Sprachcamp für Jugendliche in den Ferien

Berufsorientierung und das Beherrschen der deutschen Sprache sind notwendig, um einen Ausbildungsplatz zu erhalten – gerade auch für Schüler mit Startschwierigkeiten. Das Duisburger Schulmodell der Industrie- und Handelskammer hat daher in den Osterferien erstmals ein Sprach- und Berufsorientierungscamp veranstaltet.

22 Jugendliche der Herbert-Grillo-Gesamtschule in Marxloh mussten beispielsweise eine fiktive Wohngemeinschaft gründen und, von einer entsprechenden Ausbildungsvergütung ausgehend, einen Haushaltsplan erstellen.

Ein Videocoaching beim Vorstellungsgespräch und ein Besuch in der Stadtbücherei standen ebenso auf dem Programm wie ein Kletterausflug zur Stärkung des Wir-Gefühls. Zum Abschluss des Camps fiel das Fazit der Jugendlichen durchweg positiv aus. „Wir haben hier eine Menge Tricks für zukünftige Bewerbungsgespräche bekommen und gelernt, wie wichtig gute Kenntnisse im Hochdeutschen sind. Daran werden wir weiter arbeiten“, so die 15-jährige Özlem Oguzhan und der gleichaltrige Erdem Karakus. IHK-Präsident Burkhard Landers lobte die jungen Leute: „Ihr habt gezeigt, dass Ihr zwei Wochen lang motiviert und konzentriert arbeiten könnt.“