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SPD will Loveparade nur mit Sponsoren

04.02.2010 | 17:25 Uhr

Die SPD-Ratsfraktion hat am Mittwochabend einen einstimmigen Beschluss zur Loveparade gefasst: Das auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs geplante Techno-Spektakel soll nur stattfinden, wenn sie nicht aus städtischen Mitteln bezahlt wird.

Dazu zähle nicht nur der städtische Haushalt, sondern auch Geld- oder Sachmittel der städtischen Beteiligungsgesellschaften, betont die SPD. Aus Sicht der Fraktion ist eine Finanzierung durch privates Sponsoring akzeptabel.

Fraktionsvorsitzender Herbert Mettler nannte folgende Gründe für diesen Beschluss: „Die Stadt ist völlig überschuldet und muss sparen. Es kann nicht sein, dass der Oberbürgermeister Jugendzentren und Ausbildungsstätten von Jugendlichen schließen möchte, aber gleichzeitig eine Millionensumme für die Loveparade zur Verfügung stellen will. Die Loveparade ist sicherlich ein beeindruckendes Erlebnis, aber für die Duisburger Bürgerschaft nicht bezahlbar. Hier müssen private Sponsoren einspringen."

Besonders verärgert ist die SPD-Fraktion über die Tatsache, dass sie aus der Zeitung erfahren hat, dass die Loveparade deutlich mehr kosten soll, als der Oberbürgermeister bisher behauptet hat. Die Stadt kalkuliert mit einem Eigenanteil in Höhe von 840 000 Euro. Nun ist von über 1 Mio Euro die Rede.

Mettler: „Wenn das zutrifft, dass der Verwaltung diese Information in der letzten Ratssitzung vorgelegen hat, dann ist der Stadtrat vom Oberbürgermeister als Verwaltungschef hintergangen worden.” Das sei völlig inakzeptabel und dürfe nicht mehr vorkommen. „Wir erwarten, dass Oberbürgermeister Sauerland die richtigen Zahlen auf den Tisch legt.”

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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