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Selbstbedienen ist angesagt

17.06.2008 | 18:41 Uhr

KOMMENTAR Politiker genießen das Privileg, selbst darüber zu entscheiden, wie sie finanziell ausgestattet werden wollen. ...

... Bei der Anpassung der Aufsichtsratsvergütungen im Kontrollgremium von duisport erhöhte sich die Dotierung für den Vorsitzenden um 300 Prozent. Kaum überzeugend ist die Begründung einer Verdreifachung der Umsatz- und Mitarbeiterzahl und zunehmender Verantwortung. Ehrlicher wäre es, zu sagen, wir folgen nur dem Trend parlamentarischer Selbstbedienungsmentalität. Bei den Zuschüssen für die Fraktionsgeschäftsstellen waren sich die beiden großen Fraktionen im Rat schnell einig: 20 Prozent pro Kopf mehr. Vorbeugen ist angesagt. Hinter der Erhöhung kann nur die Angst stecken, nach der Kommunalwahl durch den Verlust von Mandaten dann weniger in der Fraktionskasse zu haben. kajo

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Kommentare
18.06.2008
10:51
Selbstbedienen ist angesagt
von heinz555 | #9

Wenn man die Selbstbedienungsmentalität der Aufsichtsräte und die Erhöhung der Fraktionszuschüsse in einen Topf wirft, ist das schändlich. Ich hätte erwartet , dass die WAZ seriöser kommentiert.

18.06.2008
10:32
Selbstbedienen ist angesagt
von Klaus Jelzin | #8

Niemand muss die Diätenerhöhungs-Parteien SPD und CDU wählen! Keine Stimmen, keine Kohle. Hoffentlich klappts bei der nächsten Wahl.

18.06.2008
10:24
Selbstbedienen ist angesagt
von Klaus Jelzin | #7

Die Strafe wird folgen.
Sie werden es nach der Wahl sehen und zu spüren
bekommen.

18.06.2008
09:46
Selbstbedienen ist angesagt
von Klaus Jelzin | #6

Hallo Boris
Gibs ihm.
Du sprichst genau das aus was die Mehrheit denkt.
Mach weiter so.

18.06.2008
05:48
Selbstbedienen ist angesagt
von jurga | #5

@Boris
Lieber Boris,
schon recht: mein Kommentar ist tendenziös, kajo´s auch; sonst wären sie ja keine. Was mich betrifft: ich befürworte die Parteiendemokratie (gibt es noch eine andere?) und habe insofern weder etwas gegen die Finanzierung der Parteien noch gegen die 20 % mehr für die Fraktionen einzuwenden. Ich bin auch nicht politikverdrossen. Wenn ich an diese Raffzähne im Duisport-Aufsichtsrat (und deren Proteges und Möchtegern-Erben im Stadtrat) denke, könnte ich sogar enorm politisch werden. Solcherlei Frechheit gefährdet die (ohnehin brüchige) Akzeptanz von Demokratie.
Werner Jurga
www.jurga.de

P.S.: in einer Demokratie darf auch ein Hanfoholik wählen, ein Katholik, ein Schwachmatik usw.

18.06.2008
02:22
Selbstbedienen ist angesagt
von Boris | #4

Ich verzichte darauf, dass ein Hanfoholik hierzu Entscheidungen trifft. ;-)

18.06.2008
01:51
Selbstbedienen ist angesagt
von Hanfoholik | #3

Die Ablehnung von Demokratie wird nicht durch Politikverdrossenheit gefördert, sondern durch die ingeiselnahme demokratischer sowie gesellschaftlicher Grundsätze durch selbstgefällige Politiker.

Lasst doch uns Duisburger entscheiden, wie viel uns die Arbeit der Fraktionen von CDU und SPD noch wert sind ;)

17.06.2008
23:56
Selbstbedienen ist angesagt
von Boris | #2

Ja, eine Frechheit sind derartige tendentiöse Kommentierungen, die nur dazu geeignet sind, die Ablehnung von Demokratie durch Politikverdrossenheit zu fördern. Wer Parteiendemokratie und ihre angemessene Finanzierung ablehnt, tut dies ebenfalls.

17.06.2008
19:44
Selbstbedienen ist angesagt
von jurga | #1

eine Frechheit!
Werner Jurga
www.jurga.de

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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