CDU im Duisburger Süden übt weiter das Wählen
06.10.2011 | 17:22 Uhr 2011-10-06T17:22:00+0200
Huckingen.Die CDU übt weiter das formal korrekte demokratische Wählen. Walter Becks, der erst im Mai als Vorsitzender des Ortsverbandes Huckingen/Hüttenheim/Ungelsheim mitsamt Vorstand bestätigt worden war, hat für Freitag, 21. Oktober, 19 Uhr, zur Wiederholung dieser Wahl in den Steinhof, Düsseldorfer Landstraße 347, eingeladen.
Aus der Einladung, die der Redaktion vorliegt, geht hervor, dass diesmal bereits das Kreisparteigericht der CDU der Wahlanfechtung von Ralf Bauerfeld stattgegeben hat. „Durch Beschluss des Kreisparteigerichtes der CDU Duisburg werden diese Wahlen für unwirksam erklärt“, heißt es in der Einladung an die CDU-Mitglieder.
Und als Begründung für die dritte Neuwahl nach 2009 führt Becks an, bis zu damaligen Wahl, also im Mai, sei die vom Bundesparteigericht geforderte Überprüfung der Zuweisung der CDU-Mitglieder zu den einzelnen Ortsverbänden noch nicht abgeschlossen gewesen. Allerdings hatte Becks damals gewusst, dass das noch nicht der Fall war.
Die Auseinandersetzungen im CDU-Ortsverband gehen auf die Neuwahl des Vorstandes im März 2009 zurück. Damals hatte Bianca Seeger, Bauerfelds Tochter, Becks herausgefordert, war aber in einer sehr gut besuchten Versammlung unterlegen. Zuvor waren zahlreiche Mitglieder in den Ortsverband neu aufgenommen worden bzw. von anderen Ortsverbänden nach Huckingen gewechselt.
Als wenige Tage später Huckinger Mitglieder in Becks Anwesenheit auch in Homberg zur Wahl schritten, hatte Bauerfeld einen Anfechtungsgrund. Allerdings musste er bis zum Bundesparteigericht in Berlin prozessieren, um Recht zu bekommen. Das Kreisparteigericht hatte das „Wahlnomadentum“ damals noch für rechtens gehalten. Es geht um einen Verstoß gegen das Wohnsitzprinzip für die Zuordnung eines Mitglieds zu einem Ortsverband. Nur ausnahmsweise dürften Mitglieder am Sitz ihres Arbeitsplatzes geführt werden. Andere Gründe für eine abweichende Zugehörigkeit sind demnach überhaupt nicht zulässig.
23:56
#3 von turnaround , am 06.10.2011 um 20:57
Sie verbinden die Begriffe Mahlberg und Aufklärung ? Das geht nun mal gar nicht !
Aufklärung z.B. in Sachen Love Parade hat Herr Mahlberg schon im August 2010 gefordert, obwohl er am Tag X als Besucher der VIP-Bühne ganz nah dran war.
22:57
#6 taosnm
Recht so. Die CDU dürfte - dank aller bisher abgelieferten ortsüblichen Skandale - in Duisburg unwählbar geworden sein. Einen Bodensatz traditionieller Wähler, die - mangels Internetzugang - immer noch nicht wissen, was in der Duisburger DU tatsächlich vorgeht, wird es leider weiterhin geben.
21:54
#5 turnaround
Wozu sollen wir uns denn Gedanken machen um die CDU? Jeder erlegt sich so gut wie er kann, und die CDU ist da besonders fähig. Lassen wir sie doch ihre Fähigkeiten ausleben, damit sie die finale Lösung finden. Piraten und andere sind ihnen schon auf der Spur.
21:28
#4 taosnm
Äh, nö, keine weiteren Fragen. Die öffentlich bekundeten Direktiven des Schiedsgerichtes haben sich Mahlbergs höchstpersönlichen Ansichten unterzuordnen? Zu Vermeidung weiterer Rufschädigung ist die Bundes-CDU dringend dazu aufgerufen, in Duisburg die Machenschaften ihre eigenen Partei hier vor Ort zu durchleuchten. Falls nicht, wird es die Quittung aus Duisburg zweifellos bei den nächsten Kommunal-, Landtags- und Bundestagswahlen geben.
21:00
#3 turnaround
Mahlberg hat doch ausdrücklich betont, dass er völlig anderer Ansicht ist als das Schiedsgericht. Das war das Resultat seiner Aufklärung. Noch Fragen?
20:57
Schwer zu verstehen. Mahlberg hatte doch in Sachen Wahlnormaden Nachbesserung, intensive Nachforschungen und Aufklärung gelobt. Na, wo bleibt die Erfüllung der vollmundigen Versprechen? Dieses Gekungel ist zum K****n und diskreditiert die Duisburger CDU für viele, viele Wahljahre.
18:16
Wenn man in Duisburg ein CDU-Parteibuch besitzt, hat man halt eine eigene Rechtsauffassung, das zieht sich durch bis zur Verwaltungsspitze. Dass die das in Berlin nicht kapieren, ist nun wirklich nicht zu verstehen.
18:05
Welch allumfassend erbärmliche Partei mit allumfassend erbärmlichen Mandatsträgern, von der Kommunalebene bis auf die Bundesebene!