Straßenpartys beim 32. Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg

Auf der Homberger Brücke war es ziemlich windig – eine gern genommene Abühlung für die Läufer.
Auf der Homberger Brücke war es ziemlich windig – eine gern genommene Abühlung für die Läufer.
Foto: Fabian Strauch / FUNKE FotoServices
Was wir bereits wissen
Beim 32. Rhein-Ruhr-Marathon jubelten 50.000 Menschen den 5906 Sportlern vom Straßenrand aus zu. Vor allem im Duisburger Süden steppte der Bär.

Duisburg.. Laufen, Skaten und Schwitzen auf Duisburgs Straßen: Beim 32. Rhein Ruhr Marathon verzichteten viele Sportler aufs Faulenzen am Sonntag. Belohnt wurden sie mit Sonnenschein und dem Jubel von etwa 50 000 Zuschauern am Straßenrand, wie Polizei und Veranstalter mitteilten.

Die magische Zahl von 6000 Teilnehmern wurde auch in diesem Jahr knapp verfehlt: 5906 Menschen aus 40 Nationen gingen zum Halb- und Marathon auf Inlinern, Handbikes oder zu Fuß an den Start. Karsten Kruck vom ASV Duisburg war als erster Marathonläufer im Ziel und konnte sich beim Einlauf in der Schauinsland-Reisen-Arena feiern lassen. Die relativ hohen Temperaturen über 20 Grad seien fordernd gewesen. „Es war sehr anstrengend“, sagte Kruck erschöpft aber glücklich.

Buntes Programm am Straßenrand

Partys gab es am Straßenrand und an den 17 Versorgungsstationen im gesamten Stadtgebiet. Zahlreiche Menschen feuerten die Läufern an. Mit Live-Musik, und Verpflegung motivierten und unterstützten fleißige Helfer die Teilnehmer.

Auch beim 1. Meidericher Kanu-Club an der Emmericher Straße herrschte bereits gegen 10 Uhr ordentlich Trubel. An Station drei erwarteten 25 Helfer und viele Zuschauer die ersten Teilnehmer. Eine Trommelgruppe sorgte für Samba-Klänge. Die Läufer kamen in hohem Tempo an, griffen dankbar nach Plastikbechern mit kühlem Wasser und Isogetränken – schließlich hatten sie in Meiderich bereits rund elf Kilometer hinter sich gebracht. Die ersten nahmen ihre Getränke in vollem Lauf entgegen und schütteten sich das Wasser in den Mund und über den Kopf. Die etwas langsameren Sportler gingen ein paar Meter oder blieben stehen, um ein wenig Kraft zu tanken.

Manche Teilnehmer nahmen sich sogar die Zeit, um ein wenig mit den Mitgliedern des Kanu-Clubs zu plaudern oder sich untereinander auszutauschen. „Bei einigen steht die Zeit nicht so im Vordergrund, daher gönnen sich bei uns eine Pause, um dann wieder durchzustarten“, kommentierte Fritz Vogel vom Kanu-Club.

Laufblog Eine Pause wert wären auch andere Versorgungsstationen gewesen. Ganz besonders viel los war im Duisburger Süden. „Buchholz hat wieder eine echte Open-Air-Party gefeiert“, freut sich Hermann Kewitz, Sprecher des Rhein-Ruhr-Marathon-Teams. Überhaupt seien bei diesem Marathon noch mehr Menschen als in vergangenen Jahren auf den Straßen gewesen: „Wir hatten echtes Glück mit dem Wetter. Vielerorts steppte wirklich der Bär.“ Auch die Schauinsland-Reisen-Arena war gut besucht. Vor allem viele Familien fieberten auf den Rängen mit. Jeder, der das Ziel erreichte durfte sich dort über den tosenden Jubel von etwa 2000 Menschen freuen.