Kommentar

Bürgernähe: ein Fremdwort

Da kann die Wahlbeteiligung noch so tief sinken: In Sachen Bürgernähe ändert sich in Duisburg nichts. Weder ist es hier üblich, Bürgern zu Themen, die ihnen unter den Nägeln brennen, in den politischen Gremien die Gelegenheit zu geben mitzuwirken. Noch ist das Fragerecht hier so ausgestaltet, dass sie den politisch Verantwortlichen in Rat, Ausschüssen und Bezirksvertretungen auf die Füße treten können. Und was das Schlimmste ist: Es gibt auch keine Opposition, die das fordert. Die jeweils größte Minderheitspartei, ob SPD oder CDU, sitzt immer irgendwie mit der Mehrheit in einem Boot und hat auch nur das Interesse, die Bürger möglichst außen vor zu lassen. Und den kleinen Gruppierungen scheint dazu auch der Mumm zu fehlen. Sage mir, wie offen Du diskutierst, und ich sage dir, ob Du Deine Probleme in den Griff kriegen wirst!

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