Baustopp verärgert Anwohner

Rahm..  Familie Persch lebt auf einer Baustelle. Eine Baustelle, auf der sich seit rund drei Wochen nichts mehr tut. Der Eingangsbereich eines Häuserblocks auf der Salzachstraße in Rahm sollte eine neue Pflasterung bekommen. Doch statt einen neuen Weg zu bekommen, haben die Anwohner mit matschigem Untergrund zu kämpfen – besonders, wenn es regnet. Renate Persch ist wütend über diesen Zustand: „Die Baustelle geht nicht voran, und keiner weiß woran es liegt und wann es weiter geht. Es sieht furchtbar aus.“

Für Franz Persch ist außerdem die fehlende Wegbeleuchtung ein großes Hindernis: „In der Dunkelheit führt das zu gefährlichen Stolperfallen.“

Auf Nachfrage bei der Gebag, die für den Häuserblock zuständig ist, habe man die Bewohner damit vertröstet, dass es nach Ostern weitergehen würde. Eine Erklärung für den Baustopp habe es keine gegeben, so Persch.

Bagger und Material abgeholt

Spaten wurden aber bis dato nicht wieder in die Hand genommen. Im Gegenteil: Bagger und weiteres Arbeitsmaterial wurden abgeholt. Zurückgelassen wurde gestapeltes Baumaterial, freigelegter Erdboden und ein versandeter Parkplatz. Es scheint, als müsse sich Familie Persch vorerst mit Gummistiefeln ausrüsten, um trockenen Fußes das Haus verlassen zu können. Die Gebag konnte auf WAZ-Anfrage keine Auskunft zu der Sachlage geben.