Singspiel mit Liedern von Herbert Grönemeyer

Nach vielen Jahrzehnten schließt die Kneipe. Lotte, die Frau hinterm Tresen, hat ihre Sachen schon gepackt. Die Band baut ab, die letzten Gäste gehen, nur Sandra, Ralf, Peter und Roger, die hier schon 1984 ihr Abitur begossen haben, wollen noch ein Glas trinken. Also spendiert Lotte eine letzte Runde und stellt dreißig Schnäpse auf die Theke. Für jedes Jahr einen. Der Alkohol löst die Zungen. Er beschwört Träume, Gespenster und gute Geister der zurückliegenden Jahre herauf. Und wenn Worte nicht mehr reichen, wird gesungen: schöne und traurige Lieder, Mut machende Hymnen und beschwingte Songs der Enttäuschung.

Mit Lutz Hübner hat einer der meistgespielten deutschen Theaterautoren das Libretto zum Singspiel „Bochum“ geschrieben, das am Dienstag und Mittwoch, 6. und 7. Januar, jeweils um 19.30 Uhr als Gastspiel des Schauspielhauses Bochum im Theater am König-Heinrich-Platz gezeigt wird. Musiker Torsten Kindermann hat dazu die schönsten und bekanntesten, aber auch fast vergessene Lieder des Bochumer Barden Herbert Grönemeyer arrangiert. In der Inszenierung von Barbara Hauck spielen Sarah Sophia Meyer, Veronika Nickl, Anke Zillich, Günter Alt, Joachim G. Maaß, Michael Schütz, Klaus Weiss.