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Zwischenbilanz

Sören Link zieht Zwischenbilanz nach einem Jahr als Oberbürgermeister

28.06.2013 | 06:00 Uhr
Am 1. Juli 2012 wurde Sören Link zum Oberbürgermeister gewählt, am 4. Juli trat er sein Amt an. Das Foto zeigt den OB bei seiner Vereidigung zu Beginn der Ratssitzung am 4. Juli.Foto: Stephan Eickershoff/WAZFotoPool

Duisburg.  Sören Link (SPD) ist seit einem Jahr „Erster Bürger der Stadt Duisburg“. Im Gespräch mit der Redaktion zieht der 37-jährige Rathauschef Bilanz und gesteht: „Ich habe die Dimension der Baustellen zunächst unterschätzt“.

Herr Link, Sie sind 194 cm groß, richtig? Bekanntlich wächst man mit seinen Aufgaben. Um wie viel Zentimeter sind gewachsen?

Sören Link: Gefühlt eine ganze Menge. Das letzte Jahr war das spannendste in meinem Leben. Ich bin mal gespannt wie groß ich 2018 bin.

Was verbuchen Sie als Ihre Erfolge?

Link: Die Zeichen, die ich setzen wollte, bin ich sofort angegangen. Stichwort Büchereiausweis. Das war eines meiner kleineren Wahlversprechen, das für mich aber eine zentrale Bedeutung hatte. Wir hatten vorher 100 Erstklässler, die einen Büchereiausweis hatten, jetzt sind es 1000. Wir haben die „48 Stunden Dreck weg“-Aktion belebt und dafür 20 neue Leute beim Ordnungsamt eingestellt. Ich möchte, dass die Bürger in einer sauberen und sicheren Stadt leben. Und ich habe mit mehr Bürgerbeteiligung ernst gemacht. Ich habe die Bürgersprechstunden im Rathaus fortgesetzt, ich habe sie in die Bezirke getragen. Wir haben den Bürgerhaushalt eingeführt. Ich gebe zu, dass wir da wir noch mehr machen müssen. Und wir werden in diesem Jahr mit der OB-Wanderung beginnen. Ich werde alle Bezirke mit der Verwaltungsspitze erkunden und mich informieren.

Sie sind mit den Anspruch angetreten, die Verwaltung bürgernäher zu machen. Aber es gibt die Kritik, dass sich nicht viel geändert hat.

Link: Wir haben mit dem Charette-Verfahren für den Bahnhofsvorplatz das größte dieser Art in der Bundesrepublik durchgeführt. Ich meine, dass wir vieles auf den Weg gebracht haben, was das Verhältnis zwischen Stadt, Politik, Institutionen und Bürgern bereichert und entspannen wird. Es ist zugleich aber wichtig, den Bürgern offen und schonungslos die Probleme zu nennen und zu sagen, wo wir stehen.

Ist das der erhoffte Neuanfang?

Link: Neuanfang suggeriert, man steht bei Null. So funktioniert Politik aber nicht. Wir haben einen gewählten Rat, der hat sich durch meine Wahl nicht geändert. Wir haben Beschlüsse und Verfahren, die laufen. Da hat ein Oberbürgermeister nur begrenzten Einfluss. Stichwort Grundstücksverkauf Wambachsee. Ich habe mich da sehr um einen Kompromiss bemüht. Er hat aber leider nicht alle überzeugen können. Die Bürger sind mündig und haben oft gute Anregungen. Aber sie haben auch nicht immer Recht.

Auch der Streit um das Factory Outlet schwelt weiter.

Link: Man muss zur Kenntnis nehmen, dass es rechtliche Rahmen gibt. Die Planungen werden fortgesetzt, bis sie rechtlich so oder so geklärt sind. Wenn herauskommt, es geht nicht, dann akzeptieren wir das. Ich gehe aber davon aus, dass das FOC möglich ist und auch die Probleme mit Grillo, mit dem Sicherheitskonzept und den Abstandsfragen lösbar sind.


In der Zuwanderungsproblematik wurden Sie durch die TV-Talkshows gereicht und haben
sich mit Bundesinnenminister Friedrich angelegt.

In seinem Amtszimmer führte die WAZ das Interview mit dem 37-Jährigen.Foto: Udo Milbret/WAZ FotoPool

Link: Es gibt viele Städte, die davon betroffen sind. Es gibt aber wenige, die darüber so offen reden wie wir. Wir jammern aber nicht. Wir fordern Hilfe an, vom Bund, vom Land, von Europa. Wir tun aber selber auch etwas. Wir haben eine Million Euro selbst zur Verfügung gestellt, um die Lebensumstände der Menschen zu verbessern. Es gibt u.a. jetzt eine Impfaktion für 400 Kinder. Aber die Kosten für den Unterhalt können wir nicht stemmen. Worauf ich stolz bin: In vielen Städten wäre das Thema Anlass für die Stärkung des rechtes Randes gewesen. In Duisburg nicht.

Buchstäbliche Baustelle ist die Mercatorhalle, wann wird sie geöffnet?

Link: Das kann ich jetzt noch nicht sagen. Immer wenn wir etwas sagen wollten, kam die nächste Hiobsbotschaft. Wir sind dabei, auch mit externer Hilfe das Schadensausmaß festzustellen. Dann kann man seriöse Aussagen machen. Wir wollen zudem beteiligte Firmen gerichtlich oder außergerichtlich dazu bewegen, sich an den Kosten zu beteiligen. Wenn das abgeschlossen ist, werden wir rathausintern die Prozesse, die vorgeschaltet waren, überprüfen, um zu sehen, ob wir optimieren müssen.

Für die Küppersmühle scheint eine Lösung in Sicht?

Link: Ja. Ich bin froh, dass das gelungen ist. Wir haben eine Einigung, die man vertreten kann. Sie ist schmerzhaft, auch teuer. Aber es ist wichtig, einen Schlussstrich zu ziehen. Alles andere wäre teurer. Die Gebag als städtische Wohnungsbautochter kann sich dann wieder um die Sachen kümmern, für die sie da ist. Mit der Küppersmühle haben wir ein Kleinod, das nun von dem Makel des Desasters befreit wird. Der Erweiterungsbau kommt sicher nicht oben drauf. Was das Ehepaar Ströher jetzt plant, wird dem Ambiente dort sehr gerecht.

Und der MSV?

Link: Der MSV hat jetzt seine Hausaufgaben gemacht. Es hilft nicht, in der dritten Liga zu landen, mit einem dubiosen Finanzkonzept, das den Tod nur um ein Jahr verschiebt. Wichtig ist jetzt ein solides Finanzkonzept. Ich glaube, die Krise führt möglicherweise dazu, dass mehr Menschen hinter dem MSV stehen und ins Stadion gehen.

Das ist Sören Link (SPD)

 

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Kommentare
30.06.2013
01:02
Sören Link zieht Zwischenbilanz nach einem Jahr als Oberbürgermeister
von wattearvolt | #42

Die Zwischenbilanz zeigt rote, sogar tiefrote Zahlen. In manchen aktuellen Fällen wäre der Begriff "Insolvenzverschleppung" fast schon naheliegend. Aber Hauptsache, man klopft sich auf die Schulter, wenn man Objekt XY mit Trickserei und mit gütiger Mithilfe der ohnmächtigen und zwangszahlenden Duisburger Bürger wieder hechelnd über die nächste Zwischenetappe hievt. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben, und irgendwann wird ein Kartenhaus (welches auch immer) zusammenklappen und einen Domino-Effekt erzeugen. Und dann hilft nur nur noch der Sparkommissar, und keine irgendwie geartete Presseoffensive.

1 Antwort
Sören Link zieht Zwischenbilanz nach einem Jahr als Oberbürgermeister
von TravisBickle | #42-1

Wollen Sie die allgemeine Verschuldung der Kommunen und die Haushaltssperre in Duisburg einem Oberbürgermeister anlasten, der erst seit einem Jahr in Amt ist?

29.06.2013
23:35
Wir sind das Volk ?
von Zentrum | #41

75 % der Duisburger Wahlberechtigten wollten gar keinen Oberbürgermeister haben ... und haben insofern nicht gewählt....trotz OB-Abwahl und politisch-gestalterisch hochinteressanten Themen in Duisburg.

Dispektierlich gegenüber dieser Mehrheit, einfach Tatsachen zu schaffen.

Die Politik hat den Anschluss an viele Menschen verloren. Im Teller nicht, aber darüber hinaus...

Die volksparteiisch mal so mal so gesteuerten Regierungs-Realkonstrukte verlaufen in Richtung Kuhl`scher Demokratur mit garantiert ohne Bürgerbeteiligung.

Kritik ist unerwünscht, realistische Gegenmodelle aus dem unpolitisch-bürgerschalichen Raum gehen überhaupt nicht.

Das ist kein Bashing...

Glückauf

10 Antworten
Sören Link zieht Zwischenbilanz nach einem Jahr als Oberbürgermeister
von TravisBickle | #41-1

Bei der Wahl am 17. Juni 2012 erhielt Link 48,3 % der Stimmen und kam damit vor seinen CDU-Kontrahenten Benno Lensdorf, der 21,12 % erzielte. Er verfehlte jedoch die absolute Mehrheit und trat am 1. Juli 2012 zur Stichwahl an, die er mit 71,96 % der Stimmen gewann. Das Gequatsche von der Demokratur und Behauptungen, man wollte mehrheitlich keinen OB, gehen an der Wirklichkeit vorbei und entstammen möglicherweise dem Bedürfnis nach einer anderen Gesellschaftsordnung. Mit dumpfen Hass auf "die da oben" ist aber keine Politik zu machen.

Sachdiskussion mit TravisBickle "kann man sich schenken"... siehe #25.. 29... 30
von JoachimMutz | #41-2

ABER;

Die höchst peinliche, blamabel niedrige Wahlbeteiligung beider OB-Wahlgänge zu verschweigen - "gehört verboten !"

Nur ein Drittel (!) der Stimmen der Wahlberechtigten beim ersten Wahlgang ...
nur knapp ein Viertel der Stimmen der Wahlberechtigten bei der Stichwahl ...
...landeten in den Wahlurnen !

Folglich waren die Wahlberechtigten mit den zur Wahl stehenden Kandidaten unzufrieden - "der Richtige war nicht dabei" - das ist die einzig richtige Schlussfolgerung zu dieser Personenwahl !


.

Sören Link zieht Zwischenbilanz nach einem Jahr als Oberbürgermeister
von TravisBickle | #41-3

Die Wahlbeteiligung war schon immer niedrig. So lag sie 2009 bei der OB Wahl bei 45,73%.. Umdeutungsversuche bringen da nichts. Wer sein Stimmrecht nicht gebraucht, legitimiert die bestehenden Verhältnisse. Anderes lässt sich daraus nicht ableiten.

zu #41-3 - DAS ist doch totaler Blödsinn von Ihnen, TravisBickle....
von JoachimMutz | #41-4

Nach der Abwahl - nach allem Echo auf Duisburgs "politische Unverschämtheiten"... - war die Erwartungshaltung doch "endlich einen vernünftigen OB zu bekommen !"

Und zu eben dieser PERSONENwahl haben dann die Wähler frustriert aufgegeben - weil eben "der Richtige" nicht zur Wahl stand...

Es war eben Keiner da, der das Volk, die Bürger begeisterte, mitnahm ...

...und den Parteienklüngel sind immer mehr Bürger leid, was sich in den Wahlbeteiligungen bei anderen Wahlen niederschlägt.

OB Link könnte in 2014 für Klarheit sorgen, Kosten sparen, sich der Wahl stellen...
Wer rechtliche Hindernisse sieht, vorgibt... - traut sich eben NICHT !
...oder "klebt am Versorgungsposten ?"

Sören Link zieht Zwischenbilanz nach einem Jahr als Oberbürgermeister
von TravisBickle | #41-5

Herr Mutz, von mir aus können Sie bei der Wiederholung Ihrer persönlichen Ansichten auch noch mit dem Fuß dazu aufstampfen. Wahrer werden Ihre Ausführungen dadurch auch nicht. Sie sind parteiisch, Herr Mutz, wegen des Bürgerentscheides in Sachen Wambachsee. Und daher fällt es Ihnen schwer, objektiv und sachlich mit dem Thema OB Link umzugehen. Nachdem Sie mit dem Bürgerentscheid zum Grundstück am Wambachsee scheiterten, verfolgen Sie die Stadtspitze mit Hass und jeden hier, der eine andere Meinung dazu hat.

TB
von Zentrum | #41-6

sie bewerten und unterstellen lustig drauf los. Dafür sind sie mit Klarnamen stadtbekannt.
Ihre Bezugsnote i. S. Hass...interessant.
Wenn Sie der Auffassung sind, dass politisch gewollte Absenz einer Mehrheit im Kontext zu den Volks-Meinungsanbietern und deren Eigengewächsen so in Ordnung ist, okay.
Der Wambach-Mutz hat i. S. Seezugang meine vollständige Unterstützung, auch wenn wir anderweitig gegenteiliger Auffassung sind.
Keine Frage, die OB-Figur hat es in Duisburg enorm schwer.
Nach der OB-Abwahl hätten sich die - in der Unterzahl befindlichen - interessierten Bürger mehr Transparenz, Einladung zur Mitarbeit und einen ehrlich-wertschätzenden Umgang mit den unglaublich teuren Missmatch-Stadtplanungen gewünscht.
Bürgerbeteiligung als Information ohne Mitspracherecht ist ungenügend.
Die großen Stadtprobleme, wie in Hochfeld, können weder mit Geld noch mit politischen Beschlüssen geregelt werden.
Dazu braucht man auch die, die [sic] per Nichtwahl die Wahl legimiert haben.

Glückauf

Sören Link zieht Zwischenbilanz nach einem Jahr als Oberbürgermeister
von TravisBickle | #41-7

Zitat: Bürgerbeteiligung als Information ohne Mitspracherecht ist ungenügend.

Wenn die Bürger keine Ahnung haben von dem, was möglich ist in der GO NRW, kann man sie auch nicht beteiligen.

Zitat: politisch gewollte Absenz einer Mehrheit im Kontext zu den Volks-Meinungsanbietern und deren Eigengewächsen so in Ordnung ist:::

Der Bürger erspart sich mitunter den Gang ins Wahllokal aus Zufriedenheit mit dem System, zumal sich die Politik der großen Parteien einander annähern.

Zitat: Keine Frage, die OB-Figur hat es in Duisburg enorm schwer

Die OB Figur hat es in Duisburg enorm schwer bei den Frustrierten, Nörglern und Dauerbeleidigten. Duisburger sind unbeeindruckt vom Selbstverständnis Weniger in diesen Kommentaren. Daher hatte auch ein Rubinstein nicht den Ansatz einer Chance in der Bevölkerung bei der OB Wahl. Oder, um es mit Herrn Mutz zu sagen, waren vielleicht die verkehrten Kandidaten aufgestellt.

TB
von Zentrum | #41-8

Wieso räumen Sie sich ein, für die Duisburger zu sprechen ?

Uns - Bashern - fällt es nun mal auf, wo die Stadt explizit gegen den Bürger agiert.

Wenn die kommunale Wiese so grün ist, dann verstehe wer wolle, wieso es Ihnen wert ist, mit diesen Nörglern und Dauerbeleidigten überhaupt zu kommunzieren.

Lassen Sie uns unser brunnenvergiftendes Hexen- und Teufelswerk einfach weiter praktizieren....es sei denn, Sie sind der kommunale bestellte Hof-Exorzist und Meinungsverwehser.

Dann ergibt alles auf einmal einen Sinn...

Glkückauf

Sören Link zieht Zwischenbilanz nach einem Jahr als Oberbürgermeister
von TravisBickle | #41-9

Zitat: Wieso räumen Sie sich ein, für die Duisburger zu sprechen ?

Schauen Sie sich doch das Ergebnis der OB Wahl an. Das spricht für sich selbst, ich beziehe mich nur darauf.

Zitat: Lassen Sie uns unser brunnenvergiftendes Hexen- und Teufelswerk einfach weiter praktizieren

Wer macht Ihre Meinung Ihnen streitig? Kein Mensch. Die Kommentare sind Content-Füller und beleben diese Zeitung. Man lässt heiße Luft ab und das war es.

Wenn Sie gestalten wollen, dann müssen Sie sich anders aufstellen.

TB aka FWB
von Zentrum | #41-10

Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher
selber welche


Glückauf

29.06.2013
19:26
Sören Link zieht Zwischenbilanz nach einem Jahr als Oberbürgermeister
von hercules150 | #40

So und für alle anderen, wer den Text in der Zeitung zum FOC genau gelesen hat und weiß was abgeht, die Stadt versucht zu tricksen und den Abstandserlass der für jegliche Neubebauung gilt auszuhebeln und wenn dann etwas geschieht trägt wie immer Niemand
und erst recht nicht unser OB , die Verwaltung und die Ratsherren und Frauen die Verantwortung dafür.

29.06.2013
17:41
Sören Link zieht Zwischenbilanz nach einem Jahr als Oberbürgermeister
von hercules150 | #39

zu 35 zu Ihrer Frage, hier meine Antwort:" Nein, natürlich nicht, nur man muss bedenken das die Stadt die genau weiß das dort nur die bereits stehenden Gebäude und Betriebe Bestandtsschutz besitzen, das dort aber wegen dem Abstandserlaß nichts Neues gebaut werden darf.
Wir, die hier vor Ort lebenden Menschen umzingelt gefährlichen Betrieben auch die TKS ist kein ungefährlicher Betrieb wissen aber um die Gefahren, aber zusätzlich noch 10.000 ahnungslose Besucher Täglich von Außerhalb anzulocken, ist von Seiten der Stadt mehr als VERANTWORTUNGSLOS.
Also kommen zu den 10.000 FOC- Besucher noch mal mindestens 10.000 Anwohner aus der Umgebung und kein Platz um 20.000 Menschen und mehr Not zubehandeln. Na,Klasse. Tolle Aussichten, gelle

1 Antwort
Sören Link zieht Zwischenbilanz nach einem Jahr als Oberbürgermeister
von Nix-wird-besser | #39-1

Hallo hercules150,
und die Bewohner Marxlohs können ruhig von Störfällen vergiftet werden, denn sie wissen ja darüber Bescheid? Dieser Logik zufolge bräuchte man ja bloß ein Hinweis-Schild aufstellen - dann sind auch die Besucher "informiert".
Tut mir leid, Information genügt nicht. Wenn Gefahren bestehen, dann müssen sie minimiert werden - und das gilt für JEDEN Menschen der sich in Marxloh und Hamborn aufhält, egal ob Bewohner oder Besucher.
Der vorgeschobene Bestandsschutz dürfte im Falle eines Falles den betroffenen Menschen ziemlich egal sein. Hier muss doch was GETAN werden wenn Grillo wirklich so gefährlich ist wie vorgegeben wird.
Und glauben Sie allen Ernstes, 1000 oder 5000 Bewohner können problemlos behandelt werden...? ICH möchte so eine Katastrophe nicht erleben.
Für mich sieht dieses Herumreiten auf dem Abstand wirklich nur nach einem total vorgeschobenen Argument aus - und dies ist meiner Meinung nach den Bewohnern hier gegenüber ziemlich zynisch.

29.06.2013
15:35
Sören Link zieht Zwischenbilanz nach einem Jahr als Oberbürgermeister
von GerhardModrow | #38

Hallo wo sind die Fragen
zu der Erhöhung der Grundsteuer,
zu den viel zu hohen Müllgebühren,
zu den überhöhten Wasserpreisen
zu dem schlechten Umfeldern von Wohngebieten und
der mangelnden Zusammenarbeit mit HuG Duisburg.
Warum wagt sich die große WAZ nicht solche Fragen zu stellen.???
Der Oberbürgermeister ist doch für alle Bürger da und nicht nur für Parteiinteressen.
Sören Link soll mal Stellung nehmen zu diesen Punkten, die auch den Parteivorsitzenden Innenminister Jäger angehen.
DA wird gekniffen, aber andere Minister werden angepinkelt.
Warum wird Sören Link nicht dazu befragt, dass die Wirtschaftsbetriebe und die Stadtwerke die Bürger abzocken....

1 Antwort
von GerhardModrow | #38
von wattearvolt | #38-1

Richtig !!

Ich darf noch um die Kosten der Stromzähler und die Kosten für Fernwärme erweitern.

Dieser Artikel scheint übrigens bisher wenig beachtet zu sein:

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/stadtwerke-beim-stromhandel-verzockt-aimp-id8128175.html

29.06.2013
13:00
Sören Link zieht Zwischenbilanz nach einem Jahr als Oberbürgermeister
von Gut-aufgepasst | #37

von Ahmet Peter Siegel
Ich gratuliere Herrn Link über seinem Erfolg, den er nach seiner Auffassung in nur einem Jahr schon erreicht hat.
Die Du Wähler und Nichtwähler, haben sich für diesen OB entschieden. Der den Pateifils beherrscht, Lobbyismus und Vetternwirtschaft nicht fremd ist.( Dr. Greulich ,Linsen usw.)
Der die Bürger seiner Stadt weit auf Distanz hält, ihnen aber suggeriert er sei Bürger nah. Ein OB der sich für seine Stadt schämt, wenn der Bundespräsident das Elend und die Probleme dieser Stadt sehen will, bekommt er ein Vorzeigeprojekt zu sehen und nicht die wirklichen Probleme dieser Stadt.
Der Bürger fragt sich warum der OB nicht der Staatsanwaltschaft die Personen des DU IT Namentlich nennt, die, die Löschungen über die Lopa Korrespondenz vorgenommen haben. Wo ist die Versprochene Mithilfe der Aufklärung?
Der Bürger fragt sich warum der OB seinen Glauben nicht in seine Kirche auslebt, sondern seine Mitbürger in der Zinkhüttensiedlung, einer Menschenverachtende und Psyc

1 Antwort
Sören Link zieht Zwischenbilanz nach einem Jahr als Oberbürgermeister
von Gut-aufgepasst | #37-1

von Ahmet Peter Siegel
Der Bürger fragt sich warum der OB seinen Glauben nicht in seine Kirche auslebt, sondern seine Mitbürger in der Zinkhüttensiedlung, einer Menschenverachtende und Psychen Brutalität aussetzt, nur weil er an das Outlet an dieser unmöglichen Stelle glaubt?
Der Bürger weiß das der OB in Sache Bürgerbegehren Wam. keinen Kompromiss wollte, sondern ein Diktat den Bürgern auf dotiert hat. 17000 Bürger fragen sich warum DU OB keine Bürgerbegehren will.
Weiterhin wünsche ich Ihnen Herr OB Link viel Erfolg für Ihre weite Amtszeit.

29.06.2013
10:52
Bashing gegen Link in Reinkultur
von TravisBickle | #36

Pöbeln statt Diskurs, Beleidigungen statt Argumente. Man treibt in etlichen Kommentaren mal wieder die Sau durchs Dorf. Zuerst war es Sauerland nun ist es Link. Und wieder, so scheint es, sind es die gleichen Hetzer und Querulanten, die selbst nichts auf die Reihe bekommen. Duisburger haben langsam die Nase davon voll, das gelangweilte Berufsnörgler alles in den Dreck ziehen, was mit Duisburg zu tun hat.

5 Antworten
Sören Link zieht Zwischenbilanz nach einem Jahr als Oberbürgermeister
von Handcrafted | #36-1

Das einzige wovon Duisburg wirklich die Schnauze voll hat, sind Leute die einen Diskurs bzw. Argumente nicht erkennen können. Dann aber mangels Fähigkeiten Diesem ausser dummen Geschwätz nichts entgegenzusetzen haben.

MfG
Handcrafted

#36 TravisBickle
von taosnm | #36-2

Ich weiss nicht, wo Sie lesen. Jedenfalls sind etliche berechtigte Kritikpunkte zu finden. Ja, AS und Link zeichnen sie gleichermassen durch erschreckende Inkompetenz aus. Ein Duisburger, zutiefst in dder SPD verwurzelt, kann doch nicht ernsthaft sagen, dass er die Probleme nicht so richtig kannte. Das ist einfach nur dumm, ebenso wie es nicht nur dumm, sondern ein Kardinalfehler war, sofort nach Amtseintritt Personal in grossem Umfang auszuwechseln. Das zeugt von Führungsunfähigkeit. Anscheinend nehmen die Mitarbeiter, bis auf diejenigen, die die Treppe hinaufstolperten, dem OB das bis heute übel, mit Recht!

Link liess die Möglichkeit, die LoPa und die Gutachtenaffaire aufzuklären, ungenutzt, wohl, weil es dazu Weisungen gab. Von versprochener Transparenz bis heute nicht die Spur, es wird gemauert, was das Zeug hält. Also, frei nach Münte: Es ist unfair, Politiker an ihren Wahlversprechen zu messen. Und woran sonst, wenn auch noch die Leistungen fehlen?

Eines noch, TravisBickle
von taosnm | #36-3

Der extrem hohe Krankenstand im Rathaus spricht eine überdeutliche Sprache hinsichtlich Betriebsklima und Mitarbeiterzufriedenheit. Das ist das Gegenteil von dem, was man als Erfolg herbeireden möchte.

Sören Link zieht Zwischenbilanz nach einem Jahr als Oberbürgermeister
von TravisBickle | #36-4

Hören Sie doch auf, vom Krankenstand auf das Betriebsklima und die Mitarbeiterzufriedenheit zu schließen. Die gleichen Sprüche wurden gegen Sauerland angebracht.

#36 TravisBickle
von taosnm | #36-5

Was rauchen Sie eigentlich derzeit? Ja, auch unter AS war der hohe Krankenstand schon bedenklich, und jeder gute Chef denkt darüber nach, indem er bei sich selbst anfängt. Solche Zahlen sind die Folge von personeller Misswirtschaft und belegt. Mit einer nicht motivierten Mannschaft steht jeder OB auf verlorenem Posten, auch Link.

Diese Überheblichkeit, die Parteisoldaten zu eigen ist, führt zwangsläufig zur Unfähigkeit, falls überhaupt je Fähigkeit vorhanden war. Jedenfalls beneide ich Duisburg nicht um seine Führung.

29.06.2013
09:57
Sören Link zieht Zwischenbilanz nach einem Jahr als Oberbürgermeister
von Nix-wird-besser | #35

@hercules150, #24 (Antworte-Funktion geht wieder nicht):
Und was wäre es im Falle eines Störfalls, der GESTERN eingetreten wäre?
Schlagzeile wäre dann: "1000 Schüler des Gymnasiums, 8000 Bewohner Marxlohs und 1000 Krankenhaus-Patienten wurden mit Verätzungen in die nahen Kliniken gebracht?" Liest sich das besser?
Sind auch 10000 Menschen, aber eben "nur" Marxloher, oder wie darf man Ihre Aussage lesen? Sind FOC-Besucher für Sie Mittel zum Zweck oder schützenswertere Menschen als die, die hier vor Ort leben?

29.06.2013
08:18
Sören Link zieht - dahin ...
von JOJO2013 | #34

Oh Gott!

Und dafür haben wir OB DU ade Lauersand abgewählt?

Der neue OB DU war übrigens neulich ganz toll stolz auf unseren Hafen. Hat er scheinbar dran mitgebastelt. -
Seitdem bin ich stolz auf den Rhein ...

Harald Jochums


29.06.2013
02:16
Sören Link zieht Zwischenbilanz nach einem Jahr als Oberbürgermeister
von keepcalm | #33

Ich hätte ihn nie gewählt, aber nun haben wir ihn, geschenkt. Dass er nicht alle Duisburger Probleme - davon haben wir nunmal Säcke voll - im Hieb lösen kann, ist klar. Immerhin sitzen ihm Jäger und Mettler als Strippenzieher und Schrittmacher im Nacken, geschenkt. Die Wähler haben es so gewollt.
Aber, was ich ihm richtig übel nehme, ist seine mangelnde Kooperation in Sachen Aufklärung der Verantwortlichkeiten der Stadt Duisburg in Sachen LoPa 2010. Als OB müsste er inzwischen mehr Klarheit über die tatsächlichen Verantwortlichkeiten der damaligen Duisburger Stadtspitze haben als jeder andere. Trotzdem packt er nicht aus und duldet z.B. Rabe weiterhin in der Stadtspitze. Mit diesem inakzeptablen 3-Affen-Verhalten hat er meine Akzeptanz verloren.

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