Berufskolleg: Walsken fragt nach
11.02.2010 | 10:46 Uhr 2010-02-11T10:46:00+0100Mit Hilfe einer Kleinen Anfrage im Landtag will die Rahmer Abgeordnete klären, was die NRW-Landesregierung weiß
In die Diskussion umdie mögliche Schließung des Bertolt- Brecht-Berufskollegs in Huckingen schaltet sich jetzt auch die zuständige Landtagsabgeordnete Gisela Walsken (SPD) ein. Sie hat dazu eine Kleine Anfrage an die CDU/ FDP-Landesregierung in Düsseldorf gestellt.
Walsken will aufgefallen sein, dass Oberbürgermeister Adolf Sauerland in der Diskussion entweder keine oder stets andere Kriterien dafür benenne, warum diese Schule und keine andere geschlossen werden solle. Von der Landesregierung will sie jetzt wissen, seit wann dort entsprechende Schließungspläne aus Duisburg bekannt sind. Sie möchte ferner wissen, ob der Landesregierung Kriterien bekannt sind, die speziell für die Schließung dieser Schule sprechen würden. Das Bertolt-Brecht-Berufskolleg nehme, betont Walsken, überregionale Aufgaben wahr, weil dort so genannte Regierungsbezirks-Fachklassen unterrichtet würden, in einem Fall sogar mit für den Regierungsbezirk Köln.
Die Rahmer Landtagsabgeordnete möchte in diesem Zusammenhang wissen, wie es die Landesregierung bewertet, dass die Stadt Duisburg einerseits Kosten durch die Schließung eines funktionierenden Berufskollegs einsparen will, während sie andererseits mit Millionenaufwand einen neuen Berufskolleg-Standort in Neudorf baut. „Niemand der Beteiligten versteht den Sinn dieser Maßnahme in einer Kommune, die unter Haushaltssicherung und strikten Sparzwängen steht”, so Gisela Walsken abschließend zu ihrer Anfrage.
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