Bürgerverein in Duisburg-Wanheimerort hilft

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Wanheimerorter können sich mit allem an die Mitglieder wenden. Arbeit der vergangenen Jahre wird fortgesetzt. Spende für Gemeinden und Jugendarbeit

Wanheimerort..  Der Bürgerverein Wanheimerort will sich auch im neuen Jahr für seinen Stadtteil stark machen. Wie bisher sollen sich Bürger mit allem an den Verein wenden können. Nach einem erfolgreichen Jahr 2014, in dem der Verein laut Sprecherin Silvia Limbeck viel Lob erhalten habe, wolle man jetzt etwas zurückgeben. Die 400 Mitglieder spendeten jeweils 100 Euro an die evangelische, die freie evangelische und die katholische Gemeinde in Wanheimerort. 500 Euro machten sie für die Arbeit von Jürgen Muthmann mit Kindern und Jugendlichen im Gemeindehaus Vogelsangplatz locker.

Muthmann möchte mit der finanziellen Unterstützung jungen Menschen aus sozial schwächeren Familien Freizeitangebote wie eine Fahrt nach Kerken und eine Segelfreizeit anbieten. „Wir halten Muthmanns Arbeit in der Gemeinde und seine Ideen für besonders wertvoll, da sie speziell die junge Generation und deren Familien unterstützt“, sagt Silvia Limbeck.

Der Bürgerverein, bereits 1874 gegründet, sieht sich weiterhin als Bindeglied zwischen Bürgern und Politik. Man wolle sich auch im kommenden Jahr zur Aufgabe machen, jedes Anliegen der Wanheimerorter zu prüfen und zu helfen. „Es gibt keine Kleinigkeiten“, betont Limbeck. „Wenn die Bürger des Stadtteils etwas stört, sind wir da. Lärmbelästigung, unsichere Straßen oder baufällige Gebäude – wir versuchen als Verein, dem auf den Grund zu gehen, und treten in Dialog mit der Stadt.“

Dadurch, dass der Bürgerverein so rege am Leben der Wanheimerorter teilnimmt, sind viele der Mitglieder sehr bekannt im Ort. Dem 1. Vorsitzenden, Werner Halverkamps, passiere es daher öfter, dass er auf der Straße angesprochen werde. Ein Problem hat er damit nicht. „Sie haben Anregungen für uns“, erklärt er.

Wer die Gesichter der Mitglieder nicht so gut kennt, könne aber natürlich auch in diesem Jahr weiterhin den klassischen Weg ins Büro der Bürgervereinigung nehmen. An der Kulturstraße 20 findet man regelmäßig Rat und Hilfe. Nur regelmäßige Öffnungszeiten gibt es nicht. „Das Büro ist aber dennoch häufig besetzt“, so Limbeck. Wer nicht in der Nähe wohnt und nicht vorbei spazieren möchte, kann auch vorher einen Termin vereinbaren.

Neben der vielen Arbeit kommt auch der Spaß beim Bürgerverein, dem wiederum auch andere Vereine, beispielsweise aus dem Sportbereich angehören, nicht zu kurz. Ausflüge sollen auch in diesem Jahr wieder eine große Rolle spielen. Für die Fahrt nach Thüringen vom 7. bis zum 14. Juni sind noch Plätze frei.

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