Beratung im Plenarsaal
19.02.2010 | 18:35 Uhr 2010-02-19T18:35:00+0100Am Mittwoch berät der Umweltausschuss des Landtages über den Antrag der Grünen zur Pipeline. Die Bürgerinitiative setzt einen Bus ein.
<autorenzeile><autor>Florian Müller</autor></autorenzeile><p><ortsmarke>Ungelsheim</ortsmarke>. Die CO-Pipeline von Worringen nach Uerdingen beschäftigt am kommenden Mittwoch, 24. Februar, den Ausschuss für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaften und Verbraucherschutz. Direkt mit dem Tagesordnungpunkt 1 geht es um 13:30 Uhr im Plenarsaal des Landtages um den Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, die wie berichtet einen sofortigen Ausstieg aus dem Projekt Kohlenmonoxid-Pipeline forden. Der Tagesordnungungspunkt trägt den Titel „CO-Pipeline-Projekt endlich beenden - Arbeitsplätze an den Standorten sichern.“</p><p>Die beiden Duisburger Landtagsabgeordneten Gisela Walsken und Ralf Jäger haben angekündigt, dass sie sich dem Antrag der Grünen anschließen wollen. Ein entsprechender Antrag ist an den Unterbezirksparteitag gestellt, für den Landesparteitag am Wochenende 26./27. Februar in der Dortmunder Westfalen-Halle will man einen entsprechenden Initiativantrag einbringen.</p><p> Bei der Sitzung in Düsseldorf sind neben den Vorstandsvorsitzenden von Bayer (Bayer Material Science) und Wingas auch die Bürgerinitiativen eingeladen, Dieter Donner wird die südlichen Bürgerinitiativen vertreten, Erich Hennen wird als Sprecher der Duisburger Bürgerinitiative COntra-Pipeline als Sachverständiger vor dem Ausschuss unter der Leitung von Marie-Luise Fasse auftreten.</p><p>Die Duisburger Bürgerinitiative will bei der 81. öffentlichen Sitzung des Ausschusses zahlreich vertreten sein und wird deshalb mit einem Bus nach Düsseldorf fahren. Die Abfahrt erfolgt, so die Bürgerinitiative, um 12 Uhr an der Hauptschule/Turnhalle Am Neuen Angerbach in Ungelsheim, die Fahrtkosten betragen drei Euro.</p><p>Damit geplant werden kann wird von der Bürgerinitiative um Rückmeldung gebeten, wer an dieser Fahrt teilnimmt. Anmeldung sind per Mail bis Sonntag, 21. Februar, an heinz.rehberg@freenet möglich.</p>
11:26
Und darum ist und bleibt meine Forderung, den ganzen Standort UERDINGEN mit all seinen Drecks- und Giftschleudern mitsamt dem dümmlichen Personal auf den Mars verlagern. Soviel Geisloses, wie ich hier wieder lesen durfte über die angebliche Sicherheit geht doch über keine Kuhhaut!
15:56
@ Senfdazugeber @chefkaspa
Wie schon richtig festgestellt glaube ich Bayer, der Bezirksregierung, dem TÜV, der CDU und auch Wingas. Für einige stellen diese Unternehmen nur Halbwahrheiten ins Netz. Für mich nicht. Für mich verbreiten die BI die Halbwahrheiten um alles was möglich ist zu verhindern, egal was. Der Vergleich von Herrn Vassiliadis passt da ganz gut.
Das ein Öltank doppelwandig ausgelegt sein muss macht Sinn, ebenso ein Gülleleitung. Eine CO-Pipeline muss nicht zwingend doppelwandig sein. Aus diesem Grund wurde sie so genehmigt und gebaut. Das hier die voran genannten Unternehmen als unfähig hingestellt werden, weil die Pipeline einwandig gebaut wurde, beweist mir nur die Überheblichkeit und Uneinsichtigkeit einiger Leute. Es gelten nur die eigenen Wahrheiten und Vorschläge. Nur doppelwandig ist sicher alles andere ist Humbug. Kann doch jeder jenseit der 1,5 Promille Grenze am Stammtisch mitreden, jo doppelwandig iss sicher, das weiss jedes Kind nur Wingas und Bayer nicht. Hier bitte unterschreiben, gegen die Pipeline. Viel Wissen ist hier nicht erforderlich, denn doppelt gemoppelt hält ja bekanntlich besser. Eine Diskussion, egal welches Wissen und Informationen ich mir aneignen würde wäre, sinnlos. Sie beharren auf ihre Standpunkte. Wird der Öltank auch überwacht? Hat die Gülleleitung eine zusätzliche Überwachung. Welche Wanddicke haben beide, aus welchem Material sind sie usw. Wenn einer der beiden undicht wird, dann sickert alles unbemerkt ins Erdreich.
13:09
@propipeline:
Ich bin auf eine sachliche Diskussion zu den wesentlichen Aspekten der Pipeline vorbereitet.
Sie dagegen tun lediglich Ihre Meinung kund weil Sie nicht so wie ich bereit sind, sich zu informieren. Aber das stellen Sie ja großzügig als Fehler der Initiativen hin: Das ist der Stil den die BI pflegen, jeder der sich kritisch äußert und dabei einen Fehler macht wird als unglaubwürdig und deppert hingestellt.
Sie schreiben seit Monaten immer wieder dieselben Halbwahrheiten zur Pipeline auf, die sie augenscheinlich von der Internetseite von Bayer unreflektiert wiedergeben. Wenn man Ihnen aber mal auf den Zahl fühlt, dann mauern Sie und flüchten in Ausreden wie die oben zitierte.
Ich finde, das ist ein schlechter Stil der auch nichts in der Sache beiträgt sondern lediglich die Engagierten herabsetzt - Eigentlich fehlt nur noch, dass Sie mir Industriefeindlichkeit vorwerfen weil ich Ihrer Meinung noch nicht zugestimmt habe.
22:21
@propipeline
In meinem Haus wurden neue Wasserleitungen verlegt und vor der Inbetriebnahme
mit über 20 bar abgedrückt, obwohl von den Stadtwerken nur ca. 4 bar anliegt!
Drei Monate später hatten wir einen kräftigen Wasserschaden. Die Leitung war gebrochen, offensichtlich verursacht durch Spannungen. Daran mögen Sie erkennen, was Druckprüfungen Wert sind.
Wenn ich mir die bisherigen Kommentare ansehe kann ich nicht erkennen, dass hier eine Gülleleitung mit der CO-Leitung verglichen wurde. Ihre Polemik bringt uns auch nicht weiter.
Es ging nur darum, die unterschiedlichen Sicherheitsansprüche verschiedener Behörden offenzulegen, jedenfalls habe ich das so verstanden. Wenn also an eine Anwasserleitung höhere Sicherheitsansprüche gestellt werden als an eine Giftgasleitung, ist das schon bedenklich, meinen Sie nicht auch?
Ich habe auch ein Beispiel für Sie, welches unterschiedliches Sicherheitsdenken der Behörden aufzeigt. Aber sagen Sie nachher bitte nicht, ich hätte einen Heizöltank mit der CO-Pipeline verglichen.
Versuchen Sie mal einen einwandigen unterirdischen Heizöltank von den Behörden genehmigt zu bekommen, das wird Ihnen nicht gelingen. Obwohl der Heizöltank
völlig drucklos ist, muß er Doppelwandig sein, aber eine Giftgasleitung nicht. Damit Sie das nicht wieder in den „falschen Hals“ kriegen, ich finde es völlig korrekt, dass unterirdische
Heizöltanks doppelwandig sind.
Ich verstehe nicht wie Sie so blauäugig sein können, dennoch lasse ich Ihnen gerne Ihre Meinung. Ich kann für Sie nur hoffen, dass Sie nicht in der Nähe dieser Murksleitung wohnen, oder Ihre Kinder in Ungelsheim zu Schule gehen. Sicherlich habe Sie auch kein Haus im Angerbogen gekauft, was jetzt nur noch die Hälfte Wert ist, oder gar unverkäuflich ist.
14:40
@chefkaspa
Genau da liegt der Hase im Pfeffer! Sie und die BI erwarten von allen das sie sich mit dem Thema genau so beschäftigen und gut auskennen wie sie seblbst. Die meisten haben keine Zeit um sich da rein zu lesen und auch nicht das Wissen. Daraus die Schlussfolgerung zu ziehen den BI und Klägern das Feld zu überlassen ist nicht OK. Das ist der Stil den die BI pflegen, jeder der sich kritisch äußert und dabei einen Fehler macht wird als unglaubwürdig und deppert hingestellt. So macht man Leute mundtot - bewusst oder unbewusst?
Persönliche Meinung
Die Sicherheitsvorkehrungen reichen aus, die nachträglichen Genehmigungen und Änderungen sind OK, Allgemeinwohl muss nachgebessert werden und ob die Geogrid Matte 20cm mehr oder weniger hat, wird die wirklich verängstigten Menschen nicht beruhigen. Auch hier kann man nachbessern.0,7mm dünnere Rohre müssen zeigen das sie die gestellten Anforderungen erfüllen.
Die 200bar hab ich genommen, weil die mir spontan einfielen und kurz zu schreiben sind. Ebenso ist die Druckprüfung schon erfolgt. Nein, es hatte nichts mit dem Aspekt zu tun das Bayer hier nicht von den Vorgaben abgewichen ist.
Eine Gülle-Pipeline würde niemals unter dem Aspekt, einen Druck von 200bar auszuhalten gebaut werden. Das war mir schon klar und anderen wahrscheinlich auch.
Aus diesem Grund halte ich auch einen Vergleich von CO und Gülle Pipeline für nicht korrekt und finde es schon schlimm das solche Vergleiche angestellt werden. Dient es doch nur dazu die CO - Pipeline weiter schlecht zu machen bzw. ins lächerliche zu ziehen.
12:55
@propipeline:
ach, die Wahl ihres Arguments hat also nicht damit zu tun, dass Bayer sich bei ALLEN anderen Sicherheitsaspekten nicht an den Planfeststellungsbeschluss gehalten hat?
Alle wesentliche Aspekte die mir zum Thema Sicherheit einfallen mussten von der Bezirksregierung nachträglich (2008..2009) an die bereits gebauten Anlagen angepasst werden.
Dass dies mehr als nur ein bischen fragwürdig ist, sollten Sie -gerade weil Sie sich nach eigenem Bekunden nicht genügend mit dem Thema auskennen- den Initiativen und Klägern zugestehen.
12:05
@chefkaspa
Die 200bar sind eine Stufe der Sicherheitseinrichtungen. Es gibt noch andere, die kennen Sie wahrscheinlich besser als ich. Aber auch alle zusammen genommen reichen Ihnen und den BI nicht. Ich fand es nicht sinnvoll bei diesem Artikel wieder alle aufzuzählen. Wir drehen uns dann eh nur im Kreis. Es ging nur um den Kommentar, das es keine Vorkehrungen gibt.
@Anlieger
danke für die Antwort. Die klingt erheblich anders als der erste Kommentar.
Sie haben recht, in Sachen Sicherheit werden sie mich nicht überzeugen.
Da steh ich auf der Seite der Befürworter, wer hätte das gedacht ;-)). Aus deisem Grund ist die Sache ja auch vor Gericht und beschäftige einige Gutachter. Wenn alle einer (meiner oder ihrer ;-)) Meinung wären dann wär das ja nicht der Fall.
10:03
@propipeline:
wie naiv sind Sie eigentlich, dass Sie die Sicherheit der Bevölkerung entlang CO-Fernleitung einzig und allein durch die Druckprüfung bei 200 bar als gewährleistet ansehen?
Das ist ungefähr so, als würden Sie auf der Autobahn den Tempomaten auf 130 km/h einstellen und sich als Fahrer dann die Augen verbinden weil ja alles den Verkehrsregeln entspricht.
19:24
#9 propipeline
Zitat:
„Warum sollte eine einfach verlegte Pipeline nicht sicher sein?“
Zitat Ende.
Ganz einfach, müsste eigentlich einleuchten; wenn die Leitung, aus welchen Gründen auch immer undicht wird, tritt Gas aus! Ihre Aussage, die Pipeline sei sicher wird nicht dadurch richtig, wenn Sie sie ständig wiederholen.
Eine Warnanlage bei Druckabfall und die vorgesehener automatischen Abschaltung der Pipeline, ist m.E. nicht sicher, weil in einem solchen Szenario immer Gas an der undichten Stelle austreten wird.
Mir liegt es aber fern, Sie aufgrund der bestehenden technischen Risikofaktoren zu überzeugen, oder gar zu überfordern.
14:56
@Anlieger
Ich habe mich nicht darüber geärgert, das Sie sich wundern warum eine Abwasserwasserleitung doppelt verlegt wir und die CO-Pipeline nicht.
Es ging um die Aussage das diese nicht gesichert ist. Ob die nun einfach oder doppelwandig ist, ist unerheblich. Solange die Sicherheit gewährleistet ist. Warum sollte eine einfach verlegte Pipeline nicht sicher sein?
Das sind für mich nur wieder vorgeschobene Gründe die Pipeline zu verhindern. Wenn die doppelt wäre, dann wären die Abstände zu bewohnten Gebieten ein Thema oder die andere Rheinseite. Der Phantasie der BI sind da keine Grenzen gesetzt.