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Rundfunkgebühren

Stadt Duisburg muss wohl 90.000 Euro Rundfunkbeitrag zahlen

17.01.2013 | 12:17 Uhr
Stadt Duisburg muss wohl 90.000 Euro Rundfunkbeitrag zahlen
Na, schon GEZahlt, Herr Oberbürgermeister? Die Stadt muss nun tiefer in die Taschen greifen, um die beachtlich erhöhten Rundfunkbeiträge zu bezahlenFoto: Maurizio Gambarini/dpa

Duisburg.  Unternehmen aus Wirtschaft und Handel müssen wegen der neuen Haushaltsabgabe weit mehr Rundfunkgebühren bezahlen als noch im Vorjahr. Doch auch die Städte sind von höheren Kosten betroffen. Die Stadt Duisburg muss künftig 90.000 Euro Beitrag für 2013 bezahlen. Das ist eine Steigerung um 50 Prozent.

Dem einzelnen Privatmenschen wird es wohl kaum auffallen, dass auf seinem Kontoauszug statt der bisherigen GEZ-Gebühren nunmehr der seit Beginn des Jahres geltende Rundfunkbeitrag zu Buche schlägt. An der zu zahlenden Summe hat sich für ihn nichts verändert. Für Familien hingegen hat sich der Beitrag verringert.

Doch für andere geht die neue Abgabe zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erheblich ins Geld. Unternehmen aus Wirtschaft und Handel müssen nun weit mehr bezahlen als noch im vergangenen Jahr, weil der Beitrag nicht mehr geräteabhängig erhoben wird, sondern nach Betriebsstätten, Mitarbeitern und Anzahl der betrieblich genutzten Fahrzeuge berechnet wird.

Aber auch auf die Stadt kommen beachtliche Mehrkosten zu . Denn: Der Rundfunkbeitrag für die „öffentliche Hand“ berechnet sich genauso wie der für Unternehmen und Institutionen. Davon ist dann auch mittelbar der Privatmensch betroffen, denn der zahlt schließlich Steuern an die Kommune.

Bibliotheken oder Schwimmbäder werden gesondert abkassiert

Eigentlich sollte die neue Rundfunkfinanzierung alles einfacher machen. Ist es aber nicht unbedingt, denn welche kommunale Einrichtung als Betriebsstätte gilt, hängt einerseits vom Grundstück ab, auf dem sie sich befindet, andererseits von dem Zweck, dem sie dient. So gilt das Rathaus als Verwaltungssitz als eine Betriebsstätte, Bibliotheken oder Schwimmbäder hingegen, die der Daseinsvorsorge dienen, als weiter Betriebsstätten. Und die werden gesondert abkassiert.

Summa summarum hat die Stadt Duisburg in vergangenen Jahr 45.000 Euro an Rundfunkgebühren bezahlt, wie eine Stadtsprecherin der NRZ auf Anfrage mitteilte. „Wir rechnen jetzt damit, dass wir für 2013 Rundfunkbeiträge in Höhe von 90.000 Euro zahlen müssen.“ Eine Steigerung um satte 50 %.

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Kommentare
29.03.2013
07:13
Stadt Duisburg muss wohl 90.000 Euro Rundfunkbeitrag zahlen
von ulrics | #7

Nicht die Stadt zahlt, sondern die Steuerzahler.
Genauso wie wir bei jedem Einkauf GEZ-Steuer zahlen, denn sowohl Gewerbe, als auch die staatliche...
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2013-01-17 12:17
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