnung mit der jüdischen Kultur bis zur Gegenwart.

Treffpunkt zur Abfahrt ist am Samstag, 18. April, um 15 Uhr der S-Bahnhof Duisburg-Schlenk. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Weitere Infos und Anmeldungen bei Pfarrer Dirk Sawatzki, 726575.