Stadt und Stiftung sehen keinen Konflikt

Die Unstimmigkeiten zwischen der Köhler-Osbahr-Stiftung und der Stadt Duisburg scheinen nach Gesprächen zwischen Vorstandsmitgliedern der Stiftung und Kulturdezernent Thomas Krützberg ausgeräumt. Auch eine Nachfolgelösung der Stelle im städtischen Museum, die sich um die dem Museum gestiftete Sammlung kümmern soll, scheint gefunden. Thomas Krützberg versicherte nach den Gesprächen: „Wir wissen um die Bedeutung der Köhler-Osbahr-Stiftung für das kulturelle Leben in der Stadt Duisburg und sind für dieses außergewöhnlich große und langjährige Engagement ausgesprochen dankbar.“ Vor diesem Hintergrund verstehe sich fast von selbst, „dass wir füreinander jederzeit verlässliche Gesprächspartner waren, sind – und sein werden“. Das gelte auch für die Frage der Wiederbesetzung der Sammlungsleitung.

Auch Hans-Jürgen Kerkhoff, Vorsitzender der Köhler-Osbahr-Stiftung, zeigt sich zufrieden: Der Stiftung sei ein Weg aufgezeigt worden, „wie eine sachgerechte Betreuung der Köhler-Osbahr-Sammlung im Kultur- und Stadthistorischen Museum möglich sein könnte“. Die Überlegungen der Stadtspitze, die Zukunftsfähigkeit der Sammlung am Standort Duisburg zu sichern, stimmten ihn „hoffnungsfroh“, dass die bewährte Zusammenarbeit fortsetzt werde.