Das aktuelle Wetter Duisburg 11°C
Bildung

8,9 Millionen Euro fürs Mannesmann-Gymnasium

08.11.2012 | 20:45 Uhr
8,9 Millionen Euro fürs Mannesmann-Gymnasium
Die Sanierungsarbeiten am Mannesmann-Gymnasium in Duisburg-Huckingen sind abgeschlossen. Nelly, Felix, Manon und Dana (v.l.) aus der Klasse 7a nutzen den neuen Raum gerne für Versuche. Foto: Lars Fröhlich

Duisburg-Huckingen.   Der millionenschwere Umbau des Mannesmann-Gymnasiums gibt der Bildungseinrichtung ein ganz neues Gesicht. Besonders die Räume für den naturwissenschaftlichen Unterricht wurden aufgewertet.

An die 70er Jahre erinnert im neu gestalteten Schulgebäude des Mannesmann-Gymnasiums höchstens noch seine Kastenförmigkeit. Alles übrige Alte ist verschwunden. Stattdessen nutzen die Gymnasiasten und ihre Lehrer nun eine moderne Schulausstattung nach neuesten Standards.

Im Huckinger Schulzentrum wurde eben nicht nur mit bunter Farbe gekleckert, sondern – etwa bei den Naturwissenschaftsräumen – richtig geklotzt. Bei der Begehung der Bildungseinrichtung, zu der auch Oberbürgermeister Sören Link erschienen war, herrschte daher ein durchweg positives Klima.

Schadstoffe im Gebäude

Die Stadt hat sich die Umgestaltung einiges kosten lassen. 8,9 Millionen Euro hat das Immobilienmanagement Duisburg (IMD) in die Sanierung investiert. Die Beseitigung von Schadstoffen hatte letztlich zu dieser Höhe geführt. Allein wegen der Beseitigung von Asbest, PCB und weiteren Giftstoffen entstanden laut IMD-Geschäftsführer Uwe Rohde Kosten von 600 000 Euro.

Erst die Renovierungsarbeiten brachten die giftigen Stoffe an die Oberfläche. Sie mussten aufwändig entsorgt werden. „Vor der Renovierung waren die Giftstoffe gebunden“, so Rohde. Gefahr für die Gesundheit der Schüler habe nicht bestanden und bestehe jetzt erst recht nicht. „Sie können hier absolut sicher sein.“

Bessere Lehrbedingungen

Die kostspielige Grundsanierung sieht Ralph Kalveram, Referatsleiter Schulbetrieb und Verwaltungsservice, als gute Investition in die Zukunft. Nicht zuletzt wegen der nun deutlich verbesserten Lehrbedingungen in den naturwissenschaftlichen Räumen. Vor der Sanierung hätten die Schüler mit fast schon mit „fossilierten Bedingungen“ leben müssen. „Wir begegnen dem Fachkräftemangel, in dem wir einen Schwerpunkt auf die Förderung der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) gelegt haben“, sagte Kalveram.

Zwischen 50 000 und 100 000 Euro hat die Ausstattung für die naturwissenschaftlichen Räume gekostet. Kalveram hofft, dass dadurch zukünftige Ingenieure am Mannesmann-Gymnasium auf den MINT-Geschmack kommen werden.

Weitere Umbaumaßnahmen stehen an

Sören Link zeigte sich vom Ergebnis der Sanierung begeistert. „Diese Investition stärkt den Bildungsstandort Duisburg“, meinte der Oberbürgermeister. Er betonte, dass die Schullandschaft aufgewertet worden sei.

Ganz abgeschlossen sind die Umbaumaßnahmen noch nicht. 2013 geht es mit der Mensa -Modernisierung weiter. Zu guter Letzt steht noch die Sanierung der Sporthalle an, die auch als Aula genutzt wird. Dies kommt auch vielen Vereinen im Duisburger Süden zugute.

Stefan Rebein

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/7274077/create

Fotos und Videos
Bombe in Serm entschärft
Bildgalerie
Bombenfund
Duisburgs schönste Seiten
Bildgalerie
Endergebnis
Bombenentschärfung in Huckingen
Bildgalerie
Bombenfund
Duisburgs schönste Seiten
Bildgalerie
Unsere Favoriten
Aus dem Ressort
Ungelsheimerin lädt in ihren Garten ein - zum Tag der offenen Gartenpforte
Freizeit
Ihr Mann nennt sie „Mutter Theresa der Gartencenter“. Ulrike Lohmann greift nämlich bewusst zu den kümmerlichen Exemplaren, um sie zu Hause aufzupäppeln. Was ihr großartig gelingt. Besucher können sich davon überzeugen. Ulrike Lohmann öffnet ihren schönen Hausgarten in der Brockenstraße 59 zum Tag...
Gebag-Häuser sind für die Mieter in Duisburg ein Albtraum
Wohnen
Bei ihrem Einzug wurde den Bewohnern der Häuser am Weidengraben von der Gebag versprochen, die Immobilien schnellstmöglich kernsanieren zu lassen. Das ist nun drei Jahre her und die Anwohner werden ungeduldig. Vor allem die Gefahrenherde für die dort wohnenden Kindern bereiten ihnen Sorgen.