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So startet 2012 in Duisburg

01.01.2012 | 18:22 Uhr
So startet 2012 in Duisburg
Mit Wunderkerzen „zeichneten“ Gerti, Peter, Jürgen und Edith die 2012. Foto: Tanja Pickartz

Duisburg.Schlimmer kann das Jahr kaum beginnen als für eine 19-jährige Autofahrerin und das achtjährige Mädchen, das von ihr im gerade gestarteten Feuerwerk in Marxloh angefahren wurde. Wie die Polizei mitteilt, war es zwei Minuten nach Null Uhr im neuen Jahr, als die junge Frau auf der Wilfriedstraße unterwegs war und das Mädchen hinter einem geparkten Wagen auf die Fahrbahn lief. Das Kind wurde schwer verletzt und kam ins Krankenhaus; Lebensgefahr bestehe nicht, so die Polizei.

Es war einer von genau 285 Einsätzen, zu denen die Polizei in der Silvesternacht ausrücken musste. Das sind rund 50 Einsätze weniger als beim Jahreswechsel von 2010 auf 2011, während in NRW insgesamt die Zahl der Einsätze zugenommen hat.

Ruhestörung

Weil es unterschiedliche Ansichten darüber gibt, wie laut und wie lange in so einer Silvesternacht gefeiert werden darf, belegen die Ruhestörungen mit 48 Einsätzen den Spitzenplatz. Auf Platz zwei folgen Körperverletzungen mit 46 Delikten, 15 Mal wurde die Polizei um Hilfe ersucht, zwölf hilflose Personen galt es zu versorgen. Neun Menschen verbrachten den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam. Neunmal wurden die Beamten gerufen, weil mit Raketen und Knallern Unfug gemacht worden war.

Auch möglichen Alkoholsündern war die Polizei auf der Spur. Insgesamt 172 Autofahrer wurden angehalten, 73 davon mussten pusten, zweimal waren Blutproben fällig und wurden dann auch die Führerscheine eingezogen.

Wohnungsbrand

Nichts zu tun mit dem Silvesterfeuerwerk hatte der Brand, der am 31. Dezember um 4.50 Uhr in einer Wohnung auf der Fliederstraße in Wanheimerort ausgebrochen war. Vermutlich hatte eine angelassene Herdplatte das Feuer ausgelöst, so die Polizei. Die Bewohnerin wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Es entstand ein leichter Sachschaden.

Schöner kann das neue Jahr nicht beginnen: Bei den Neujahrsbabys hatten dieses Mal die Jungen die Nase vorn. Der erste, der am Sonntag, 1. Januar 2012 geboren wurde, war um 5.45 Uhr der kleine Lejs Kalic, der im Bethesda-Krankenhaus das Licht der Welt erblickte. Seine Mutter Sejdefa Kalic hatte sogar noch mit ihrem Mann und der sechsjährigen Tochter Arjana und mit einigen neuen Nachbarn ins neue Jahr gefeiert, als gegen 1 Uhr etwas unerwartet die Wehen einsetzten, denn Sejdefa Kalic war für den 5. Januar „ausgezählt“. Der kleine Lejs wog bei der Geburt ordentliche 3920 Gramm und ist 52 Zentimeter groß. Mutter und Kind sind wohlauf.

Drei Jungs zum Jahresstart

Noch zwei weitere Jungen kamen am Neujahrstag bis gegen Mittag auf die Welt. Die zweite Entbindung des ersten Tages 2012 gab es um 10.09 Uhr in der Hamborner St. Johannes Klinik.

Und auch der dritte Neu- Duisburger war ein Junge. Er erblickte genau um 12.11 Uhr im Klinikum Wedau das Licht der Welt.

Anne Horstmeier

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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