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Sportlerehrung

Sportschau begeistert, Sauerland polarisiert das Publikum

21.11.2011 | 10:31 Uhr
Sportschau begeistert, Sauerland polarisiert das Publikum
Die durchtrainierten Jungs von der Pariser Feuerwehr können auch Feuer löschen. Am Freitag begeisterten sie ihr Publikum bei der Duisburger Sportschau im Theater am Marientor. Fotos: Stephan Eickershoff

Duisburg.   Bei der Sportschau im Theater am Marientor wurde Judoka Aaron Hildebrand zum Sportler, Eishockey-Spielerin Sarah Weyand zur Sportlerin des Jahres gekürt. Das Publikum begrüßte Oberbürgermeister Adolf Sauerland mit Applaus, Buhrufen und Pfiffen.

Da quälten sich die Besucher der Sportschau des Stadtsportbundes drei Jahrzehnte lang auf den harten Sitzen der Rhein-Ruhr-Halle und saßen im Theater am Marientor nun zum ersten Mal in bequemen Sesseln, und nun soll auch schon alles wieder vorbei sein. Das TaM wird zum Jahresende geschlossen und damit wird die Show vom Freitagabend nicht nur eine nette Episode bleiben, sondern womöglich sogar das Ende einer langen Tradition. „Eine weitere geeignete Halle gibt es nicht“, so SSB-Chef Franz Hering.

Überraschungseffekt

Dabei konnte der Stadtsportbund seinem Stammpublikum am Freitagabend eine aufgepeppte Version der traditionsreichen Show präsentieren, die an diesem Ort eine langfristige Perspektive hätte. Die Einbindung der Sportlerehrung war ein Gewinn. Nun stehen beide Veranstaltungen auf der Kippe.

Unter den Augen von Oberbürgermeister Adolf Sauerland, den das Publikum mit Applaus, Buhrufen und Pfiffen begrüßte, begeisterte vor allem die Barren-Crew der Pariser Feuerwehr die Zuschauer. Die Fliegenden Homberger nutzten ihren Heimvorteil und ernteten den Applaus für ihre bunte Show.

Aaron Hildebrand (Mitte) freute sich mit Moderatorin Kerstin.

Wie schon im vergangenen Jahr lebte die Ehrung der Sportler vom Überraschungseffekt. Auch diesmal war im Vorfeld nahezu nichts durchgesickert. Lediglich Eishockey-Spielerin Sarah Weyand wusste wohl Bescheid. „Sie hatte sich mittags krank gemeldet. Da haben wir ihr deutlich zu verstehen gegeben, dass es besser wäre, wenn sie kommen würde“, so SSB-Geschäftsführer Uwe Busch.

Sarah bereute ihr Erscheinen nicht: „Als Frau im Eishockey ist es eh schwierig, Aufmerksamkeit und Anerkennung zu erhalten.“ Aaron Hildebrand, im zweiten Anlauf zum Sportler des Jahres gekürt, könnte auch in den nächsten Jahren auf dem Podest stehen. Dem Judoka fehlen nur noch wenige Punkte für die Olympiaqualifikation.

Rollhockey-A-Jugend der RESG Walsum Mannschaft des Jahres

Sportlerin des Jahres: Eishockey-Spielerin Sarah Weyand.

Michael Roß, Fußball-Trainer von Viktoria Buchholz, kam völlig übermüdet im TaM an. Die Rückkehr von der Urlaubsreise in Venezuela steckte ihm noch in den Knochen. „Dieser Titel gilt auch der Mannschaft und dem Funktionsteam“, gab Roß die Blumen weiter. Die A-Jugend-Cracks der RESG Walsum strotzten hingegen vor Kraft: „Mal sehen, was in Duisburg heute noch los ist“, so Kapitän Sebastian Haas.

Wahl der Sportler des Jahres 2011

Dirk Retzlaff

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Kommentare
21.11.2011
16:32
Traurig
von Kartoffelsupp | #8

zu sehen, das jede Veranstaltung zeigt wie sehr Duisburg gespalten ist. Wenn Herr Sauerland irgendwann zur besinnung kommt, kann er nur zurücktreten um weitern Schaden von Duisburg abzuwenden. Mein Bürgermeister, war er nie aber jetzt wird es auch nie werden.

21.11.2011
16:23
weg mit sowas...
von fraka | #7

zu Duisburg 2000...um ihre Frage zu beantworten...wer diesen Schmeerlapp hofiert und sich in die Reihe der dümmlichen Claqueure einreiht kann es nicht gut mit unserem Duisburg meinen und sollte sich ernsthaft hinterfragen ,ob Anstand, Charakter und Ehrgefühl noch den angemessenen Stellenwert in der eigenen Wahrnehmung besitzen.

21.11.2011
11:30
Thema vefehlt....
von Duisburg2000 | #6

das beantwortet meine Frage nicht.

21.11.2011
11:25
#3
von PepeMusic | #5

Buh-Rufe und Pfiffe dem, dem Buh-Rufe und Pfiffe gebühren.

So lange dieser Hanswurst a.s. erster Bürger Duisburgs zu sein vorgibt, gibt es Pfeifenkonzerte par excellence.

21.11.2011
11:12
es ist sehr schade
von marianus | #4

das veranstaltungen welche die menschen ehren soll und will durch das erscheinen von a.s. beeinträchtigt wird.mag er ja selber einen realitätsverlust haben oder dazu gedrängt worden sein im amt zu bleiben,er sollte aber soviel rest anstand besitzen und nicht mehr auftreten bis die wahl am 12.02.2012(?) erfolgt ist.

21.11.2011
11:10
@#1
von Duisburg2000 | #3

Nur "Buh"-rufende und pfeiffende Duisburger, sind anständige Duisburger? Interessant.

21.11.2011
10:59
So so
von eagle | #2

Ich glaube, dass AS professionelle Hilfe nötig hat, um sein Selbstbild wieder im Einklang mit dem Fremdbild zu bringen.

21.11.2011
10:49
Gut so!
von rschulz3 | #1

Gut, dass es auch auf solchen Veranstaltungen noch anständige Duisburger gibt, die AS zeigen wo der Hammer bzw. die Pfeife hängt!

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