Seniorentreffs sind in Gefahr
30.05.2010 | 14:28 Uhr 2010-05-30T14:28:00+0200
Duisburg.Sie sind beliebt, die Begegnungs- und Beratungszentren der freien Träger im Stadtgebiet. Auch die kleineren Seniorentreffs treffen augenscheinlich den Nerv ihrer Klientel. Doch nun droht diesen Einrichtungen das Aus.
Die Stadt hat den Trägern den Leistungsvertrag gekündigt, in dem die städtischen Zuschüsse für die Einrichtungen festgeschrieben sind. Ab dem 1. Januar 2011 gibt es keine kommunale Förderung mehr für diese Einrichtungen. „Fristwahrung“ ist die Begründung für die Kündigung.
Die Sozialverwaltung will dem Rat erst dann einen Vorschlag zur weiteren Förderungen dieser Einrichtungen unterbreiten, wenn die Bezirksregierung das verabschiedete Haushaltssicherungskonzept bewertet hat. Mit einem ersten Signal aus Düsseldorf rechnet Sozialdezernent Spaniel im Laufe der ersten Jahreshälfte, die in knapp sechs Wochen vorbei ist.
Der Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt, Wolfgang Krause, ist nicht vom Stuhl gekippt, als er den Kündigungsbescheid erhielt: „Das war keine Überraschung.“ Die Kündigungsabsicht sei schon länger bekannt gewesen. „Wenn man das Angebot verändern will, ist das ganz gewöhnliches Geschäftsgebaren“, macht er sich um die Zukunft der mehr als 30 Einrichtungen in der Stadt wenig Sorgen. Natürlich könnte die negative Variante, nachder tatsächlich alle Einrichtungen schließen müssten, weil die städtischen Zuschüsse fehlen, Wirklichkeit werden. „Das wäre nicht nur für die Senioren bitter, sondern auch für unsere Mitarbeiter, die zum Teil schon seit mehr als 30 Jahren dort beschäftigt sind“, so Krause. Das wäre eine Möglichkeit, falls der Regierungspräsident kategorisch erkläre: „Ich akzeptiere keine neuen Verträge.“
Aber Wolfgang Krause glaubt nicht an dieses Schreckensbild: „Ich bin Optimist. Für mich ist das Glas immer halb voll.“ Er ist fest davon überzeugt, dass ein neuer Leistungsvertrag abgeschlossen und auch in 2011 weiter städtische Zuschüsse an diese Einrichtungen gezahlt werden. Das sieht auch das Haushaltssicherungskonzept vor, in dem lediglich eine Kürzung von 40 000 Euro vorgesehen ist. Aber das letzte Wort hat der Regierungspräsident in Düsseldorf.

11:03
alles dichtmachen !
das eingesparte geld sollte für familien, kinder und jugendliche ausgegeben werden. die jungen leute mit kleinen kindern gehen am stock, während die wohlstandsrentner angeschickert auf malle sitzen. nieder mit der gerontokraratie !
10:23
alles dicht machen !
spart steuern rentner können ja im bus
ihr treffen abhalten, weil sie ja meist umsonst fahren
kaffee oder flachmann dabei
raucherpausen an den haltestellen 15 min zeit bis der nächste seniorclub vorbeikommt.
damit steigt die auslastung und sozialkontrolle der bahnen und führt somit vielleicht zum besseren angebot für alle und das wäre nützlich.
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09:55
Richtig die reichen Rentner werden es verkraften, und die, die nichts haben, was ist mit denen??? Ausserdem seit ihr schon sehr naiv, was ist mit den Menschen die Ehrenamtlich, oder beruflich für die genau diese älteren Menschen arbeiten?? Man muss nicht so engstirnig gucken, sondern den den Weitblick haben!! Also ich bin der Meinung, dass man den Rentnern die Seniorentreffs lassen sollte, weil es für viele eine Abwechslung vom Alltagsstrott ist!! Habe selber eine Oma von 76 Jahren, und sie ist zwar so noch fit, aber trotzdem, ist gerade so eine Einrichtung für sie eine Abwechslung zum TV schauen!!
08:18
Herr Sauerland ist gerade von der Seniorenklientel gewählt worden.
Selber Schuld!
08:17
Wieso für diesen Bereich Zuschüsse?
Es gibt soviele Rentner, denen es prächtig geht, die für den Rest des Lebens mehr herausgekommen als eingezahlt.
Die jüngere Generation hingegen geht am Stock und weiß nicht, wie sie Steuern/Abgaben, Kinder, Altersversorge finanziell darstellen soll.
Mein Vorschlag: Finanziert das Problem Alten-intern. Nehmt den gutsituierten Rentnern etwas weg und finanziert dadurch Seniorentreffs.
Die reichen Rentner werden es verkraften ... denn schließlich nimmt beim Tode niemand etwas mit.
08:12
So ist nun mal das Leben, für alles andere ist Geld vorhanden. Es wird für unnötige Gutachten
ausgegeben. Nur für den Bürger ist nichts
mehr da, da heißt es dann: der Mohr ( Bürger )
hat seine Schuldigkeit getan und kann gehen.