Streit um Duisburger Tierhändler Zajac nähert sich dem Höhepunkt
10.01.2012 | 06:00 Uhr 2012-01-10T06:00:00+0100
Duisburg. Am Freitag, dem 13. Januar, nimmt Norbert Zajac die ersten 23 Hundewelpen in Empfang, die er in seinem Zoofachgeschäft verkaufen will. Rauhaardackel für 900, Mischlinge für 500 Euro. Gegen diese Form der Sortimentserweiterung wollen auch Tierschützer wieder in Duisburg-Neumühl demonstrieren.
Seit fast einem Jahr laufen Tierschützer unterschiedlichster Organisationen und viele Hundezüchter nun Sturm gegen den geplanten Verkauf von Hundewelpen bei Zoohändler Norbert Zajac. Ihr Tenor: Welpen dürfen nicht in Zoofachgeschäften verkauft werden. Und dennoch: Am Freitag kommen die ersten 23 Jungtiere im „Größten Zoofachgeschäft der Welt“ in Duisburg-Neumühl an. Nach einer Woche in den Quarantäne-Boxen sollen die Welpen eine Woche darauf, am 20. Januar, der Kundschaft feilgeboten werden. Zwei Fernsehteams drehen Reportagen über den potenziellen Präzedenzfall. Und für die Demo „Gemeinsam gegen Zoo Zajacs Welpenverkauf“ haben bei Facebook bereits mehr als 370 Gegner zugesagt.
Verkaufsstart nach einer Woche in der Quarantänebox
Norbert Zajac freilich ficht dieser Sturm der Entrüstung nach dem einjährigen Dauerprotest nicht mehr an. Alle Argumente sind ausgetauscht. Oder auch nicht, wie Zajac kritisiert: „Mit dem harten Kern kann man leider nicht reden, der will meine Anlage einfach nicht sehen.“
Die Behörden, Ordnungs- und Veterinäramt, haben sie dafür mehrmals überprüft: Von drei „Vorabnahmen“ und „keinen Einwänden“ berichtet Zajac, der etwa 800.000 Euro in die 600 Quadratmeter große Anlage mit Desinfektionssecken für Menschen und Klimaanlage sowie Fußbodenheizung für Tiere gesteckt hat.
Am Freitag also ist es soweit, die ersten Welpen werden die jeweils 16 Quadratmeter großen Quarantäneboxen beziehen: zehn Langhaar- und zwei Rauhaardackel von einem Züchter aus der Eifel, obendrein sechs Shi-Tzus und fünf Mischlinge aus Privathaushalten. Für jeden Wurf wird eine Box hergerichtet, fünf weitere befinden sich noch im Rohbau. Wenn die Blutwerte der Tiere in Ordnung sind, kommen sie eine Woche später, am 20. Januar, in die Verkaufsräume: Jeder bietet Auslauf auf 35 Quadratmetern, Außenfläche inklusive. Jederzeit, so Zajac, seien mehrere Pfleger im Einsatz, „und anders als viele Hundezüchter haben wir keinen Verkaufsdruck.“
Nach drei bis fünf Tagen, schätzt der „Unternehmer des Jahres 2010“, wechselten die meisten Welpen den Besitzer. Diese Erfahrung hat er beim Verkauf von Katzenkindern gemacht, mit dem 2008 – ebenfalls begleitet von Protesten – begann.
Als Geschäftsmann hat Zajac für die Welpen auch die Preise schon parat: Zwischen 500 und 900 Euro müssten Interessierte investieren. Den höchsten Preis erzielen die Rauhaardackel: „Das ist ein ganz besonderer Farbschlag“, wirbt Zajac, „die sind schwarz, haben aber rehbraune Ohren und Pfoten.“
Demonstration über Facebook organisiert

Das Duisburger Zoo-Geschäft Zajac bietet ab dem 20. Januar auch Welpen zum Verkauf an. Ist das richtig?
ProSieben und der SWR haben zur Dokumentation des bundesweiten ersten großen Welpenhandels in einem Zoofachgeschäft zwei Kamerateams nach Neumühl geschickt. Und auch die Gegner des Geschäftes organisieren sich: Die Demonstration „Gemeinsam gegen Zoo Zajacs Welpenverkauf“, zu der Massimo Zerbo aus Stuttgart und Zoe Mou aufrufen, beginnt am Montag, 23. Januar, um 15.30 Uhr am Konrad-Adenauer-Ring 6: „Wir werden nicht einfach nur schimpfen und zuschauen. Wir werden aktiv vor Ort sein“, kündigen sie bei Facebook an.

08:05
Im Grunde braucht man aber gar nicht so tief einzusteigen, verständliche Informationen gibt es eigentlich auch in JEDEM ALLGEMEINEN Buch zum Hund. Daß man sich als angehender Hundehalter vor der Anschaffung eines Hundes über das Wesen und die Haltung des Hundes informieren sollte, versteht sich eigentlich von selbst.
Ich kenne eigentlich kein Buch, in dem empfohlen wird, einen Hund im HUNDEHANDEL zu kaufen. Im Gegenteil ...
Ja - genau. Obwohl diese Bücher meist bei der 8. Woche anfangen, und zwar dann, wenn man sich den Hund nach Hause holt, vom Züchter, nicht vom Händler, wo es bereits in diesem zarten Alter eine "künstliche" Zwischenstation gab.
Es gibt hier Schreiber, die gehen selbst gegen diese verständlichen, allgemein bekannten Informationen und Argumente an, ganz einfach, weil sie es nicht verstehen wollen und so instruiert sind. Jeder Erklärungsversuch muss da nur scheitern. Mir geht es eigentlich eher darum, dass Menschen, die tatsächlich interessiert sind und sich mit diesem Thema auseinandersetzen möchten, nicht hier auf diese "Kommentare" angewiesen sind und vielleicht noch meinen, dieses Gepöbele hätte eine sachliche Grundlage.
So ist es Verlande.
Dabei aber sprechen diese ganzen Schmuddelkommentare allein für sich und sind auch - ohne was vom Thema zu vestehen - abstößig genug.
Ich hoffe, der Weg wird am Ende politisch erfolgreich bestritten, dann ist Ruh´... nicht nur Zajac betreffend, sondern auch die anderen amtsveterinäramtlich genehmigten Massenverkaufsstätten...ist noch ein langer Weg, denke ich, aber gut, wenn es Menschen gibt, die ihn gehen...
07:24
Wer mag, kann sich gern intensiver beschäftigen. Hierzu gibt es eine Vielzahl von Links und somit kostenlosen Möglichkeiten, z. B. hier:
http://www.tierklinik-oerzen.de/files/0001/Welpen.pdf
oder hier
http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/lambrichm_ss07.pdf
wer dann immer noch Lust hat, der kann über "Canis" Scott, Fuller, Feddersen, Petersen u. a. tief in das Thema einsteigen.
18:47
Warum kein Welpe aus dem Zoofachgeschäft:
- Weil Welpen lediglich eine Sozialisations-/Prägephase von 4 Wochen - nämlich von der 8. bis zur 12. Lebenswoche haben,
- Weil Welpen im Zoofachgeschäft nicht die erforderlichen Reize leben können, und sich so später Auffälligkeiten entwickeln
- Weil verantwortungsbewusste "Züchter“ niemals ihre Hundewelpen in einen Zoofachhandel geben.
- Weil verantwortungsbewusste Zoohändler sich mit den Heidelberger Beschlüssen im Zentralverband für Zoofachgeschäfte zusammengeschlossen und eine Verzichterklärung abgegeben haben, Hundewelpen u. a. im Zoofachhandel zu verkaufen.
- Weil die Entscheidung o. a. Zoofachhändler zu den Heidelberger Beschlüssen auf Gutachten, Erkenntnissen und Fakten gestützt ist, die moralisch ethisch den Verkauf eines Welpen im Zoofachgeschäft verbieten.
- Weil eine hygienische Welpenanlage für rd. 1 Mio. € nicht die liebevolle Zuwendung und Prägung in der Entwicklungszeit ersetzen kann.
- Weil der Welpe von 4 Wochen Prägephase bei Zajac erst 1 Woche später – also mit 9 Wochen aufgenommen wird und dann bis zur vollen 10. Woche in Quarantäne – isoliert – verbringt!
- Weil Zajac von seinem Vorhaben nur dann abrückt, wenn das Geschäft wenig lukrativ ist.
- Weil künftig Trittbrettfahrer es Zajac gleich tun werden, wenn der Verkauf läuft.
- Weil dies nur dann passiert, wenn Menschen schlecht aufgeklärt und informiert sind.
- Weil keiner einem einen Gefallen damit tut, beim Händler/im Zooladen einen Hund aus Mitleid zu kaufen und dass man mit diesem Kauf diesen Hund sicher nicht „rettet“.
- Weil Welpenhandel - natürlich auch im Zooladen - keinen Erfolg haben darf, weil sonst der Tierschutz auch in Deutschland irgendwann wieder zusammen bricht.
Mal Kurz zu Ihrer Auflistung ich nummerier si mal von oben nach unten:
1. ok
2. das ist eine mutmassung
3. das ist eine Feststellung keine Begründung
4. Auch das ist eine Feststellung und keine Begründung, wobei die Worte "verantwortungsbewusste Zoohändler" wieder eine mutmassung sind.
5. Mutmassung
6. Mutmassung
7. Mutmassung
8. Mutmassung
9. Mutmassung
10. Mutmassung (und ganz ehrlich bei 1000€ für einen Hund wird da keiner aus mitleid kaufen)
11. Der Tierschutz "handelt" auch mit Welpen, und wieso "Tierschutz auch in Deutschland irgendwann wieder zusammen bricht" (wieso wieder zusammenbricht?)
Fazit: 1 Argument (welches jetzt nicht unbedingt als totschlag Argument taugt)
6 Mutmassungen, die nich belegbar sind.
2. Feststellungen, die nicht für und nicht gegen den Welpen verkauf im Zoogeschäft sprechen.
Mutmassung oder nicht ... das fiel mir spontan zu den Argumenten ein und ich finde sie alle ok:
1. ok, wobei die Prägung los geht, sobald die Äuglein und Öhrlein ihre Arbeit machen, aber das bekommt ja kein Welpenkäufer im Zoogeschäft mit, wie die Welpen von ihrer Geburt an leben und am Geburtsort geprägt werden und ob das überhaupt passiert
2. ok, es sei denn, der Welpe muß später in einem Versuchslabor leben, dann könnten die Reize passen, aber trotzdem würden sich auch da Auffälligkeiten zeigen
3. ok , denn ein verantwortungsvoller Züchter weiß, daß ein Zwischenhandel nicht artgerecht ist und möchte die Leute kennen, denen er einen Welpen anvertraut
4. ok, denn sie haben es eingesehen und das ist ihrem Image sehr zugute gekommen
5. ok, und sie hatten sogar persönliche Erfahrungswerte aufgrund früherer Verkäufe in Zoogeschäften und haben ihre Konsequenzen aus den Erfahrungen gezogen.
6. ok, denn ein Welpe braucht keine eigenen Räumlichkeiten ... er lebt mit seinen Menschen und in ihrer gemeinsamen Welt ...
7. ok - egal wann er aufgenommen wird, ein Welpe gehört nicht in Quarantäne - muß er auch nicht ... das ist bei Züchtern nicht üblich - in dem Alter steht er bereits voll im Leben und muß es auch rein biologisch, sonst gibt es nicht mehr gutzumachende Spätschäden.
8.ok, denn er ist Geschäftsmann, der Gewinne machen möchte (wollen ja alle Geschäftsleute)
9.ok, vorausgesetzt die Trittbrettfahrer können mit dem Imageverlust leben
10. ok, denn informierte und aufgeklärte Menschen handeln nicht gegen ihren Verstand und auch nicht gegen ihre Moral, denn sie wissen, was sie tun
11. ok, denn jeder gekaufte Hund macht einen Platz frei für einen Nachfolger und woher er kommt und wie es ihm von Geburt an und seiner Mutter generell in ihrem Leben geht ... davon kann sich der Kunde nicht persönlich überzeugen ... nimmt man einen Welpen mit, kommt der nächste: Die Nachfrage regelt das Angebot. Wer aus spontaner Verliebtheit oder Mitleid kauft, hat vielleicht Leid mit im Gepäck (z.B. der Mutterhündin).
11. ok, voraussgesetzt, die Tiere werden im Tierheim abgegeben
Wenn jemand sagt, Zitat: "Warum kein Welpe aus dem Zoofachgeschäft:"
, dann hört sich das so an, als ob jetzt gründe kämen, die da gegen sprechen würden.
Es kommt aber lediglich eine, der rest sind mutmassungen, die nicht haltbar sind.
Auch Sie konnten im weiteren keine Gründe anführen, sondern nur weiter leere behauptungen aufstellen.
Es gibt nicht nur Gründe, die dagegen sprechen, sondern sogar Studien. Kann man googlen und im Internet nachLESEN:
Die da gegen sprechen sollten! Haben Sie bisher nicht getan. Das einzige Argument das man bisher zählen lassen könnte ist das mit der Prägungsphase, was allerdings auch rein Spekulativ ist da niemand weiss, wann, wo und wie diese statt finden soll. Und mehr kam bisher nicht. Nicht ein einziges Argument, welches nach prüfbar wäre, nur reine mutmaßungen. Und das teilweise noch von Leuten die in der Öffentlichkeit für ihr enormes geltungsbedurfnis bekannt sind! Fazit: alle wissen nichts aber viele wissen s besser!
Zitat Sweettween:
"Fazit: alle wissen nichts aber viele wissen s besser!"
...und viele widersetzen sich kynologischen Erkenntnissen, weil es besser in die Vermarktung passt!
Okay, es ist zwar völlig sinnloss, sich mit Ihnen auf eine diskussion einzulassen, da Sie völlig uneinsichtig und engstirnig sind, aber...
1. Wenn Sie so viel wert auf Kynologie legen, warum suchen Sie sich dann nicht ein Baustelle auf die es besser passt? (z.B. um diese sogenannten Tierschützer, die auch Welpen und Junghunde aus dem Ausland importieren, die weder geprägt noch sozialisiert worden)
2. Wie Sie mit sicherheit bereits schon in dem anderen Artikel gelesen haben, sind die Welpen bereits = 10 Wochen (die prägephase wäre laut aussagen von Frau Verlande damit so gut wie, wenn nicht sogar ganz vorbei)
3. Warum weichen Sie eigentlich aus, wenn ich Sie nach weiteren Gründen frage, die gegen einen Hunde verkauf im Zoohandel spreche? (das macht keinen vertrauenswürdigen eindruck)
Sweettween, Sie haben völlig Recht: Es ist sinnlos! Sie können entweder nicht lesen und/oder sind nicht in der Lage, Gelesenes zu verstehen.
Im Übrigen nehme ich die aktuellen Vorwürfe gegen Zajac zum Anlass, die Diskussion mit Ihnen abzubrechen. Sollten diese wahr und belegbar sein, brauche ich hier meine kostbare Zeit gar nicht mehr zu verschwenden. Da greifen dann die bisher noch dürftigen Tierschutzgesetze doch wieder und ein paar andere Gesetze obendrein!!!
Nur noch soviel: aus der Not mache man keine Tugend!!! Hören Sie auf, auf die Hunde aus dem Tierschutz zu schimpfen ... die können nichts dafür, wenn es an Prägung und Sozialisierung fehlt. Aber die werden auch nicht für 1.000 EUR und mit 100 haltlosen Versprechungen verkauft, um den Geltungsdrang eines Unternehmers zu stillen.
15:18
Das sind ja mehr qm für die Tiere als jedem Strafgefangenen in einer JVA oder dem Polizeigewahrsam zustehen.
Ja klar, denn Tieren geht es in unserer Gesellschaft selbst besser als Kindern.
Ein Wurf kommt in eine 16 Quadratmeter große Box. Ich weiß nicht, wie sich das mit dem Raum in der Strafgefangenschaft vergleichen lässt; "Menschenwürfe" sind in der Regel kleiner als solche von Hunden und spielen, so weit ich weiß, für die Platzbemessung von Strafgefangenen keine Rolle. Abgesehen davon verbringen wir ohnehin die meiste Zeit freiwillig in geschlossenen Räumen und wissen um die Gesetzlage bei Straftaten, so ein Tier von Geburt an in einen Käfig zu sperren ist ja wohl etwas ganz anderes.
11:59
http://www.doggennetz.de/index.php?option=com_content&view=article&id=641:aua472-zoo-zajac-geringfuegig-beschaeftigte-fuer-die-fuetterung-von-exoten-&catid=35:aua&Itemid=53
... wir hätten da auch mal eine Frage, Herr Amtsveterinär ...
Und? Hilfsarbeiter gibt es immer. Ihr arbeitet noch dem Motte: "Wer suchet, der findet"
Das erinnert mich an die Medienkampagne gegen den Bundespräsidenten.
21:39
Warum ich keinen Welpen im Hundehandel kaufen würde:
- weil ich die Mutter nicht kennenlernen kann, nicht weiß, wie sie lebt, wie sie ist und ob es ihr gut geht
- weil ich nicht abschätzen kann, was die Welpen in ihrer bisher wichtigsten Zeit erlebt haben, wie sie bis dato gehalten wurden, ob sie fachmännisch gemäß ihren Bedürfnissen versorgt wurden und weil ich ein eventuelles schwarzes Schaf nicht in seinem unverantwortlichen Tun bestätigen möchte durch den Kauf
- weil ich nicht unterstützen möchte, daß Welpen in ihrer wichtigsten Zeit für mindestens 1 Woche in Quarantäne kommen, damit man Aufschluss über die klinische Gesundheit der Welpen bekommt. Ich wünsche mir für meinen Welpen einen optimalen, gesunden Start und daß er OHNE überflüssige ihn verunsichernde ZWISCHENSTATION von seinem Geburtsnest in der Züchterfamilie ins endgültige Nest bei mir zuhause wechselt
- weil ich mir Sorgen mache über rassespezifische Erbkrankheiten, die sich meistens später erst zeigen. Ich möchte meinen Hund bei einem Züchter kaufen, der nachweislich alle nötigen Untersuchungen bei den Elterntieren veranlasst und sein Bestmöglichstes getan hat, um diese Erbkrankheiten zu vermeiden
Das Alles habe ich bei einem Tierheimhund auch nicht, ABER dort gibt es unverschuldete Not und ich weiß, worauf ich mich einlasse und mir ist es ein Bedürfnis zu helfen.
Deswegen wäre das die einzige Alternative für mich zu einem Herzblutzüchter, der nicht von, sondern mit seinen Hunden lebt (Züchter ist freilich nicht gleich Züchter).
Alles andere braucht man in Deutschland und auch sonst wo meiner Meinung nach nicht.
Wer einen Hund im Hundehandel kauft, unterstützt die verantwortungslose Vermehrung. Für jeden dort verkauften Hund wird ein weiterer unter womöglich sehr schlechten Bedingungen geboren.
So hart das auch sein mag, aber es ist der einzige Weg, um sich selbst vor Sorgenfellen zu schützen und den Hunden Leid zu ersparen
so auch bei Züchtern, die es nicht Wert sind, sich „Züchter“ zu nennen …
so auch bei Tierschutzorganisationen, die davon leben, Hunde NUR zu importieren und keine Kastrationmaßnahmen bei Straßenhunden durchführen …
18:18
Also ist es besser Hunde bei Züchtern zu kaufen? Da wo Hunde, die nicht den Rassebedingungen entsprechen oder eine kleine Macke, einen Hüftfehler oder einen Fellfehler haben als Welpenmüll entsorgt werden?
Und nun sag mir keiner, dass es nicht stimmt. Es gibt nur kein Züchter zu, dass es so gehandhabt wird, aber es ist die traurige Realität.
Dann lebt mal weiter in eurer schönen himmelblauen Welt...
18:03
Ich weis nicht was die Aufregung soll, in den 50er,60er und 70er Jahren konnte man Hunde fast nur in Zoogeschäften kaufen. Den Internet gab es nicht und Züchter waren unbekannt.
Ich kann mich noch sehr genau daran erinnern das in Wanheimerort auf der Wanheimerstr. ein Zoogeschäft gab (grösse vileicht 6m x 15m) dort sah man die armen kleinen im Schaufenster.
Ich glaube das bei Zajac gans andere Vorraussetzungen gibt.
Wichtig ist das geprüft wird wo der/die kleine hinkommt.
Nicht wie bei einem Nachbar der beim Züchter einen Dobermann für seine 57qm Wohnung gekauft hat.
Genau richtig :o) Und dann gab es kluge Menschen, die gemerkt haben, dass das nicht richtig ist - und dann wurden "Heidelberger Beschlüsse" formuliert und die Fachkundigen haben sich dem Zentralverband Zoologischer Fachgeschäfte angeschlossen. Alles kluge Menschen, die sich weiter entwickeln und nicht 1970 stehen bleiben. Wenn das so wäre, dann hing am Telefon heute noch ein Kabel, Frauen dürften nicht wählen, Autos würden mit einer Kurbel angelassen, beim Fliegen würden Flügel schmelzen und manch einer denkt, die Erde ist eine Scheibe ...
Ein Dobermann kann auch in einer 27 m² Wohnung leben :-) Die Frage ist, wie er ausgelastet wird, der Hund. Hat er artgerechten Auslauf und eine Aufgabe? Und wieder ein anderes Thema: Wofür habe ich einen Hund überhaupt und was mache ich dann mit einem solchen? Aber das gehört doch alles nicht hierher!
Daran kann ich mich auch noch erinnern. Und da stimme ich verlande in allen Punkten ein.
11:42
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08:36
ich finde es ätzend wenn menschen wie bekloppt vor einer scheibe klopfen, nur damit sich das tier bewegt
aber das es solche verantwortungslose verkäufer gibt, daran trägt der verbraucher ebenfalls schuld
würde man etwas mehr geld ausgeben bei einem züchter, wo das tier gesund ist, dann käme es garnicht zu solchen vorfällen, egal welches tier, ob hund, katze, meerschweinchen und so weiter, es gibt in deutschland jede menge züchter, denen man vertrauen kann