Das aktuelle Wetter Duisburg 11°C
Verkehr

Dichtes Gedränge im Bus

10.11.2012 | 05:00 Uhr
Dichtes Gedränge im Bus
Manchmal ist in den DVG-Bussen viel los.Foto: EICKERSHOFF, Stephan

Süd. Ein derartig dichtes Gedränge muss in einem Linienbus der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) geherrscht haben, dass unserem Leser Heinz Delatowski angst und bange wurde.

In der falschen Linie

Am Morgen des 24. Oktobers war der Buchholzer an der Haltestelle Münchener Straße in die Linie 942 eingestiegen und wollte zum Bahnhof in Großenbaum fahren. Die Vielzahl an jungen Schülern, die offenbar auf dem Weg zur Gesamtschule Süd waren, erschreckte Delatowski. „Der Fahrer war noch nicht einmal in der Lage, die Tür zu öffnen“, berichtete der DVG-Fahrgast. In den Augen Delatowskis wurde eine Grenze überschritten. „Die Kinder waren in dem Bus in Lebensgefahr“, meinte er. Zumal sich einige der Mädchen und Jungen hinter der nach innen öffnenden Tür hätten aufhalten müssen.

Bei der DVG hat die Nachricht über die überfüllte Linie für Stirnrunzeln gesorgt. Denn für den Schülerverkehr zur Gesamtschule ist nicht die 942 vorgesehen. Nur über einen Umweg können Schüler so zu ihrer Schule gelangen. „In der Regel nutzen sie die Linie 940, die ebenfalls von der Münchener Straße abfährt“, sagte DVG-Pressesprecher Helmut Schoofs. In der Zeit von 7.30 Uhr bis 7.43 Uhr führen sogar drei Einsatzwagen die Haltestelle an, um den gesteigerten Beförderungsbedarf zu bedienen. „Die Busse sind gut besetzt, aber nie überfüllt“, so Schoofs.

Dass es nun auf einer ganz anderen Linie zu einer Anhäufung von Passagieren gekommen ist, war wohl einer Verspätung geschuldet. Einer der Einsatzwagen war im Stau steckengeblieben. Da stiegen die Schüler schon einmal in die 942, um nicht zu spät zu kommen, weiß Schoofs aus Erfahrung. Ein weiterer Faktor war wohl auch der Schulbeginn nach den Ferien. Manchmal müssten sich die Schüler erst wieder an den Takt gewöhnen. Entwarnung gab der Pressesprecher im Falle des Gefahrenpotenzials bei den sich nach innen öffnenden Türen. Dafür sei die Technik da. Ein Mechanismus verhindere, dass jemand eingequetscht werde.

Stefan Rebein

Kommentare
11.11.2012
20:42
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #1

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

Funktionen
Lesen Sie auch
Aus dem Ressort
Bürger wehren sich gegen Verrichtungsboxen am Strich
Prostitution
Offener Brief an Oberbürgermeister Sören Link: Unterzeichner fordern einen Sperrbezirk für den Duisburger Süden. Zurzeit werden schon 14-jährige...
Duisburger (21) schwebt nach Radfahr-Unfall in Lebensgefahr
Lebensgefahr
In Lebensgefahr schwebt ein Radfahrer nach einem Unfall. Der Duisburger (21) wurde, nachdem er auf die Straße gefahren war, von einem Pkw erfasst.
Kaputte Straße verärgert die Mündelheimer
Schlaglöcher
Die Schlaglöcher auf der Uerdinger Straße sollten ausgebessert werden, doch das geschah nicht. Straßen NRW beruft sich aufs Wetter. Das war aber gut...
Blitzmarathon: Duisburger Polizei blitzt 5 Prozent aller Pkw
Blitzmarathon
Knapp fünf Prozent aller in Duisburg beim Blitzmarathon kontrollierten Fahrzeuge fuhren zu schnell. Dabei erlebten die Beamten so manche Überraschung.
Duisburgerin rettet Lebensmittel vor der Mülltonne
Foodsharing
Lebensmittel-Retterin Virginia Kunst arbeitet bereits mit 30 Betrieben in Duisburg zusammen. Kostenlose "Fair-Teiler"-Stelle an der Uni Duisburg.
Fotos und Videos
Museum zieht um.
Bildgalerie
Naturfreunde
Duisburgs längste Brücken
Bildgalerie
Brücken
article
7278097
Dichtes Gedränge im Bus
Dichtes Gedränge im Bus
$description$
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/sued/dichtes-gedraenge-im-bus-id7278097.html
2012-11-10 05:00
Süd