Spannende Exkursion
02.08.2010 | 17:07 Uhr 2010-08-02T17:07:00+0200
Duisburg.Die Aktion „Die WAZ öffnet Türen“ ermöglichte Lesern eine Führung durch die Duisburger Innenstadt.
Stadtführer Stephan Haas nahm die Teilnehmer auf eine spannende Exkursion durch das historische und moderne Duisburg mit.
„Wir haben viel erfahren, das wir vorher nicht wussten“, sagt Gottfried Nolte aus Rumeln-Kaldenhausen. Zusammen mit seiner Ehefrau Renate und seiner Enkelin Lina gehörte er mit zu den Gewinnern der WAZ-Verlosung. „Vorher haben wir noch nie an einer Stadtführung teilgenommen, aber jetzt wollten wir Duisburg mal näher kennenlernen“, erzählt Renate Nolte.
Die Führung startete direkt am Burgplatz vor dem Mercator-Brunnen. Und bereits hier wusste Stephan Haas seinen Gästen viele interessante Informationen mit auf den Weg zu geben. „Genau hier ist die Stadt gegründet worden, aber leider weiß keiner genau in welchem Jahr.“ Von dem Platz rund um das Rathaus und die Salvatorkirche dehnte sich Duisburg immer weiter aus. Die Stadt wuchs zu einem der wichtigsten Handelszentren des Mittelalters heran. „Duisburg war eine sehr wichtige Stadt, bis der Rhein weg war“, erzählte der Stadtführer. In früheren Zeiten floss der Rhein noch mitten durch die heutige Innenstadt – in der Nähe des alten Marktes – aber dann verschob sich das Flussbett immer weiter. Die Folge war, dass die mittelalterliche Hochburg plötzlich vom Wasser abgeschnitten war. Das stoppte das Wachstum abrupt.
Entlang den Überresten der alten Stadtmauer verließen die Teilnehmer aber die historischen Pfade aus der bewegten Vergangenheit Duisburgs. Nun stand die neuere Geschichte auf dem Programm. König-Heinrich-Straße, Forum, City-Palais und das Theater waren die Themen der weiteren Führung.
„Wir müssen immer völlig flexibel sein, weil die Teilnehmer auch immer andere Interessen haben“, so Stephan Haas. Bei jeder Gruppe stellt er sich erneut auf die Bedürfnisse der Gäste ein. „Keine Stadtführung ist wie die andere“, sagt er. Und das bemerkten auch die Leser. „Eine wirklich schöne Führung“, schwärmt Gottfried Nolte.

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