Sportwagenfahrer raste mit 130 km/h durch Duisburg

Die Polizei Duisburg konnte mit einer Lasermessung einen 23-jährigen Autofahrer überführen, der mit 130 km/h über die Kaiser-Wilhelm-Straße gerast war.
Die Polizei Duisburg konnte mit einer Lasermessung einen 23-jährigen Autofahrer überführen, der mit 130 km/h über die Kaiser-Wilhelm-Straße gerast war.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Polizisten, die einen 23-jährigen Temposünder in Bruckhausen erwischt hatten, wollten diesem am Beispiel des tödlichen Unfalls vor einer Woche aufzeigen, wie gefährlich es ist, zu schnell zu fahren. Der Raser war mit 130 km/h unterwegs gewesen, zeigte aber keine Einsicht.

Duisburg.. Zur Hauptverkehrszeit raste am Donnerstag ein 23-jähriger Mann mit seinem schwarzen Sportwagen über die Kaiser-Wilhelm-Straße in Bruckhausen. Dort liegt die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei 50 km/h. Um 17.20 Uhr donnerte der Mann mit seinem Toyota M2 allerdings mit 130 Stundenkilometern in die Laserfalle.

Zwei Polizeikradfahrer, die dort eine Lasermessstelle betrieben, stoppten den Tempo-Sünder und stellten ihn zur Rede. Der Hinweis auf den durch überhöhte Geschwindigkeit verursachten tödlichen Verkehrsunfall vorigen Freitag interessierte den 23-Jährigen nicht, berichtet die Polizei: „Das könne man nicht mit seiner Fahrweise vergleichen.“

Der Erwischte räumte auch unumwunden ein, dass er mit seinem zweisitzigen Sportwagen schon häufiger zu schnell unterwegs war. Fazit der Polizei: „Es besteht in dem Fall wohl wenig Hoffnung, dass drei Monate Fahrverbot, vier Punkte und 680 Euro Bußgeld zur Einsicht beitragen.“