Begegnung mit einem Bus
27.08.2010 | 18:48 Uhr 2010-08-27T18:48:00+0200
Ungelsheim.Hat der DVG-Busfahrer den Eheleuten Conradt nun Am Heidberg am 12. August die Vorfahrt genommen und damit einen Sturz von Liane Conradt ausgelöst oder nicht? Das ist die Frage, über die die Eheleute und die DVG uneins sind.
An jenem Donnerstag, so berichtet Liane Conradt, waren die Eheleute aus Wanheim mit Fahrrädern in Ungelsheim unterwegs. Ehemann Peter fuhr voraus, sie hinterher. In Höhe der Häuser 60/58 habe sich eine kleine Baustelle befunden, vermutlich eine Kanalreinigung, berichten sie. Jedenfalls sei die Fahrbahn dort verengt gewesen.
Und genau an jener Stelle kam ihnen ein Bus der Linie 946 entgegen. „Er hätte warten müssen, um uns passieren zu lassen“, so Liane Conradt. Denn er habe auf ihre Seite, auf die Gegenfahrbahn, ausweichen müssen. Das habe der Busfahrer aber nicht getan. Vielmehr sei er durchgefahren. Ehemann Peter habe eine Vollbremsung machen müssen. Seine Frau fuhr ihm auf, stürzte dabei und zog sich unter anderem eine stark blutende Platzwunde am Kopf zu.
Aus Sicht der Conradts ist der Busfahrer der Verursacher des Unfalls. Wenngleich Liane Conradt selbstkritisch einräumt, sie hätte mehr Abstand zu ihrem (Vorder-)Mann halten müssen. Aber der Busfahrer sei nicht einmal ausgestiegen, habe lediglich durch sein Schiebefenster gefragt, ob er den Rettungsdienst über Funk rufen solle. „Wir hatten weder Verbandszeug noch andere Möglichkeiten, die starke Blutung zu stillen“, so das Unfallopfer. Eine Autofahrerin habe dann Erste Hilfe geleistet.
Liane Conradt kam schließlich ins Krankenhaus, wo ihre Verletzungen behandelt wurden. „Der Sturz hätte auch tödlich enden können“, hätten ihr die Ärzte gesagt. Mit dem Busfahrer wollen die Eheleute nicht streiten. Sein Verhalten fanden sie nur beschämend.
DVG-Pressesprecher Helmut Schoofs gibt nach Rücksprache mit dem Busfahrer eine andere Schilderung des Unfalls: „Danach ist der Busfahrer erst nach dem Sturz von Frau Conradt in den Engpass eingefahren“, so Schoofs. Vor den beiden Radfahrern habe er nämlich noch zwei Pkw durchgelassen. Peter Conradt sei zu seiner Frau zurückgefahren. Sie habe sich viel weiter hinter ihm befunden. Er habe tatsächlich den Rettungsdienst alarmiert, sei aber von der starken Blutung der Frau selbst so schockiert gewesen, dass er vergessen habe, den Verbandskasten heraus zu reichen. Drei Fahrgäste im Bus und auch Anwohner hätten das beobachtet.
Diese Schilderung halten die Eheleute schlicht für falsch und sind von dem Busfahrer noch mehr enttäuscht.
21:35
Der kürzeste Witz der Welt:
Bus gewährt Vorfahrt!
Ich weiß nicht, wie vielen Bussen ich in meinem Leben bewußt im Wege stand, um den Schmutz von meiner Kleidung zu klopfen, weil mir gerade wieder einmal ein neunmaleiliger Busfahrer die Vorfahrt nahm. Meine Frage an den Hupenden war immer: Gucken Sie mal, jetzt stehen Sie hier schon 90 Sekunden. Was für eine Zeit, wenn Sie mir als Vorfahrtsberechtigten 15 Sekunden Zeit gegeben hätten?
10:42
Aussage gegen Aussage, was wirklich passiert ist weiß man nicht.
Auch dass die DVG für ihre rüpelhafte Fahrweise bekannt ist sollte nicht zur Vorveruteilung führen.
23:58
Das ist doch nichts neues bei der DVG! Kundenservice gleich Null! Pünkktlichkeit kennt niemand! Hilfe, z.B. bei älteren Menschen oder Kinderwagen? Bloss nicht! Und dann der HOMBERGER mit seinen Museumsbussen. Frage wann hier der erste schwere Unfall passiert, weil die Dinger auseinanderfallen, mal ganz unabhängig von der Tatsache, daß die Stufenbusse für ältere Menschen nicht zugänglich sind!
22:48
das wäre auch eine sensation gewesen wenn ein busfahrer der dvg mal eine schuld zugibt.wenn der busfahrer so schockiert war,dass er nicht einmal das einfachste hat erledigen können,den verbandskasten zu reichen,finde ich es aber sehr verantwortungslos das er noch weitere fahrten gemacht hat.unter schock kann man wohl kaum noch verantwortung tragen oder?
15:52
50:50 ?
Zeugen dürften sich genug finden.
Ich als Radfahrer, verschenke jeden Tag mein Recht auf Vorfahrt. JEDEN TAG. Als Radfahrer ist man einfach zu schwach um auf ein Recht zu bestehen. Man muss halt sehen wo man bleibt und für Träumer und Rowdies mitdenken.