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Stadt Duisburg spart durch milden Winter bisher viel Geld

22.01.2015 | 13:58 Uhr
Stadt Duisburg spart durch milden Winter bisher viel Geld
Die Schneeräumfahrzeuge hatten in diesem Winter bisher noch nicht viel zu tun.Foto: Andreas Mangen/Funke Foto Services

Duisburg.  Weniger Schlaglöcher, volle Streusalz-Lager und niedrigere Heizkosten: Die Stadt Duisburg kommt wegen der milden Temperaturen bisher finanziell gut weg.

Die Baustellen alle im Zeitplan, das Streusalz-Lager ist noch bestens gefüllt, die Wirtschaftsbetriebe hatten bis auf den vergangen Samstag bisher einen eher geruhsamen Winterdienst. Dank des bisher milden Winters konnte die Stadt Duisburg bislang eine Menge Geld sparen.

Doch noch ist die Kälteperiode nicht vorbei und es ist wieder Schnee angesagt – „allerdings voraussichtlich nicht so viel wie am letzten Wochenende“, so Silke Kersken, Sprecherin der Wirtschaftsbetriebe. „Wir stehen auf jeden Fall frühzeitig Gewehr bei Fuß.“

Der Winterdienst wird jedes Jahr bis Mitte März geplant. Mit 8000 Tonnen gelagertem Streusalz hatten sich die Wirtschaftsbetriebe vor Beginn der kalten Jahreszeit auf Schnee und Glatteis vorbereitet.  Aufgrund des zuletzt milden Winters mussten sie dieses Jahr kein Salz dazukaufen, so Kersken.</p>

Mehr als 7000 Tonnen Streusalz lagern derzeit

Von den 8000 Tonnen gelagertem Streusalz sind bisher auch erst 680 Tonnen verbraucht worden. Eine große Ersparnis. Zum Vergleich: Im heftigem Winter 2012/2013 waren es mit etwa 6200 Tonnen knapp das Neunfache an Salz, das auf den Straßen verteilt werden musste.

2011/2012 gingen etwa 1000 Tonnen weg, im vergangenen Winter gut 900 Tonnen. Häufig wird vorsorglich gestreut, doch diese Vorsorge will auch bezahlt werden: Eine Tonne Streusalz kostet die Stadt derzeit zwischen 60 und 80 Euro.

Mit Ausnahme des vergangenen Samstags ist es für die Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe in diesem Winter auch weitaus entspannter. „Während des Winterdienstes wird normalerweise im Zwei-Schicht-Dienst gearbeitet. Wird keiner durchgeführt, arbeiten die Kollegen der Stadtreinigung normal im Ein-Schicht-Dienst“, sagt Kersken.

Auch bei den Heizkosten für ihre Immobilien sparte die Stadt durch die milden Temperaturen. Betrugen die Kosten 2013 noch rund 11,2 Millionen Euro, waren es 2014 nur 10,5 Millionen Euro.

Weniger Schlaglöcher

Auch die Schlaglochbeseitigung wird die Mitarbeiter im Frühling wohl nicht so in Anspruch nehmen wie sonst. Lediglich 777 Meldungen sind seit dem 1. November 2014 eingegangen. 5131 Meldungen waren es allein 2012/2013. Diese Meldeperiode endet jedoch erst im Juni. Es könnten also noch ein paar Schlaglöcher hinzu kommen.

„Vermutlich wird es in diesem Jahr weniger Schadstellen geben“, prognostiziert Kersken aber schon jetzt. Vergangenes Jahr gab es mit 4478 Löchern auch noch eine Menge Lücken zu füllen.

Wer Schlaglöcher melden möchte, findet auf der Webseite der Wirtschaftsbetriebe ein Meldeformular. Es gibt auch ein Infotelefon des Unternehmens zur Straßenunterhaltung: (0203) 283-3000.

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Kommentare
24.01.2015
08:53
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von habverstanden | #5

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2015-01-22 13:58
Streusalz, Duisburg, Wirtschaftsbetriebe, milder Winter, Glatteis, Schlaglöcher, Schlagloch, 2015
Duisburg