Sprengsatz detoniert in Wettbüro – Rocker-Konflikt eskaliert
23.08.2012 | 11:41 Uhr 2012-08-23T11:41:00+0200
Duisburg. In Duisburg spitzt sich anscheinend der Konflikt zwischen den verfeindeten Motorradclubs Satudarah und Hells Angels zu: In der Nacht warf ein Unbekannter eine Granate in ein Wettbüro, der Sprengsatz detonierte. Am Wochenende erst war eine Granate am Clubheim der Hells Angels gezündet worden.
Als die Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes (LKA) am Donnerstagmorgen die Spuren am Tatort in Alt-Wanheim sicherten, wurden sie von schweren Jungs in schwarzem Leder auf der anderen Straßenseite beobachtet: In der Nacht auf Donnerstag war in einem Wettbüro an der Ecke Molbergstraße/Kaiserswerther Straße um etwa 2.30 Uhr ein Sprengsatz detoniert – anscheinend eine Handgranate.
Diese hatte der Täter durch das Schaufenster in das Ladenlokal geworfen. Verletzt wurde niemand. Am Morgen danach bestätigt Polizeisprecher Stefan Hausch: „Wir haben Anhaltspunkte dafür, dass der Hintergrund des Anschlags eine Auseinandersetzung im Rockermilieu ist.“
Anwohner hatten die Polizei nach der Detonation verständigt. Unter ihnen hatte sich längst herumgesprochen, dass angeblich die Hells Angels hinter dem Wettbüro stecken, das am heutigen Donnerstag eröffnen sollte.
Erste Granate eine Woche nach Razzia gezündet
Als Kriegserklärung an die Höllenengel hatte die Polizei im Juni bereits den Anschluss des Rheinhauser Mororradclubs „Brotherhood Clown Town Duisburg“ an den MC Satudarah gewertet. Denn der niederländische Club, der mit Prostitution und Drogenhandel in Verbindung gebracht wird , ist mit den Hells Angels verfeindet.
Und es gibt Indizien dafür, dass der Konflikt zwischen beiden Lagern in Duisburg nun eskaliert: Dort, wo die Rocker beider Lager seit Juni Nachbarn sind – im Duisburger Westen – hatten Unbekannte bereits am Wochenende eine Granate an einem Gebäude der Hells Angels gezündet: am Borgenschweg in Rumeln-Kaldenhausen. „Wir untersuchen die Zusammenhänge beider Vorfälle“, sagt Hausch kurz und knapp. Nur eine Woche zuvor hatte die Polizei bei einer länderübergreifenden Großrazzia das Clubhaus der Hells Angels am Borgschenweg durchsucht .
Fahndung in der Nacht war erfolglos
Bei dem Anschlag Donnerstagnacht in Alt-Wanheim gingen mehrere Fensterscheiben und Inventar zu Bruch, als die Granate detonierte. Das Wettbüro liegt im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses.
Die in der Nacht nach Wanheim geeilten Beamten „haben im Umfeld des Tatortes keine Verdächtigen mehr gesehen“, so Stefan Hausch. Auch Augenzeugen gebe es, Stand: Donnerstagvormittag, nicht. Den Tatort sperrten Polizei Duisburg und LKA am Donnerstagmorgen noch stundenlang.
Rockerbanden | Tatort | Polizei | Bandidos | Hells Angels

17:52
....alles nur Dreckspack....
19:56
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
18:48
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
16:06
So der nächste Rockerkonflikt
Die lieben Bürger werden sich einig werden müssen, will ich meine Ruhe oder will ich diese Subjekte entfernen?
Entfernen einzelner Gruppierungen wird dazu führen, das andere in das Endstandende Vakuum einströmen, da ja jeder den Platz gern für sich selbst hätte haben wollen, wird gedrängelt und geschupst was das Zeug hält.
Würde der Staat deutlich härter vorgehen, würde so manches Viertel erstmal in Schutt und Asche aufgehen bis es echt besser wird.
So lange diese Gruppen ihr Geld machen können werden sie, in der Regel einen Teufel tun aufzufallen den das kostet Geld.
Erst wenn der Staat oder wer auch immer die Grenzen neu setzt, brennen die Autos und Läden der beteiligten.
15:32
ist das nicht der club,wo die mopeds 3er bmw sind?
15:22
Soso da wird dann also mal einfach behauptet es war ein Club aus Rheinhausen... Gibt es dafür Beweise oder ist das einfach so hingestellt liebe Redaktion. Ich denke die Jungs aus Rheinhausen werden begeistert sein über ihren Bericht. Vielleicht hätte man mal vor Ort mit denen sprechen sollen bevor hier eine Vorverurteilung stattfindet. Den weg von ihrem lokalbüro bis zum Clubheim kann man zu Fuß laufen...
15:15
Wenn Granaten in Wohnvierteln explodieren, muss der Staat sich fragen lassen, ob er Duisburg nicht schon aufgegeben hat.
Wohnt unser Innenminister eigentlich in Duisburg?
14:49
Andere Redaktionen von z.B. namenhaften Zeitungen wie dem Express punkt de geben sich keiner Lebenslüge hin und betreiben noch entsprechende Recherche.
Rockerclubs sind heutzutage nämlich fast ausnamslos von Migranten unterwandert - deshalb sprechen das LKA und andere auch von Rocker-Migranten.
Viele der ganzen letzten Fälle zeigen den Terror dieser Vereinigungen sehr gut auf.
Einfach mal unter Express punkt de im Suchfeld "Rocker Migranten" eingeben.
Da kann man noch gute Artikel und Hintergründe lesen.
Tja, mit dem falschen Leitbild gehen die Abo-Zahlen bei anderen halt nicht umsonst in den Keller!
Vielen Dank für diesen Kommentar. Das ist doch mal wesentlich erhellender, was diese andere Zeitung zum Thema schreibt, auch wenn es sich um ein Boulevard-Blatt handelt.
Die journalistische Qualität von Der Westen zu überbieten, ist indes ja aber auch nicht schwer... :)
@ Tante.Otti | #12
Ich habe auf den Bericht im Express bei derm Artikelder rp-online hingewiesen. Mein Kommentar wurde dort als nicht ABG-konform gelöscht. So sieht Meinungsfreiheit mittlerweel leider in Deutschland aus. Amn muss der AZ-Gruppe schon fast dankbar sein, dass sie ihrne Kommentar nicht gelscht hat.
14:45
Spielt es hier tatsächlich eine Rolle, ob es sich um einen sog. Rocker-Konflikt handelt?
Wenn wir bedenken, welche Geldbeträge im "Wett-Geschäft" gehandelt werden und wie groß dort die Möglichkeiten für Betrug und Manipulationen sind, könnte jeder der Täter sein, der eine beachtliche Summe an den Betreiber verloren hat. Außerdem käme noch jeder weitere Wettbüro-Betreiber in Betracht.
Ich frage mich, warum diese Art Geschäfte überhaupt zugelassen werden. Der einzige Zweck von "Wett-Büros" ist es, den Leichtgläubigen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Gewinner ist letztlich der Betreiber und mir ist dabei egal, ob er sich eine neue Harley oder einen Brabus-Benz davon kauft.
14:34
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.