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LEG-Verkauf

SPD: Ein Skandal bahnt sich an

24.06.2009 | 17:30 Uhr

Schweres Geschütz gegen die Landesregierung fahren in einer Presseerklärung SPD-Landtagsabgeordneter Rainer Bischoff und der sozialdemokratische OB-Kandidat Jürgen C. Brandt auf.

Die beiden SPD-Politiker erklärten am Mittwoch: „Aus dem LEG-Verkauf durch die schwarz-gelbe Landesregierung droht spätestens jetzt ein LEG-Skandal zu werden.”

Bauminister Lienenkämper (CDU) und Finanzminister Linssen (CDU) hätten hier Rede und Antwort zu stehen, führten Bischoff und Brandt aus und reagierten damit auf die jüngsten Nachrichten über die dubiosen Umstände des Verkaufes der landeseigenen Wohnungsgesellschaft LEG an private Investoren. Von dem Verkauf sein viele tausend Mieter in Duisburg betroffen.

Nach aktuellen Informationen sollen andere Investoren als von der Landesregierung bisher genannt, die ca. 95 000 LEG-Wohnungen in Nordrhein-Westfalen gekauft haben.

Bei der Abrechnung des Kaufpreises habe es zudem Fehler zu Lasten der Landesfinanzen in Höhe von 36,7 Mio € gegeben. Dies habe der Landesrechnungshof zweifelsfrei festgestellt.

Auch der bis heute quasi als „geheime Verschlusssache” behandelte Kaufvertrag sähe in Wirklichkeit vor, dass Anfragen aus dem parlamentarischen Raum beantwortet werden könnten.

„Es ist an der Zeit, dass die Landesregierung die Geheimniskrämerei beendet und ihrer Informationspflicht gegenüber dem Parlament nachkommt. Ich halte eine Sondersitzung des zuständigen Parlamentsausschusses für sinnvoll”, erklärten Brandt und Bischoff.

Die SPD-Landtagsfraktion habe umgehend zwei dringliche Anfragen für die Fragestunde im Landtag gestellt. „Es geht darum, von der Landesregierung umfassend über Käufer, Kaufpreisbildung und Vertragsinhalte informiert zu werden. Eine weitere Missachtung des Parlamentes darf es nicht geben. Auch die Mieter in Duisburg haben ein Recht darauf zu erfahren, welche Zukunft sie haben. Sie dürfen nicht noch mehr verunsichert werden”, machten Jürgen C. Brandt und Rainer Bischoff deutlich.

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Kommentare
02.07.2009
13:46
SPD: Ein Skandal bahnt sich an
von juvenal | #9

Hier wird ja viel gelacht...

klingt gut, besonders, wenn ein Hohlraum für die entsprechende Resonanz sorgt...

werdet ihr eigentlich für diese hirnlose Hetze bezahlt?

25.06.2009
13:05
SPD: Ein Skandal bahnt sich an
von Dein_Gewissen | #8

Wieso lenken heir alle von der eigentlichen Thematik ab? Bei dem Deal wurden 36.700.000€ veruntreut und die LEG an irgendwelche Heuschrecken durchgereicht! Hier muss es Aufklärung geben. Das muss Konsequenzen haben!

25.06.2009
09:55
SPD: Ein Skandal bahnt sich an
von saarner | #7

Wenn man keine eigenen Themen für Duisburg hat, dann muß halt mal die Landespolitik erhalten, um einen Skandal zu konstruieren.
Ich bleibe dabei die Duisburger SPD hat fertig!
Pläne oder Visionen für die Zukunft der Stadt. Abolute Fehlanzeige.
Ach ja-ich vergaß: Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen!

25.06.2009
08:46
SPD: Ein Skandal bahnt sich an
von TiTus1 | #6

Da wettern die richtigen Spezialisten.

Selber nichts auf den Pin kriegen, aber aus dem Glashaus mit steinen werfen.

Ich lach mich schlapp...................

25.06.2009
00:31
SPD: Ein Skandal bahnt sich an
von Gegen Parteienfilz | #5

#3 Grübel mal lieber über die Nebenjobs deiner Parteifreunde nach!

24.06.2009
23:26
Blockierter Kommentar.
von miriam.lessmann | #4

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

24.06.2009
23:07
SPD: Ein Skandal bahnt sich an
von grübel | #3

Welcher von beiden Jobs ist denn eigentlich der Nebenjob von Herrn Bischoff? Sein Landtagsmandat oder seine Gewerkschaftsfunktion?

24.06.2009
22:44
SPD: Ein Skandal bahnt sich an
von L.Albers | #2

#1 Ja, jahrelang Stadtdirektor - und? Ist das grundsätzlich ein anrüchiger Job? Und was hat das mit den Sauereien zu tun, die gerade zur Zeit von der Landesregierung sprich CDU/FDP getan werden/wurden?
Der Verkauf der LEG an Firmen, die keine Firmen sind? Und das alles geheim? Pfui!

24.06.2009
18:32
SPD: Ein Skandal bahnt sich an
von Oliverbier | #1

Gerade diese zwei vertrauensvolle Menschen müssen den Mund aufmachen. Bischoff = Forensikschwindler, Brandt = jahrelang Stadtdirektor nichts gebracht. Ich lach mich krumm.

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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