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Schmude predigt

16.02.2010 | 05:00 Uhr

„Wir sind so frei, ein gutes Wort für die Politik und die Politiker einzulegen“ – das ist am 21. Februar, 17 Uhr, das Thema für Dr. Jürgen Schmude in der Salvatorkirche. Als theologischer „Laie“ predigt der frühere Bildungs-, Justiz- und Innenminister im Rahmen eines Kulturhauptstadtprojekts.

„Wir sind so frei, ein gutes Wort für die Politik und die Politiker einzulegen“ – das ist am 21. Februar, 17 Uhr, das Thema für Dr. Jürgen Schmude in der Salvatorkirche. Als theologischer „Laie“ nimmt der frühere Bildungs-, Justiz- und Innenminister (1978-1982) im Kabinett von Helmut Schmidt Stellung zum Motto „Wir sind so frei”, mit dem die rheinische Kirche für das Jubiläum „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“ wirbt. Schmude war 1985 bis 2003 Präses der Synode der Evangelischen Kirche.

Die „Kanzelreden“ sind Kulturhauptstadtprojekt der Ruhr.2010 und nehmen den historischen Impuls der Kirche der Teilhabe und geteilten Verantwortung auf. Fünf weitere Prominente sprechen noch von der Duisburger Kanzel über Gott und die Welt: Ruhr.2010-Chef Fritz Pleitgen („Wir sind so frei, bei der Wahrheit zu bleiben.“), Unternehmerin Gabriela Grillo („Wir sind so frei, etwas für Duisburg zu unternehmen.“), TV-Journalist Ruprecht Eser („Wir sind so frei, global zu denken.“), Thyssen-Krupp-Chef Dr. Ekkehard Schulz („Wir sind so frei, als Unternehmer Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen.“) und Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrates der Juden („Wir sind so frei, wie frei sind wir wirklich? Jüdisches Leben in Deutschland heute.“).

Willi Mohrs

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Kommentare
16.02.2010
21:40
Schmude predigt
von FelixAustria | #4

Es fehlt noch Dr. Gerhard Cromme mit seiner 88er Predigt:

Wir sind so frei, uns unsere Politiker immer noch kaufen zu können.

Ach nee - der Doc predigt ja im Augenblick in der Rhön:

Wir sind so frei, Arbeitsplätze zu vernichten - wann wir wollen - und wo wir wollen.

Und unterhalb des Prager Fenstersturzes wieder aufzubauen.

Einmal Vechta - immer Vechta - Parma lässt grüßen.

16.02.2010
11:20
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von miriam.lessmann | #3

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16.02.2010
11:00
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von Tenrix | #2

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16.02.2010
09:18
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von Tenrix | #1

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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