Bezirksvertreter fordern Bus-Stopp in Rahm-West

Rahm-West..  SPD, Grüne und Linke in der Bezirksvertretung Süd lassen weiter in Sachen Anbindung des Ortsteils an das Busverkehrsnetz der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) nicht locker. Ihr Vorstoß, jeden zweiten Bus der Linie 940 nicht nach Alt-Rahm fahren zu lassen, sondern nach Rahm-West, war nicht erfolgreich. Dafür soll jetzt geprüft werden, ob es möglich ist, Rahm-West mit einer zusätzlichen Haltestelle in die reguläre Route der Linie 940 einzubinden. Dazu müsste eine neue Haltestelle geschaffen werden. Die Bezirksvertretung Süd beauftragte die Stadtverwaltung jetzt, dies zu prüfen.

Unterführung ist ein Hindernis

Der schnellste Weg zur nächstgelegenen Bushaltestelle, die in Alt-Rahm liegt, ist die Unterführung unter der S-Bahn. Für gehbehinderte und körperlich eingeschränkte Personen stelle der Weg ein unüberbrückbares Hindernis dar, argumentierte die Bezirksvertretung schon im März 2013, als sie die Zweiteilung der Linienführung forderte. Die Unterführung ist nicht barrierefrei, da lediglich eine Treppe und eine steile Rampe den Weg ebnen. Die Stadtverwaltung hatte den Vorstoß von 2013 zurückgewiesen. Begründung: Jeder der beiden Ortshälften würde dann nur noch stündlich oder alle zwei Stunden angefahren. Das wäre nicht akzeptabel. Auch der Vorschlag, den Rahmer Westen nur zu bestimmten Nachfragezeiten anzufahren, wurde abgelehnt. Dieses Angebot würde nicht ausreichend genutzt, hieß es. Außerdem entstünden jährliche Mehrkosten von 200 000 Euro.