Stadt prüft ab Dienstag Unterschriften für Sauerland-Abwahl
14.10.2011 | 16:53 Uhr 2011-10-14T16:53:00+0200
Duisburg.Die Bürgerinitiative „Neuanfang für Duisburg“ wird am Montag die Unterschriftenlisten für das Abwahlverfahren um 15 Uhr dem Rat der Stadt übergeben. Dabei werden die drei Bürgermeister die Aktenordner im Ratssaal entgegen nehmen.
Die Vertreter der Initiative haben dann die Möglichkeit, eine Erklärung abzugeben.
Anschließend werden die Aktenordner mit den Unterschriften in einen anderen Raum gebracht, wo jedes Blatt der Listen durch Mitarbeiter des Referats für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten paginiert wird. Nach Abschluss der Nummerierung wird ein Protokoll geschrieben, das von der Stadtverwaltung und der Bürgerinitiative unterzeichnet wird.
Verfahrensweise
Die Unterschriftenlisten werden danach in verschließbare Container gepackt und versiegelt, bevor sie an einem sicheren Ort verwahrt werden. Die Zählung und Überprüfung der Unterschriften soll am Dienstag, 18. Oktober, beginnen. Über das Verfahren werden Stadtkämmerer Dr. Peter Langner, Astrid Jochum, Leiterin des Referats für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten, und Burkhard Beyersdorff, Leiter der Stabsstelle für Wahlen, Europaangelegenheiten und Informationslogistik, auf einer Pressekonferenz informieren.

11:24
Ich bin gespannt ob es mit der Abwahl klappt. Ehrlich gesagt bezweifel ich dies. Die jetzt eingereichten Unterschriften wurden über mehrere Monate gesammelt und trotzdem sind es nur knapp über 60.000. Zu Abwahl benötigt man aber weit mehr Stimmen und diese sind an einem einzigen Tag zu mobilisieren.
09:56
Das einzige was sich heute ändert: Die Wegelagerer (Moralritter/Bessermenschen) verschwinden samt Unterschriftenstand aus der Fußgängerzone....
Bitte die neugewonnene Freitzeit positiv nutzen...und ne weitere Initiative gründen.
Occupy Duisburg wäre schön... Da wir hier von der Finanzkrise ja wirklich hart getroffen sind.
09:48
Ich komme nicht aus Duisburg und habe mit dieser Stadt auch nichts zu tun.
Ich bin aber von der Initiative begeistert.
Auch ein Herr Sauerland hat seinen Posten nicht geschenkt bekommen. Er hat nicht das Recht, darauf zu beharren wie ein sturköpfiges Kind ich geh hier nicht weg.
Er hat sich schon so lächerlich gemacht, dass man ihn einweisen lassen und entmündigen müsste.
Er ist zwar nicht der Einzige, der die Verantwortung für seine Fehler nicht übernimmt, aber auf das Amt des OB hat dieser Mensch seine Rechte verloren.
In der freien Wirtschaft wären sein Verhalten und sein Handeln UNTREUE und würde mit fristloser Kündigung enden. Wenn da nicht noch eine Schadenersatzklage nachkäme.
An all diejenigen, die sich gegen die Initiative aussprechen und sie lustig machen:
Hier ist RESPEKT angebracht, denn diese Menschen geben ihr möglichstes, etwas zu bewegen.
Sie verstecken sich nicht und übernehmen Verantwortung!!!
Das kann man von Ihnen wohl nicht behaupten!
Sie werden beleidigend, bleiben nicht sachlich.
Falls es bei Ihnen noch Gehirnwindungen geben sollte, die aktiv sind.....bitte einschalten, sie laufen irgendwie im Standby
00:29
@turnaround
Morgen geht das Theater und der Spass nur weiter, in die nächste Runde. Fürs Schlapplachen ist also gesorgt.
Anders als Sie habe ich eine Distanz zu den Dingen, die da vorgehen. Theater eben, und viel
Spass über die ganzen Idioten auf der Besetzungsliste.
00:03
Ich lach mich schlapp!
#33 von Trowel , am 16.10.2011 um 23:48
Schön, dass Sie ein paar Tage Spass hatten. Sei Ihnen gegönnt. Morgen ist Schluss mit lustig, da geht es zur Sache, auch für A.S.
23:55
Das hätte ich ja nie gedacht, dass Sie den Rücktritt wollen. Und ich dachte, es geht um ein Abwahlverfahren.
Egal, was Sie kriegen. Wenn der Kerl weg ist, halten Sie wenigstens die Schn....
#19 von Trowel , am 16.10.2011 um 01:44
@Trowel, wenn Ihr IQ wenigsten 1 Lüb betragen würde, wüssten Sie, das Ihr geliebter OB nach Erreichen des Quorums eine Woche Bedenkzeit hat. Bedenkzeit, um weiteren Schaden von der Stadt abzuwenden. Übrigens: der IQ eines normalen Menschen beträgt 3 Lüb (das war übrigens ein Gag der späten 60er-Jahre).
23:48
Ihr habt der Demokratie in Deutschland einen Riesen-Schritt erwiesen!
(#28 von russkopp , am 16.10.2011 um 22:59)
Ich lach mich schlapp! Große Worte für ein kleines Theaterstück aus einer Provinzstadt.
Die Loveparade hätte auch stattgefunden, wenn eine SPD an der Stadtregierung gewesen wäre. Und das Unglück hat sich nicht daran gehaltgen, WER gerade an der Stadtregierung ist.
Demokratie? Blödsinn!
23:48
#25 von AxelKrause
Und ein Gabelstapler stapelt Gabeln.
Und ich dachte immer, der gabelt Stapel. Das war wirklich dumm von mir, denn dann hätte es ja Stapelgabler heißen müssen und den gibts, glaube ich, noch nicht; könnte ich aber für mein Büro gut gebrauchen. -
23:37
Die NYT, FAZ und FTD wird sicherlich einen Sonderbericht über Occupy the Burgplatz machen, da die WELT auf Duisburg schaut...
#21 von mitleser2000 , am 16.10.2011 um 13:59
Mein Gutester M2000, ich bin auch ein Mitleser, u.a. einer der FTD. Und diese Zeitung wird garantiert mindestens eine Meldung bringen.
Das hat sie nämlich auch schon in der jüngeren Vergangenheit getan, auch Glossen gehörten dort schon zu dem Thema Sauerland.
Auch der FAZ traue ich einen Bericht durchaus zu, außerdem dem Focus.
Und außerdem an @ #22 Polt, Sie sind der wahre Komiker (Nomen est omen), Sie haben ja nochmal das ganze handelsübliche Besteck ausgepackt. Und rechnen können Sie auch nicht (Abwahl kostet und Neuwahl kostet). Alles zum Wohle der Stadt.
23:31
#22 Polt
Sie werden doch unseren Provinzfürsten A.S. nicht in eine Reihe mit Bundesgrößen (ob man sie nun mag, oder nicht) stellen wollen? Hört sich so an, als wären Sie selbst A.S. - aufgeblasen, realtätsfern, selbstüberschätzend. Sauerland ist KEIN Kohl, KEIN Schmidt, KEIN Wehner, nicht einmal ein Koch. Er ist ein Berufsschullehrer, der - dank Zielings Schwächen - holterdipolter in viel zu große Stiefel gehüpft ist. Und schon hatte ein kleines Licht einen viel zu großen Job ..., was er - dank der Schwäche des Rates - weitgehend zu seinen Gunsten ausgenutzt hat, in dem er Günstlingen Pöstchen verschafft hat, die sie überforderten und zu erheblichen Schäden für die Stadt führten. Dieser kleine Geist hat sich und seine Gefolgschaft in zahlreichen Unternehmungen - die größte war die LoPa - in seinem Größenwahn überschätzt und ist - mit 21-facher Todesfolge - gescheitert.
Ihr 3. Absatz strotzt nur so von wenns... Meine Oma sagte mir schon: Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre ... Zu Ihren wenns wird es nicht kommen, denn Ihre wenns sind abseits jeglicher Realität.
Die Kosten des Abwahlverfahrens kann A.S. Duisburg durch einen Rücktritt ersparen. Die Kosten der Neuwahl - egal ob in 2012 oder in 2015 - nicht. Wenn ihm nur ein Funke an Duisburg liegt, tritt er zurück. Tut er es - trotz der überwältigenden Zahl der Abwahlstimmen - nicht, ist er ein noch größeres Charakter-rosa-Tier-mit-Rüssel-und-Ringelschwänzchen als ich bisher - trotz allem - für möglich gehalten habe.