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Besorgte Hundehalterin vermutet Giftköder im Wald

21.10.2015 | 07:00 Uhr
Besorgte Hundehalterin vermutet Giftköder im Wald
Solange Hunde die Wege nicht verlassen, dürfen sie im Wald ohne Leine laufen. Das könnte allerdings zur Zeit im „Buchenwald“ in Buchholz gefährlich werden.Foto:Schwerte

Buchholz/Wedau.   Buchholzerin glaubt, dass die von ihr entdeckte Wurstscheibe vergiftet war. Ein Hund, der im Wald unterwegs war, ist tot.

Svenja Krüger hat Angst um Joey. Sie fürchtet, dass das Mischlingshund vergiftete Wurst fressen könnte, wenn sie mit ihm im „Buchenwald“ spazieren geht. Zwischen Sternstraße und Klinikum hat sie neulich eine dicke Scheibe Fleischwurst am Wegrand gefunden. Dazu kommt ein Eintrag auf Facebook, der sie skeptisch macht.

„Ich bin davon überzeugt, dass die Wurst mit Gift gespritzt war“, sagt die Buchholzerin. Sie glaubt nicht daran, dass die Fleischwurst einfach so im Wald lag. „Wie sollte die Wurst denn dahin kommen?“, fragt die Frau, die regelmäßig mit ihrem Hund in dem Wald zwischen Buchholz, Wedau und Wanheimerort m Buchenwald Gassi geht. Ein anderes Tier , das wohl ebenfalls dort unterwegs war, musste in der Tierklinik am Kaiserberg behandelt werden. In einem Facebook-Eintrag vom 14. Oktober warnt die Hundebesitzerin: „Es muss entweder auf dem Fußweg von Buchholz aus oder im Wald was gelegen haben. Bitte passt auf Eure Fellnasen auf!“ Ihr Hund ist inzwischen verstorben.

Svenja Krüger nimmt die Warnung ernst, spricht andere Hundebesitzer an, die ihr Wald begegnen, und hat sich nun an die Redaktion gewandt. „Die meisten sind völlig ahnungslos. Doch eine Frau hat ebenfalls eine Wurstscheibe gefunden“, so Krüger. Die erwähnte Hundebesitzerin wollte die Wurst vom Veterinäramt untersuchen lassen. Als sie hörte, dass sie die Kosten dafür tragen muss, hat sie davon Abstand genommen.

Im Dunkeln zu gefährlich

Joey muss zur Zeit auf die abendliche Joggingrunde mit seinem Frauchen verzichten. „Das ist mir jetzt einfach zu gefährlich in der Dunkelheit“, hat die alarmierte Tierhalterin entschieden.

Svenja Krüger hat bisher auf eine Anzeige verzichtet. Hundehalter, die glauben, einen Giftköder entdeckt zu haben, können dies der Polizei melden - am besten mit der präzisen Angabe des Fundortes und des Zeitpunktes.

Gabriele Beautemps

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2015-10-21 07:00
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