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Autokorso umrundet das Forschungszentrum in Jülich

21.01.2010 | 11:20 Uhr

Nun steht auch der Zeitplan des „Autobahn-Aktionstages Ahaus-Duisburg-Jülich” fest, bei dem mehrere Bürgerinitiativen, wie berichtet, gegen geplante Atommülltransporte am kommenden Samstag, 23. Januar, demonstrieren wollen.

Neben den Initiativen aus Ahaus und Münster sowie aus Westfalen rufen auch die Duisburger Grünen sowie das KlimabündnisNiederrhein zu der Aktion bei der Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS) an der Richard-Seiffert-Straße auf. Unter dem Motto „Dem Castor entgegen” setzt sich ein Korso mit geschmückten Autos und einem großen Castor- Modell für die 170 Kilometer lange Strecke in Bewegung.

„Mit dieser ungewöhnlichen 170 km langen mobilen Demonstration wollen wir unseren Protest gegen diese sinnlose Atommüllverschieberei dorthin tragen, wo der Atommüll lagert und bearbeitet wird. Die jetzt geplanten Atommülltransporte nach Ahaus zeigen, dass eigentlich niemand weiß, wohinmit dem Atommüll. Die Leichtbauhalle in Ahaus ist jedenfalls keine Lösung,” begründet Felix Ruwe von der BI „KeinAtommüll in Ahaus” die Demonstration.

Folgender Terminplan hat das Bündnis am Mittwoch für den kommenden Samstag veröffentlicht: Ab 9 Uhr: Sammeln des Autokonvois am Ahauser Bahnhof, 10 Uhr: Abfahrt aus Ahaus über die A 31, A 2 und A 3 bis Abfahrt Duisburg- Wedau, dann über städtische Straßen nach Wanheim. Gegen 12 Uhr starten Kundgebung und Demonstration an der GNS-Atommüll-Konditionierungsanlage in Wanheim, Friemersheimer Straße. Gegen 13.15 Uhr soll dann die Weiterfahrt über die Autobahnen A 3, A 52, A 44, A 57, A 46 und A 44 bis Abfahrt Jülich- Ost erfolgen. Gegen 14.15 Uhr gibt es ein Sammeln und eine Begrüßung durch örtliche Initiativen an der Abfahrt Jülich-Ost (A 44), dann will der Korso das Forschungszentrum in Jülich umrunden. Eine Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz Jülich soll um 15 Uhr die Aktion beenden, danach erfolgt die Rückfahrt.

Florian Müller

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