Styrofoam-Büste als Vorbild für eine Landmarke

Mit Styrofoam werden eigentlich Dächer gedämmt. Anders als Styropor hat das Material allerdings keine Kügelchen-Struktur und lässt sich deshalb gut bearbeiten. 17 Platten, jede 1,20 Meter lang und 60 Zentimeter breit, wird Jörg Mazur zu einem Block zusammenkleben. Aus diesem wird dann nach und nach die Wal-Büste entstehen. „Das ist spannend, als Bildhauer vor Publikum zu arbeiten.“

Am 7. März geht’s im Uni-Polster-Kaufhaus los, später zieht er mit der Arbeit um an den Rhein. Vor dem „Hübi“ will er arbeiten, vor der „RuhrArt“-Galerie, im Lehmbruck-Museum, im Zoo und am Ziegenpeter. „Das Material ist nicht sonderlich schwer, aber ich habe trotzdem Assistenten dabei, die mir beim Transport helfen.“

Jörg Mazurs Wunsch wäre es, dass aus der Styrofoam-Variante irgendwann eine Stahl- oder Bronze-Plastik wird, die tatsächlich einen Platz im Rhein findet. Als Landmarke und Erinnerung an dieses außergewöhnliche Ereignis von 1966.