Bekenntnis zu Ungelsheim
18.12.2008 | 11:10 Uhr 2008-12-18T11:10:00+0100
Die Rheinwohnungsbau kündigt eine Investition in zweistelliger Millionenhöhe für die nächsten Jahre an. Die Wohnungsgesellschaft modernisiert, stockt auf und baut neu
Vor zwei Jahren kam der Aufsichtsrat der Rheinwohnungsbau auch nach Ungelsheim. „Die schlechten Nachrichten zur Duisburger Bevölkerungsentwicklung waren bekannt”, erinnert Geschäftsführer Thomas Hummelsbeck. „Aber danach stand fest, dass wir den Bestand behalten.” Die Wohnungsgesellschaft wird nicht nur verwalten, sondern in den nächsten Jahren bis 2015 einen „deutlich zweistelligen Millionenbetrag” investieren.
Dabei wird sich das Engagement konzentrieren auf die Anlagen an der Harzburger Straße zwischen Karl- Harzig-Platz und Sandmüllersweg. Hier soll modernisiert und aufgestockt, die derzeit offenen Seiten durch Neubauten ergänzt werden. Das Konzept stammt aus der Feder des Buchholzer Architekturbüros Druschke und Grosser. Der Bezirksvertretung-Süd wurde es am Dienstag in der interfraktionellen Sitzung von der Verwaltung vorgestellt, Unternehmen und Architekt Dirk Druschke präsentieren den Entwurf in der Januar-Sitzung der BV. Die Rheinwohnungsbau will ihr Angebot verbreitern.
„95 Prozent unserer Wohnungen ist 60 Quadratmeter groß oder kleiner. Wir wollen den nachfolgenden Generationen ein akzeptables Angebot machen”, so der Geschäftsführer. Die Zusammenlegungen vopn Wohnungen zu größeren Einheiten sei schwierig zu realisieren, in diesem Jahr habe es nicht eine einzige gegeben. „Aber eine kompakte Größe, die bezahlbar ist”, schwebt Hummelsbeck vor. Drei- und Vierraum-Wohnungen seien in Ungelsheim problemlos zu vermieten.
Erste Überlegungen zum Ausbau der Dachgeschosse, die das Unternehmen vor einigen Jahren anstellte, nimmt Architekt Dirk Druschke nun in seinem Entwurf für die Häuser an der Harzburger Straße wieder auf. So sollen 20 weitere Wohnungen entstehen. „Wir werden dabei abschnittsweise vorgehen, um zu sehen, wie der Markt reagiert”, kündigt Hummelsbeck an. Das gilt auch für die Nachverdichtung der Karres mit sieben Neubauten, in denen Drei- und Vierzimmer- Wohnungen entstehen sollen. Zum Zeitplan: Im kommenden Jahr will die Rheinwohnungsbau ihre Überlegungen konkretisieren, 2010 den ersten Bauabschnitt angehen. Eine positive Wirkung auf die Infrastruktur Ungelsheims verspricht sich die Wohnungsgesellschaft von ihrem Engagement.
„Es gibt ein Manko in der Nahversorgung. Da darf es keine weitere Auszehrung geben”, warnt Thomas Hummelsbeck. Er macht der Duisburger Verwaltung und Politik ein Gesprächsangebot, um den Ortsteil wieder nach vorn zu bringen: „Unser Ziel ist es, die Akteure zusammen zu bringen.”
14:57
„Es gibt ein Manko in der Nahversorgung. Da darf es keine weitere Auszehrung geben”
Toll das wird auch einmal bemerkt!
Vielleicht sollte man dann direkt einen Antrag machen auf dem Karl- Harzig-Platz einen Lidl oder Plusmarkt zu bauen. Die BV genehmigt doch sowei so alles.
Und ein Mitspracherecht für die Bevölkerung? In Duisburg? Hallo Südlicht, das werden die Herren von Verwaltung und BV schon zuverhindern wissen. Wie sagte doch Herr Dressler damals beim Bau in Angerhausen: das ist alles unnütz und die sind sowie so zu dumm für sowas.
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Herzlichen Dank an die Rheinwohnungsbau! Da werden massive Eingriffe in den Wohnbereich im stillen Kämmerlein mit den Polit Nieten der BV durchgekaut und die Ungelsheimer Bevölkerung weiß von nix! Ich hoffe, daß man hier nicht nach dem Baulückenparagraphen bauen darf. Ein Bebauungsplan tut dringend Not, bevor auch das letzte bischen Grün hier weggebaggert wird! Nur so wird der Bevölkerung ein Mitspracherecht eingeräumt!