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Stadt sucht„Schwarzhunde“

20.02.2013 | 00:17 Uhr

Seit Beginn dieser Woche sind die städtischen Spürnasen auf zwei Beinen unterwegs. Sie sollen Vierbeiner aufstöbern, die ohne Hundesteuermarke durch die Stadt schnüffeln. So sollen die schwarzen Schafe ermittelt werden, die als Hundebesitzer für ihren Bello die Hundesteuer nicht zahlen. Nach Schätzungen und Erfahrungen aus anderen Städten dürften das bis zu 2300 Tiere sein, rund ein Zehntel der aktuell 22 400 Hunde.

Wo die beiden eigens geschulten Mitarbeiter des Amtes für Rechnungswesen und Steuern ab dieser Woche unterwegs sind, verrät Stadtsprecher Frank Kopatschek nicht. So soll auch verhindert werden, dass Hundebesitzer ihre nicht registrierten Vierbeiner verstecken und aufs Gassi gehen verzichten.

Unter Umständen ist das kein leichter Job, mag man sich denken. Doch die Mitarbeiter, die sich nur ungern als Hundepolizei titulieren lassen, sind auf ihren ungewöhnlichen Außendienst vorbereitet, auch darauf, gegebenenfalls konfliktträchtige Situationen friedlich beizulegen. Dass die Stadt die Steuer-Kontrolleure ausschwärmen lässt, gilt natürlich auch als Frage der Steuergerechtigkeit denjenigen gegenüber, die ehrlich ihre Tiere angemeldet haben. Zugleich erhofft sich die Stadt dadurch aber auch Mehreinnahmen für das leere Stadtsäckel. Bis zu 260 000 Euro könnten dabei insgesamt herausspringen. Für dieses Jahr ist aber ob der Größe des Terrains nur die Hälfte der Summe anvisiert. Immerhin mit 2,7 Millionen Euro schlagen die Einnahmen aus der Hundesteuer pro Jahr zu Buchen.

Kommentare
20.02.2013
09:17
Stadt sucht„Schwarzhunde“
von Duisburger67 | #1

Ach - das ist ja mal ne neue...
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Stadt sucht„Schwarzhunde“
Stadt sucht„Schwarzhunde“
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2013-02-20 00:17
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