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Havarie auf dem Rhein

Schubboot auf dem Rhein in Duisburg von eigenem Anker leck geschlagen

12.02.2012 | 16:26 Uhr
Schubboot auf dem Rhein in Duisburg von eigenem Anker leck geschlagen
Die Feuerwehr war mit drei Löschbooten am Einsatzort und pumpte eindringendes Wasser aus dem Schiff.Foto: Stephan Eickershoff / WAZ FotoPool

Duisburg.   Havarie auf dem Rhein bei Duisburg-Walsum. Ein Schubschiff hat sich beim Einholen des Ankers den Rumpf aufgerissen. Feuerlöschboote mussten mit Pumpen ein Sinken des Schiffs verhindern. Taucher konnten den Schaden wegen zu starker Strömung nicht beheben.

Mit dem eigenen Anker hat sich am Sonntagmorgen auf dem Rhein ein Schubboot ein Leck in den Bug geschlagen. Drei Löschboote der Feuerwehr, je eines aus Wesel und Duisburg und später noch eine Verstärkung aus Düsseldorf, nahmen nach der Schadensmeldung kurz nach 9 Uhr Kurs auf Stromkilometer 791, linksrheinisch gegenüber dem Südhafen Walsum, wo die „Veerhaven II“ zu sinken drohte.

Durch ein Leck von 50 Zentimetern drang Wasser in das Schiff, das mit vier leeren Schubleichtern unterwegs war. Offenbar hatten sich die Ketten mehrerer Anker verdreht, so dass eines der massiven Metallteile den stählernen Rumpf beim Einholen durchschlug. Mit den Pumpen der Löschboote mussten 17 000 Liter pro Minute abgepumpt werden, um das Schubboot zu stabilisieren.

Bei der Leckage trat Öl aus

Der Einsatz von Tauchern zum Abdichten des Lecks war wegen der Strömung nicht möglich. Nach der Schadensaufnahme durch einen Havariekommissar sollte „Veerhaven II“ am Nachmittag in das Walsumer Hafenbecken bugsiert werden. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei war bei der Leckage auch Öl ausgetreten, das rheinab trieb. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Die „Veerhaven II“ wurde nach Angaben der Reederei Veerhaven, einer Tochter von Thyssen-Krupp Steel, 1981 im niederländischen Dordrecht gebaut. Der Kraftprotz für den Erz- und Kohleverkehr zwischen Rotterdam und Duisburg wird angetrieben von drei jeweils 1800 PS starken Motoren.

Havarie auf dem Rhein in Duisburg

 

Willi Mohrs

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Kommentare
13.02.2012
09:28
Schubboot auf dem Rhein in Duisburg von eigenem Anker leck geschlagen
von Wen_juckts | #3

Das macht man in Duisburg jetzt immer so.
Die Abwahl wird einen ähnlichen Effekt haben....

13.02.2012
09:15
Mit dem eigenen Anker hat sich [...] ein Schubboot ein Leck in den Bug geschlagen.
von andy_112 | #2

Das ist wohl ungefähr so, wie wenn man sich selbst auf die Schuhe pinkelt, ja?

13.02.2012
08:58
Schubboot auf dem Rhein in Duisburg von eigenem Anker leck geschlagen
von FernerBeobachter | #1

Ironie an
Na super. Erst kentert vor Italien eine Fähre , und jetzt schon "wieder" ein Unglück.
Hmm. Und die Bundesregierung plant die Abschaffung der Führerscheinpflicht für Motorboote mit weniger als 15 PS. Anscheinend stehen uns in Zukunft auch noch weitere Meldungen dieser Art bevor? Seefahrt ist lebensgefährlich und schlecht für die Umwelt, also sofort weg damit, es geht doch auch mit dem Auto oder Flugzeug?
Ironie aus

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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