Sperrgebiet darf nur mit Schutzmaske betreten werden

Hochemmerich, gut 30 Stunden nach dem Großbrand einer Lagerhalle an der Dieselstraße: Rund um das Gewerbegebiet sind gut 50 Männer in weißen Schutzanzügen unterwegs. Sie tragen Atemschutzmasken. Bei der Truppe handelt es sich um die von der Stadt beauftragte Fachfirma, die am Vorabend per Wurfzettel angekündigt worden war. Nach der Reinigung der öffentlichen Wege im Sperrgebiet sind jetzt Privatgrundstücke, Spielplätze und Kleingartenanlagen dran. Diese sollen inspiziert und gegebenenfalls gereinigt werden.

Wer das Gelände der zerstörten Lagerhalle betreten will, trifft an der Kreuzung Dieselstraße/Hochstraße zunächst auf eine Absperrung, hinter dem Flatterband hat sich eine Gruppe Feuerwehrleute versammelt. Weitergehen nur mit Atemschutzmaske. Auf dem Brandgelände werden per Kran einige Trümmerteile hin und hergeschoben, andere kleinere Trümmer liegen auf dem Hof. Hier sollen derzeit Brandermittler unterwegs sein, Kommentare gibt es keine, Aussagen würde ausschließlich der Krisenstab der Stadt machen.

Etwas irritiert schleicht ein mit einem Schutzanzug bekleideter Mann über das Gelände, ihm gehört laut eigener Aussage auch eine vom Brand betroffene Firma.

„Keine Ahnung“, sagt er schulterzuckend auf die Frage nach der möglichen Brandursache. Den Nachbarn, dessen Halle ausgebrannt ist, kannte er kaum. „Der war erst seit zwei Monaten hier, hat offenbar Verpackungen für Wurstwaren gelagert.“