Bahngelände: DB sucht einen Investor

Wedau..  Rund 15 Jahre alt sind die ersten Überlegungen von Stadt und Deutscher Bahn AG, das Gelände von ehemaligem Ausbesserungswerk und vom ehemaligem Rangierbahnhof städtebaulich neu zu nutzen. Über Anfänge ist das nie hinausgekommen. Inzwischen ist das Areal vom Privatunternehmen Aurelis wieder an die Bahn zurückgegeben worden. Und die bestätigt, dafür im Prinzip die gleichen Ziele wie damals zu haben.

„Einen Investor haben wir noch nicht, gehen aber bei den Gesprächen in die gleiche Richtung wie seinerzeit die Aurelis“, erklärt ein Bahnsprecher auf Anfrage. Und das bedeutet: Nördlich der Wedauer Brücke, also auf dem Gelände des früheren Ausbesserungswerks, ist ei­ne gewerbliche Nutzung vorgesehen, südlich davon ein neues Wohnquartier. Das sollte ursprünglich bis zum Ufer des Masurensees reichen und war auch für Villen geplant. Die Kleingartenanlage sollte umgesiedelt werden. Siedlungen zwischen Grachten wie in den Niederlanden waren denkbar.

2004 dann wurden Aufstellungsbeschlüsse für zwei Bebauungspläne mit der Wedauer Brücke als Gebietsgrenze gefasst. Aber die Verfahren kamen nicht voran. Für Aurelis hatte die Vermarktung des ehemaligen Güterbahnhofs am Hauptbahnhof Vorrang. Man befinde sich über das Projekt wieder in Gesprächen mit der Stadt, so der Bahnsprecher.