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Soziale Stadt

08.09.2008 | 20:15 Uhr

KOMMENTAR Eine grüne Mercatorinsel in Nachbarschaft zum Rhein klingt verlockend. Die Handschrift der Grünen an der Seite der CDU ist zumindest in "Landschaftsfragen" immer öfter zu sehen. ...

... Das Projekt verspricht, die Stadt noch lebenswerter zu gestalten. Allerdings sind auch die Einwände der SPD berechtigt, die auf Investitionen pochen, die Arbeitsplätze bringen. Noch nie gab es in Duisburg mehr Bürger, die auf staatliche Leistungen angewiesen sind und häufig noch nicht mal die Bahn nutzen können, um Ausflugsziele auch zu erreichen. Die soziale Stadt ist noch wichtiger als die erlebbare. Klaus Johann

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Kommentare
09.09.2008
19:06
Soziale Stadt
von redrotti | #10

Wenn der Ob mal einen Förderantrag für diese Insel stellt, wäre das ja glatt als Erfolg zu werten. In dieser Legislaturperiode gibt es lediglich 3 Anträge aus Duisburg. Alle sind von der Universität, kein einziger vom OB. Soviel zum Interesse für die Stadt und ihre Bürger.
Es bestreitet niemand Fehler und Versäumnisse der Vergangenheit, aber die heutige Stadtspitze ist ein einziges Desaster was die Intreressen der Bürger betrifft. Oder was sagt der OB zur CO-Pipeline?

09.09.2008
17:37
Soziale Stadt
von muetze51 | #9

Die Mercatorinsel ist Industriegebiet. Grüne Flächen brauchen wir dort nicht, denn wir brauchen dringend Arbeitsplätze. Das Grün gehört nach Homberg, denn Sie nennt sich ja die Stadt im Grünen. Die Parteien sollten mal darüber nach denken. Leider können sie nicht 1 und1 zusammen zählen. Bei einen Ausbau der Mercartorinsel müßte nämlich noch eine Brücke gebaut werden. Also wird es noch mal teuerer. Wer soll das denn bezahlen.

09.09.2008
16:35
Soziale Stadt
von Deutschler | #8

Im Ranking der Arbeitsplatzversorgung steht Duisburg an 51. Stelle von 54 in einem Ranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.
http://www.insm-regionalranking.de/bl_Nordrhein-Westfalen.html

Es gibt keine projekte und wirklichen Bemühungen der Stadt Duisburg um dies zu ändern.

Logport ist in meinen Augen ein Desaster. Hier wird gefeiert wo es gar nichts zu feiern gibt. Arbeitsplätze sind Fehlanzeige. Die Politiker lügen sich sowas von in die Tasche.

09.09.2008
16:34
Soziale Stadt
von mismahlshofer | #7

Ich frage mich nur wer das in Zukunft und hier besonders den Veranstaltungsbereich, nutzen will?
Wenn ich ein Blick in die Gegenwart werfe , sehe ich die insolvente Comödie, eine neue Mercatorhalle die nur Kongresse und die Philharmoniker zu bieten hat, ein Theater am Marientor das man mit aller Gewalt los werden will und nicht zu vergessen die maroden Stadthallen in den Bezirken die nur schlecht oder gar nicht ausgelastet sind!!!
Wer soll denn Träger des neuen Veranstaltungsbereiches sein?
Man kriegt ja noch nicht mal die bestehenden Veranstaltungshallen ausreichend mit zahlendem Publikum gefüllt!! Zu mal dem Hartz IV Empfänger laut neuesten Untersuchungen sage und schreibe 1€ für die Kultur zugestanden werden soll!
Duisburg hat nicht erst seit heute dringendere Probleme!
Glück-Auf!

09.09.2008
14:32
Soziale Stadt
von Tom009 | #6

An SEB
du hast die U-Bahn vergessen.
Auch ein SPD millionengrab.

09.09.2008
13:16
Soziale Stadt
von SEB | #5

@redrotti
Ja, nicht zu vergessen ist da das einmalige SPD-Projekt: Spielbank (na ja, das heben sie zwar versemmelt und Sauerland hats gerettet; aber die Idee war von der SPD, oder wohl eher vom Investor...egal)

Ja, auch super das SPD-Projekt Multi Casa (oder auch der Untergang der Innenstadt genannt)

Mh, was haben wir da noch? Ja genau, der Innenhafen. Da haben sie echt Glück gehabt, das im Rahmen der IBA Emscherpark, das der SPD von oben (Respekt an Herrn Rau und die Planer) aufgedrückt wurde (da konnte man wohl nix mehr versemmeln)

War da sonst noch was? Glaub nicht...

Klar, die SPD hat ne Menge geplant.... CDU und Grüne übrigens auch! Wer sich aber als Macher gezeigt hat, Projekte in die Realität umgesetzt und mit Investoren wie Hitachi noch veredelt hat; na wer war das denn nochmal?

09.09.2008
12:55
Soziale Stadt
von redrotti | #4

Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen:
CDU und Grüne wollen 3 Mio. investieren, um ein Freizeitgebiet zu schaffen, dass sich ein großer Teil der Bevölkerung wiederum nicht leisten kann.
Sie sind auf staatliche Hilfen angewiesen und können sich zur Zeit noch nicht einmal die bestehenden Einrichtungen leisten.
Statt auf die Idee zu kommen den weniger betuchten Duisburgern unter die Arme zu greifen, damit sie am gesellschaftlichen und kulturellen Leben der Stadt teilnehmen können wird so einmal wieder indirekt von unten nach oben umverteilt.
Aber was solls, kostenlose Schulbücher für Kinder von Hartz IV - Familien können ja nicht so wichtig sein, oder liebe CDU?

Oder geht es um etwas anderes? Will man vor den nächsten Kommunalwahlen noch schnell mal ein Projekt durchpeitschen, um davon abzulenken, dass Hr. Sauerland nichts, aber auch gar nichts zustande gebracht hat? Und will man weiter darüber hinwegtäuschen, dass die ganzen von ihm feierlich eröffneten Projekte alle noch unter SPD geplant wurden?

09.09.2008
12:09
Soziale Stadt
von Deutschler | #3

Dies ist nicht nur die Handschrift der Grünen, sondern das Armutszeugnis für 4 Jahre Nichtstun der Schwarz-Grünen Bankrott-Koalition.

Blümchen an den Niederrhein passt nicht. Dies ist eine Landschaft der fetten Wiesen, da tuin sich die meisten Blumen schwer. Es ist aber auch die Einzigartigkeit des Niederrheins, eines Gebiets, das auch relativ baumlos ist.

Der Grüne Greulich kann dies nicht verstehen, weil er aus dem Sauerland kommt. Drückt es doch eher das kleinbürgerliche Blumenrabatt-Denken aus.

Im Umkehrschluss muss man allen bestehenden Parteien vorwerfen, dass sie nicht verhindern, dass bestehende Parks geschlossen bzw. vernichtet werden oder zu reinen Grillplätzen verkommen. Drei Millionen, die die Stadt eigentlich nicht hat, werden zum Fenster bzw. in den BAch geschmissen.

09.09.2008
11:38
Soziale Stadt
von heinz555 | #2

Die SPD, die zu verantworten hat, dass die malerische Altstadt Ruhrorts in den 1960er und 1970er Jahren Neubauplanungen weichen musste, die gleiche SPD stemmt sich nun gegen eine attraktive Gestaltung der Mercatorinsel und gegen die Aufwertung Ruhrorts. Die Begründung kommt ausgerechnet vom Ratsherrn Vohl, dessen Hauptsponsor (Mitglied im Aufsichtsrat) die Hafengesellschaft ist.
Nachdem die Duisburger-SPD lange Jahre auch gute Arbeit geleistet hat und mit Recht große Wahlerfolge feiern konnte, fehlt ihr nun die Nähe zu den Wählerinnen und Wählern und der Blick für zukunftsorientierte Projekte. Der SPD in Duisburg wird es gehen wie Schalke 04: 50 Jahre keine Meisterschaft.

09.09.2008
07:15
Soziale Stadt
von takeshi | #1

Warum Arbeitsplätze?? ist doch unsinnig lieber Grüne Inseln da können sich alle Hartz IV ler doch den ganzen Tag in der Sonne aufhalten ist doch besser oder nicht?

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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