Stadt Duisburg muss wohl 90.000 Euro Rundfunkbeitrag zahlen
17.01.2013 | 12:17 Uhr 2013-01-17T12:17:00+0100
Duisburg. Unternehmen aus Wirtschaft und Handel müssen wegen der neuen Haushaltsabgabe weit mehr Rundfunkgebühren bezahlen als noch im Vorjahr. Doch auch die Städte sind von höheren Kosten betroffen. Die Stadt Duisburg muss künftig 90.000 Euro Beitrag für 2013 bezahlen. Das ist eine Steigerung um 50 Prozent.
Dem einzelnen Privatmenschen wird es wohl kaum auffallen, dass auf seinem Kontoauszug statt der bisherigen GEZ-Gebühren nunmehr der seit Beginn des Jahres geltende Rundfunkbeitrag zu Buche schlägt. An der zu zahlenden Summe hat sich für ihn nichts verändert. Für Familien hingegen hat sich der Beitrag verringert.
Doch für andere geht die neue Abgabe zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erheblich ins Geld. Unternehmen aus Wirtschaft und Handel müssen nun weit mehr bezahlen als noch im vergangenen Jahr, weil der Beitrag nicht mehr geräteabhängig erhoben wird, sondern nach Betriebsstätten, Mitarbeitern und Anzahl der betrieblich genutzten Fahrzeuge berechnet wird.
Aber auch auf die Stadt kommen beachtliche Mehrkosten zu . Denn: Der Rundfunkbeitrag für die „öffentliche Hand“ berechnet sich genauso wie der für Unternehmen und Institutionen. Davon ist dann auch mittelbar der Privatmensch betroffen, denn der zahlt schließlich Steuern an die Kommune.
Bibliotheken oder Schwimmbäder werden gesondert abkassiert
Eigentlich sollte die neue Rundfunkfinanzierung alles einfacher machen. Ist es aber nicht unbedingt, denn welche kommunale Einrichtung als Betriebsstätte gilt, hängt einerseits vom Grundstück ab, auf dem sie sich befindet, andererseits von dem Zweck, dem sie dient. So gilt das Rathaus als Verwaltungssitz als eine Betriebsstätte, Bibliotheken oder Schwimmbäder hingegen, die der Daseinsvorsorge dienen, als weiter Betriebsstätten. Und die werden gesondert abkassiert.
Summa summarum hat die Stadt Duisburg in vergangenen Jahr 45.000 Euro an Rundfunkgebühren bezahlt, wie eine Stadtsprecherin der NRZ auf Anfrage mitteilte. „Wir rechnen jetzt damit, dass wir für 2013 Rundfunkbeiträge in Höhe von 90.000 Euro zahlen müssen.“ Eine Steigerung um satte 50 %.
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07:13
Nicht die Stadt zahlt, sondern die Steuerzahler.
Genauso wie wir bei jedem Einkauf GEZ-Steuer zahlen, denn sowohl Gewerbe, als auch die staatliche Seite reichen die Kosten an die Menschen weiter.
Nicht 18 Euro pro Monat sind es, sonder eher 20.
21:22
Oh je jetzt müssen die Städte mehr zahlen. Aber wenn diese die Gebühren wie Hebesätze usw. exorbitant erhöhen. Ja das stört keinen. Hahaha
18:08
Köstlich, jetzt zocken sich die Meister des Abzockens, GEZ und Stadtkasse, schon gegenseitig ab. Und wenn die Stadt Duisburg nicht zahlt, wird sie von ihrer eigenen Vollstreckungsstelle gepfändet. Dafür kriegen die GEZ-Schergen jetzt extra fette Knöllchen.
16:07
Was macht ihr eigentlich an dem Tag, an dem es mal nix zu mäkeln gibt? Haut ihr euch dann mit dem Baseballschläger vor den Kopf?
13:38
#2:
Naja, wenn schon falsch, dann aber mit Pauken und Trompeten!
Die Printausgabe ist auch jedesmal köstlich. Oberpeinlich wäre mir das.
13:36
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Bevor Sie an der Rechtschreibung anderer herummäkeln: Nehmen Sie mal ein paar Leerstellen und bauen Sie die brav zwischen Satzende und Satzanfang Ihres interpunktuellen Ergusses ein. Überhaupt ist Ihre Interpunktion eine einzige Leerstelle. Wie wäre es für Sie mit einer Lehrstelle?
13:22
"Summa summarum hat die Stadt Duisburg in vergangenen Jahr 45.000 Euro an Rundfunkgebühren bezahlt, wie eine Stadtsprecherin der NRZ auf Anfrage mitteilte. „Wir rechnen jetzt damit, dass wir für 2013 Rundfunkbeiträge in Höhe von 90.000 Euro zahlen müssen.“ Eine Steigerung um satte 50 %."
50% von 45.000 EUR sind aber nur 22.500 EUR! Es handelt sich also um eine Steigerung von 100%, ihr lieben Rechengenies!